Alle Jahre wieder … Ostern

Der Beutelwolf-Blog weist jedes Jahr aufs Neue darauf hin, dass man keine lebenden Tiere verschenken soll (mit Einschränkungen natürlich, denn mit der entsprechenden Vorbereitung stellt das kein Problem dar. Allerdings muss man sich der Verantwortung bewusst sein, und diese erlischt nicht nach den Feiertagen). Kinder haben von Stofftieren oder Süßkram mehr als von einem Haustier, dessen Anschaffung erst gut überlegt werden muss.
Das sollten Eltern eigentlich wissen, aber das dem nicht so ist, zeigen die Kampagnen, die rechtzeitig zu Ostern (bzw. Weihnachten) gestartet werden. Und ungeliebte Haustiere verhungern, werden ausgesetzt oder landen im Tierheim. Obwohl auch das nicht sein müsste, wenn man sich vorher ausreichend informiert hätte.
Im Internetzeitalter ist das auch gar nicht so schwer.

Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere ins Osternest“ entworfen.

Es spricht nichts dagegen, auch dem eigenen (vorhandenen) Tier mal etwas Besonderes zu bieten, auch wenn das nicht an Ostern gebunden ist und tiergerecht sein sollte (also kein Lammbraten…).

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Ein paar Bemerkungen

Bei Abbildungen, die mit Hilfe von ChatGPT entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Korrektheit. Es handelt sich um Rekonstruktionen, die Fehler enthalten können.

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Ausgestorbene Kaninchenrassen

Ausgestorbene Kaninchenrassen sind weit weniger gut dokumentiert als ausgestorbene Nutztierrassen wie Schafe oder Rinder. Viele alte Kaninchenrassen verschwanden stillschweigend, weil sie durch leistungsfähigere oder wirtschaftlichere Rassen ersetzt wurden, ohne dass sie systematisch beschrieben oder erhalten wurden. Dennoch gibt es einige historische Hinweise auf ausgestorbene oder verschollene Kaninchenrassen, insbesondere aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert.
Viele heute ausgestorbene Kaninchenrassen trugen zur Entwicklung moderner Rassen bei. Nach dem Zusammenbruch der amerikanischen Pelzindustrie starben viele Kaninchenrassen aus, obwohl einige hauptsächlich zur Pelzgewinnung gezüchtete Rassen erhalten blieben. Über diese fast vergessenen Rassen ist teilweise nur wenig bekannt. Bei manchen existieren lediglich Beschreibungen in alten Zuchtbüchern. Man geht davon aus, dass mMindestens sechzig Kaninchenrassen sind ausgestorben.
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TTT: 10 Reihen, die ich abgebrochen habe

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Elke Schwarzer: Mord im Nacktschneckenmilieu (Rezension)

Verbrechen aller Art üben auf Menschen eine besondere Faszination aus, aber wer würde darauf kommen, dass das Böse gleich hinter dem Gartentor lauert? Wirft man einen Blick in den Mikrokosmos zwischen Beet und Topf, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Denn von Insekten über Pflanzen bis hin zu kleinen Säugetieren – der Garten ist voller Verbrecher! Werde zum Kommissar im eigenen Garten: 20 Fälle vom Vandalismus bis zum heimtückischen Mord sind zu lösen. Wer ist verdächtig? Lässt sich der Täter anhand seiner biologischen Merkmale überführen? Welches Motiv hatte er? Geh‘ auf Spurensuche! Oder schlägst du dich etwa auf die Seite des Bösen, um Blattläuse, Schnecken und Co. loszuwerden? Weiterlesen

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Andreas Langer: Erde 13 – Aufbruch ins Ungewisse (Rezension)

Auf ins Weltall: Mitreißendes Abenteuer auf einem fremden Planeten für Kinder ab 10 Jahren!
Levi und Gwendolin gehören zu den Auserwählten, die mit einer Expedition einen neuen Planeten besiedeln sollen, da die Erde unbewohnbar geworden ist
Doch die Landung geht schief und die beiden Elfjährigen stranden in einer unbekannten Welt – voller Wunder, Rätsel und Gefahren .
Zwischen purpurnen Seen und geheimnisvollen Tierwesen versuchen sie, die anderen Expeditionsmitglieder zu finden.
Doch was sie stattdessen entdecken, verändert alles: In einer verlassenen Raumfähre stoßen sie auf ein unglaubliches Geheimnis…

Das Negative zu Beginn: Erde 13 ist zu kurz. Oder vielleicht auch genau richtig … aber ich hätte gerne noch mehr über den Planeten bzw. den Begegnungen welche die Protagonisten machen. Der Schreibstil ist so flüssig und lebensecht, darin kann man sich auch als Erwachsener verlieren … und dann ist es erst einmal vorbei und man muss auf die Fortsetzung warten. Irgendwie ärgerlich (aber so ist der Lauf der Dinge). Andreas Langer schafft eine faszinierende Welt und glaubhafte Charaktere. Kindgerecht präsentiert er seinen SF-Roman, überfordert nicht mit technischem Blabla und auch die naturwissenschaftliche Seite bleibt zugänglich. Und seine Welt … interessant, ohne aber von den Problemen der Gestrandeten abzulenken. Und der Leser ist immer dabei, egal ob Levi und Gwendolin vor einer schweren Aufgabe stehen, oder es einfach nur um die Frage des Überlebens geht (was beides nicht unbedingt identisch sein muss) oder man einfach die neue Welt genießen kann (was selten der Fall ist).
Eine SpaceOpera für junge Leser und Leserinnen (mit einem empfohlenen Lesealter von 10 Jahren, aber etwas jünger darf man auch sein). Ich hoffe der zweite Teil lässt nicht zu lange auf sich warten.

ERDE 13 bei amazon (AffiliateLink)
(Rezensionsexemplar)

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C. C. Ravenmiller: Ordo Draconis 2 – Prophezeiung (Rezension)

Ein Drachenbaby im Hungerstreik.
Eine Elfe, die Chaos magisch anzieht.
Und eine Familie, die keine Ahnung hat, dass sie zum wichtigsten Bündnis der magischen Welt geworden ist.
Als der kleine Luftdrache Blueberry sich weigert zu fressen, steht nicht nur sein Leben auf dem Spiel – sondern das Gleichgewicht der Magie selbst. Um ihn zu retten, muss Aislinn Silvermist die Menschen finden, auf die er sich geprägt hat. Doch Liam Mackenzie und seine Töchter haben keine Erinnerung an den Drachen … und noch weniger Lust, einer fremden Elfe zu trauen.
Während ein uralter Feind im Schatten seine Netze auswirft und selbst innerhalb des Ordens nicht mehr klar ist, wem man trauen kann, läuft Aislinn die Zeit davon. Denn wenn Blueberry fällt, könnte das magische Gleichgewicht endgültig kippen.
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Andreas Wenger: Vogelspuren – Entdecken und Verstehen (Rezension)

Sich detektivisch auf Vogelspurensuche zu begeben, hat seinen Reiz. Dieses neuartige Buch hilft dabei, Spuren und andere Merkmale im Freiland zu finden und anhand klarer Kriterien den dazugehörigen Vogel zu bestimmen. Andreas Wenger, international geprüfter Spurenleser nach Cybertracker-Standard, gliedert sein Buch in zwei Teile: Der allgemeine Teil beschreibt die anatomischen und funktionellen Grundlagen, die Morphologie der Trittsiegel sowie Zeichen. Ein eigens dafür entwickelter Bestimmungsschlüssel erleichtert das Erkennen der Spuren. Der spezielle Teil stellt anschließend über 30 Vogelfamilien vor, deren Spuren man häufig finden kann. Ein Buch mit hohem Gebrauchswert, das Sie so schnell nicht mehr aus der Hand legen werden. Weiterlesen

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Kaspar Panizza: Mallekatz (Rezension)

Sommer, Sonne, Gambas – so hat sich Katze Frau Merkel ihre dreimonatige Mallorca-Auszeit mit Kommissar Steinböck vorgestellt. Doch kaum auf der Insel, entdeckt sie im Nachbar-Bungalow einen Münchner YouTuber mit einer Kugel im Kopf. Comisario Ferrer aus Palma bittet Steinböck um Amtshilfe. Seine Spuren führen ihn vom Villenviertel bis in den Yachthafen von Palma. Als dort eine weitere Leiche aus dem Hafenbecken gefischt wird, ist es mit der Idylle endgültig vorbei – adiós Erholung, denn dieser Urlaub wird mörderisch spannend! Und Frau Merkel? Weiß mal wieder alles besser …
MALLEKATZ ist der 10. Band der unterhaltsamen Katzenkrimis von Kaspar Panizza. Und ich hatte tatsächlich leichte Bedenken das Buch zu lesen, aus Gründen, die sich nicht bestätigten: Ich hatte die Befürchtung, dass ich auf viele liebgewonnene Personen aus den Büchern verzichten müsste (aber es sind weitas weniger als man denkt) und ich dachte, dass sich Frau Merkel und Steinböck nun länger auf Mallorca vergnügen (aber auch das scheint nicht der Fall zu sein, so dass ich mich hoffentlich wieder auf Münchner Flair freuen kann). Weiterlesen

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Neu beschriebene Fische 2025

2025 beschriebene Säugetiere
2025 beschriebene Vögel
2025 beschriebene Reptilien
2025 beschriebene Amphibien

Baryancistrus quilombola, INPA-ICT 61201, holotype, 188.9 mm SL, from rio Trombetas, Cachoeira Vira-Mundo, Oriximiná, Pará, Brazil, neu beschrieben 2025

Laut Eschmeyer’s Catalog of Fishes wurden im Jahr 2025 408 neue Fischarten wissenschaftlich beschrieben.
Der „Catalog of Fishes“ ist eine umfassende Online-Datenbank und ein Nachschlagewerk zu den wissenschaftlichen Namen von Fischarten und -gattungen. Er ist global ausgerichtet und wird von der California Academy of Sciences (CAS) betrieben. Er wurde von William N. Eschmeyer, dem emeritierten Kurator der CAS-Fischsammlung, zusammengestellt und wird von Ronald Fricke und Richard van der Laan kontinuierlich aktualisiert.
Wenn Forscher eine „neue Art“ beschreiben, heißt das dass sie erst jetzt wissenschaftlich identifiziert, abgegrenzt und mit einem offiziellen lateinischen Namen versehen wurde. Die Tiere selbst können schon lange existieren, waren aber zuvor formal unbekannt oder als andere Art eingeordnet. Die Anzahl der neu beschriebenen Fische (Knochenfische, Knorpelfische, Kieferlose) ist relativ hoch, weil sie meist sehr klein sind und an unzugänglichen Orten (Höhlen, Tiefsee) leben und man mehr oder weniger nach ihnen suchen muss. Oft sind Neuentdeckungen eher zufällig. Viele Arten werden im Rahmen größerer taxonomischer Studien und Biodiversitäts-Projekte beschrieben.
Ich werde nicht alle neu beschriebenen Fischarten vorstellen, dafür gibt es andere Quellen (welche mehr als einmal erwähnt wurden …). Vielleicht sollte ich diese kleine „Liste“ um das Journal ZooKeys ergänzen. Auch dort finden sich (Open Access) neu beschriebene Arten. Weiterlesen

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Zoopresseschau

23.02.2026, Zoo Augsburg
Aus dem Februar-Newsletter
Ein Plumplori wurde geboren.
Bei den Mähnenwölfen gab es ebenfalls den ersten Nachwuchs. Ein kleiner Mähnenwolf wurde geboren, und auch hier sieht es bei der Aufzucht bisher vielversprechend aus. Sehr erfreulich bei einem erstgebärenden Weibchen. Im Gegensatz zum kleinen Plumplori ist er auch schon für die Besucher zu sehen, wenn man Glück hat.
Auch die geschlüpften Rosapelikane sind im letzten Monat ordentlich gewachsen.
Sea Life München durfte die verbliebenen vier Nachzuchttiere von den Grünen Baumeidechsen übernehmen.
Verstorben ist ein Pfeilgiftfrosch, und ein männlicher Stirnlappenbasilisk musste krankheitsbedingt eingeschläfert werden. Im Vogelbestand verstarb eine Eiderente, vermutlich durch Raubzeug.
Auch an der Baustelle ist das Wetter nicht spurlos vorübergegangen – aktuell ist dort absolute Stille. Aber kaum sind mildere Temperaturen vorhergesagt, geht es auch schon weiter. In der nächsten Woche werden die ersten Stahlstützen für die Schneeleopardenanlage angeliefert und aufgebaut. Da sind man dann auch wieder einen Baufortschritt.
Vogelgrippe bedingt gibt es keine Einschränkungen mehr.
Die Frühaufsteherführungen waren auch in diesem Jahr wieder sehr gefragt, und die letzte dieser Saison ist bereits seit einer Woche ausgebucht. Die nächsten gibt es dann wieder ab Ende Oktober 2026 – aber alternativ wären da noch die Abendführungen in den Monaten April bis August. Weiterlesen

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