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Das Schwarzsteißaguti erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 45,0 bis 52,5 Zentimetern. Die Schwanzlänge beträgt 18 bis 30 Millimeter, die Ohrlänge 36 bis 43 Millimeter und die Hinterfußlänge 95 bis 115 Millimeter. Die generelle Rückenfärbung ist gelb-orange mit leichter schwarzer Sprenkelung. Der Vorderkörper ist dunkler gefärbt, der Rumpf ist keilförmig mit längeren schwarzen Haaren bedeckt. Der Hinterkopf ist schwärzlich, im Nacken befindet sich ein Kamm aus längeren dunklen Haaren. Im Aussehen entspricht es ansonsten weitgehend dem Goldaguti (D. leporina). Weiterlesen →
Die Körperlänge des Amethystglanzstars beträgt zwischen 16 und 18 Zentimetern.
Der männliche Amethystglanzstar hat ein weißes Bauchgefieder, besonders auffällig ist das metallisch violett glänzende Gefieder am Rücken und am Kopf. Die Jungvögel und das Weibchen sind am Kopf und Rücken bräunlich gefärbt. Der Bauch ist weiß mit braunen Tupfen. Der Schnabel und die Beine der Vögel sind schwarz.
Der Amethystglanzstar kommt im Südwesten der Arabischen Halbinsel sowie in Afrika südlich der Sahara vor. Er bewohnt die Regenwälder und Savannen, kommt aber auch in Parks und Gärten menschlicher Siedlungen vor. Weiterlesen →
Arapaima gigas, auch einfach Arapaima genannt, ist ein sehr groß werdender Süßwasserfisch. Er erreicht gewöhnlich eine Gesamtlänge von 2 Meter. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gibt als erreichbare Länge mehr als 3 m und ein Körpergewicht von mehr als 200 kg an, Bezerra et al. nennen 3 m und 200 kg in natürlicher Umgebung und bezeichnen die Art als größten beschuppten Fisch der Welt. Manchmal wird eine maximale Gesamtlänge von 4,5 m genannt. Die erste Erwähnung dieser Länge geht auf Schomburgk, 1841 zurück (in Gudger, 1943), basierend auf Erzählungen Einheimischer, dass der Fisch eine Länge von 4,5 m und ein Gewicht von etwa 180 kg erreichen kann. Eine solche Länge ist vielleicht nicht übertrieben, das Körpergewicht könnte für ein Individuum dieser Größe aber unterschätzt sein.
Der Arapaima hat einen länglichen, fast zylindrischen Körper. Der flache Kopf ist im Verhältnis zum Körper klein, auf ihm befinden sich 58 Knochenplatten unterschiedlicher Größe, die Oberfläche des Kopfes scheint verziert. Am hinteren Ende der Knochenplatten befinden sich jeweils 6 bis 8 Poren, beim Männchen wird daraus eine schleimige Substanz abgesondert. Der schräg verlaufende obere Teil des Mauls ist groß, der Unterkiefer vorgestreckt, die Zunge knöchern. Der Körper ist mit großen, körnigen Cycloidschuppen bedeckt, die aus dickeren Schichten von Kollagenfasern bestehen. Die Art hat eine grünlich-graue, gold schimmernde Grundfärbung, auf dem Körper befinden sich orange Flecken. Der Bauch ist weiß. Einige Flossen haben manchmal rote Ränder, die Schwanzflosse (Caudale) ist intensiv rot. Die Schuppen sind rot umrandet.
Nach dem Holotypus sind die Rückenflosse (Dorsale) und die Afterflosse (Anale) nur durch den kurzen Schwanzstiel von der Schwanzflosse getrennt. Die Schwanzflosse hat insgesamt 17 Flossenstrahlen. Bei einem in das Brantas Flussgebiet (Indonesien) eingeschleppten bzw. einem erstmals im Paraná Flussgebiet (Brasilien) aufgefundenem Exemplar zählten die Autoren in den relativ kleinen, an den Seiten nahe des Kopfes sitzenden Brustflossen (Pectorale) 1 Stachel- und 11 Weichstrahlen und in der abgerundeten Schwanzflosse 19 bzw. 18 geteilte Flossenstrahlen. Wirbel wurden insgesamt 83 gezählt. Beim Holotypus sitzen auf dem Oberkiefer 26 Zähne, der Unterkiefer ist mit 30 Zähnen in 2 bis 2,5 Reihen bezahnt. Das Tier vom Paraná weicht davon ab, dort sitzen die Zähne im Unterkiefer in einer Reihe. Weiterlesen →
Die Larven von Galleria mellonella, der Großen Wachsmotte, gelten als essbar und werden in einigen Regionen geröstet, frittiert oder pulverisiert verzehrt.
Die Larven haben einen milden, leicht nussig-buttrigen Geschmack und werden in experimenteller Küche teilweise mit gerösteten Nüssen oder Garnelen verglichen.
Sie lassen sich mit geringem Ressourcenaufwand züchten und benötigen keine großen Flächen oder viel Wasser.
In der EU gilt Galleria mellonella (noch) nicht als zugelassene „Novel Food“-Art unter der Verordnung (EU) 2015/2283.
Nur einige andere Insektenarten (z. B. Mehlwurm, Wanderheuschrecke, Hausgrille) sind bisher offiziell zugelassen.
Sie darf also nicht frei als Lebensmittel verkauft werden, sondern nur zu Forschungszwecken oder als Tierfutter. Will ich jetzt nahelegen, dass man sich seinen Snack für Zwischendurch im Zooladen besorgt? Ich weiß es nicht.
In Regionen mit lockerer Regulierung (z. B. Asien, Südamerika) wird sie vereinzelt als Snack oder Delikatesse angeboten.
Der Blog berichtet hier über essbare Insekten. Und eigene Erfahrungen habe ich auch schon gemacht (unter anderem mit Insektenburger), aber Wachsmotten habe ich noch nie gegessen. Weiterlesen →
Kater Knutberts herrliches Katzenleben wird mächtig gestört, als eines Tages von einem Biest berichtet wird, das die Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzt. Als Knutbert verdächtigt wird, bleibt ihm keine andere Wahl: Er wird die Bestie finden, seinen guten Ruf wiederherstellen und als Superheld zurückkehren!
Was soll man über CATS TAGEBUCH groß sagen. Ein liebevoll geschriebenes, liebenswert illustriertes Buch für Leser ab 9 (oder einfach Katzenbesitzern). Ein Kater erzählt von seinen Abenteuern … und das ist urkomisch. Unterhaltsam und ein bisschen spannend (immerhin geht es um die Jagd auf eine Bestie) und sehr kurzweilig. Knuthberts Ansichten sind einfach herrlich. Da wird in einem Satz davon geredet wie er Jagd auf ein Rotkehlchen macht, aber gleichzeitig erklärt, warum das gerade nicht geht. Und so geht das die meiste Zeit. Das Rotkehlchen hat nicht viel zu fürchten, ebenso wenig die anderen Tiere in Knuthberts Umfeld. Ach ja, Menschen gibt es natürlich auch, manche davon liebenswert, andere nicht. Aber das ist alles aus der Sicht einer Katze ganz anders, als man es von uns erwarten würde. Oder?
Wer Katzen mag (und vielleicht auch ein bisschen lesefaul ist) wird seine Freude an Text und Bild haben (und die Empfehlung ab neun Jahren darf man gerne ignorieren, das Buch sollte keinem Katzenliebhaber vorenthalten werden).
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(Rezensionsexemplar)
Allwetterzoo Münster 10.07.2026 Neuer Spielplatz im Allwetterzoo Münster feierlich eröffnet
Der Allwetterzoo Münster hat am Freitag seinen umfassend modernisierten Tigerspielplatz neu eröffnet. Eingeweiht wurde der Spielplatz von einer Gruppe der St. Dionysus Kita Nordwalde und weiteren spielfreudigen Kindern. Neue Spielgeräte für mehr Spielspaß Herzstück des neugestalteten Spielplatzes ist ein neuer Kletterturm mit Rutsche. Ergänzt wird dieser durch einen abwechslungsreichen Kletterparcours aus Seilen, Holzstämmen und Ketten, der motorische Fähigkeiten fördert und zum gemeinsamen Spielen einlädt. Ebenfalls neu ist das barrierefrei nutzbare „Vogelnest“, das Kindern mit und ohne Behinderung gleichermaßen vielfältige Spielmöglichkeiten bietet. Ausgestattet ist der Bereich unter anderem mit einem Klangspiel, einem Sand-Seilzug sowie weiteren Elementen, die gemeinsames Spielen ermöglichen. Auch einige beliebte Klassiker, wie das Sitzkarussell, das schon vor der Renovierung auf dem Spielplatz beim Tigergehege stand, wurden aufgehübscht und in die Neugestaltung integriert. Der alte Sand wurde ausgetauscht und konnte z.B. auf der großen Afrika-Anlage und im Warzenschwein-Gehege wiederverwendet werden. Attraktiv für verschiedene Altersgruppen Das neue Konzept soll dabei für verschiedene Altersgruppen funktionieren. Kinder können ihre Kletterfähigkeiten ihrem Alter entsprechend immer wieder neu herausfordern. Somit soll der Spielplatz für verschiedene Altersgruppen und über Jahre für die Kinder attraktiv bleiben. Zoodirektorin Dr. Simone Schehka hat den Spielplatz zusammen mit den Kindern eröffnet und dabei auch selber die neuen Spielgeräte getestet: „Spielplätze sind für viele Familien ein wichtiger Bestandteil eines Zoobesuchs. Mit der Neugestaltung des Tigerspielplatzes haben wir einen modernen, erlebnisreichen Ort geschaffen, an dem Kinder gemeinsam spielen, entdecken und sich bewegen können.“ Möglich gemacht wurde der Umbau des Spielplatzes durch eine Förderung in Höhe von 150.000€ und die gute Zusammenarbeit zwischen dem Team des Allwetterzoos und der Firma Böcker, die für den Aufbau des Spielplatzes verantwortlich waren. Der neue Spielplatz steht ab sofort allen Besucherinnen und Besuchern während der regulären Öffnungszeiten des Zoos zur Verfügung. Weiterlesen →
Die Chinchillas (Eriomys), welche die erste Sippe bilden, zeichnen sich durch dicken Kopf, breite, gerundete Ohren, fünfzehige Vorder-, vierzehige Hinterfüße und den langen, außerordentlich weichen und seidenhaarigen Pelz vor ihren Verwandten aus. Die Backenzähne sind aus drei Schmelzblättern gebildet. Man kennt bloß zwei Arten dieser Thiere, die Chinchilla (Eriomys Chinchilla, Lagostomus laniger, Chinchilla brevicaudata) und die Wollmaus (Eriomys lanigera, Mus, Cricetus und Callomys laniger). Erstere wird 30 Centim. lang und trägt einen 13 Centim., mit den Haaren aber 20 Centim. langen Schwanz. Der gleichmäßige, feine, überaus weiche Pelz ist auf dem Rücken und an den Seiten mehr als 2 Centim. lang; die Haare sind an der Wurzel tief-blaugrau, sodann breit weiß geringelt und an der Spitze dunkelgrau. Hierdurch erscheint die allgemeine Färbung silberfarben, dunkel angeflogen. Die Unterseite und die Füße sind reinweiß; der Schwanz hat oben zwei dunkle Binden; die Schnurren sehen an ihrer Wurzel schwarzbraun, an der Spitze graubraun aus. Die großen Augen sind schwarz. Weiterlesen →
Ratten können eine Reihe von Krankheiten auf den Menschen übertragen – entweder direkt über Bisse, Urin oder Kot, indirekt über Flöhe und Milben oder durch kontaminierte Lebensmittel und Wasser. Wichtig ist: Die meisten Wildratten tragen nicht alle dieser Erreger, und das tatsächliche Infektionsrisiko für die Allgemeinbevölkerung ist in Deutschland eher gering. Bei engem Kontakt mit Wildratten oder deren Ausscheidungen sollte man jedoch vorsichtig sein.
Aber das trifft wohl bei jedem Kontakt mit Wildtieren zu.
Denkt man an Ratten und Krankheiten muss man wohl an erster Stelle an die Pest denken. Auch das Murine Fleckfieber wird von Ratten, bzw. Flöhen auf Ratten übertragen. Man mag die Ratte schon fast als Opfer sehen. Viren und Bakterien sind die Verursacher diverser Krankheiten, Ratten (oder Flöhe) sind nur die Überträger.
Krankheiten, die von Tieren auf Menschen (oder umgekehrt) übertragen werden können, nennt man Zoonosen (das nur am Rande, falls ich das nicht schon irgendwo erwähnt haben sollte. Weiterlesen →
Eigentlich müsste ich jeden Link der zu Amazon verlinkt auch als solchen sichtbar machen... Aber: Dieser Blog enthält viel Werbung. Büchervorstellungen verlinken auf Verlage (und Amazon)
Die Zoopresseschau enthält Werbung und eigentlich ist das ein reiner Werbeblog, jedenfalls könnte man das so sehen, denn jeder Link zu einem Zoo ist eine Art Werbung (ob der Zoo allerdings ein Produkt ist ...).
Links, welche außerhalb meines Blogs führen, könnten Werbung enthalten. Man erkennt das, indem man mit der Maus über den gekennzeichneten Text fährt. Wohin man kommt ist dann ersichtlich. Und Amazonlinks (also Bücher) sind immer Werbung (und Teil eines Partnerprogramms)
Aber: Ich erhalte kein Geld für meinen Blog (und wenn dann dient das dem
Artenschutz. Ja, ich mache Werbung mit diesem Blog, aber wenn ich das nicht täte, wäre dieser Blog nur halb so informativ. Und seien wir mal ehrlich: Ist nicht fast alles, was nicht Nachrichten sind, Werbung?
Interessante Beiträge zum Thema Blogger und Werbung findet man hier .
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