Ein paar Bemerkungen

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Leonie Swann: Garou (Rezension)

Die Schafe von Glennkill stürzen sich in das nächste wollsträubende Abenteuer!
Mit ihrer neuen Schäferin Rebecca gehen sie auf Europareise und beziehen bald ihr Winterquartier im Schatten eines abgelegenen, französischen Schlosses. Eigentlich könnten die Schafe es sich hier so richtig gemütlich machen, doch spätestens, als ein Toter unter der alten Eiche liegt, ist klar, dass an Winterruhe nicht zu denken ist. Ein Werwolf, ein Loup Garou, ist dafür verantwortlich, sagen die Ziegen der Nachbarweide. Für Miss Maple und Co. heißt das: Sie müssen schnell Licht ins Dunkel bringen, um nicht nur ihr eigenes Fell, sondern auch ihre Schäferin zu schützen. Und so folgen sie schon bald – mit ihren unbeirrbaren Schafsnasen – einer ersten Spur. Diese führt sie mitten in ein Gewirr aus eiskalten Schlossfluren, verschneiten Wäldern und unbequemen Fragen. Die Zeit läuft ihnen davon, und der wahre Schrecken lauert näher, als ihnen lieb ist …
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Von Flöhen übertragene Krankheiten

Denkt man an Flöhe und Krankheiten fällt einem sofort die Pest ein. Aber es gibt noch ein paar andere Krankheiten, die durch einen Flohbiss übertragen werden können. Weiterlesen

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Tiere, die nach David Attenborough benannt wurden.

Die Benennung von Arten nach bedeutenden Personen ist in der Biologie durchaus üblich. Normalerweise werden auf diesem Weg bedeutende Forscher geehrt. Aber eigentlich kann man damit jeden auch wertschätzen. Beispiele für ungewöhnliche Wertschätzungen/Ehrungen gibt es hier. Wissenschaft muss nicht immer trocken sein …
David Attenborough wurde am Freitag 100 (siehe hier) und ist immer noch aktiv. Und wenn man bedenkt wie präsent er in den vergangenen Jahrzehnten war und ist, verwundert es nicht, dass er auch in vielen Tiernamen verewigt wurde.
Wobei … da ist noch viel mehr:
Seit 2010 ist er Namensgeber für die Attenborough Strait, eine Meerenge der Bellingshausensee in der Antarktis. Das im Jahr 2020 fertiggestellte britische Polarforschungsschiff Sir David Attenborough wurde nach ihm benannt.
Zu den nach ihm benannten Pflanzen zählen ein in den Brecon Beacons entdecktes Alpen-Habichtskraut (Hieracium attenboroughianum), eine Art eines blühenden Baumes aus Ecuador (Blakea attenboroughi), eine fleischfressenden Pflanze (Nepenthes attenboroughii) sowie eine Gattung von Blütenpflanzen aus der Gruppe der Magnoliengewächse (Sirdavidia). Und es gibt noch mehr: Weiterlesen

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Tiere beim ESC

Tierisch wird es beim Österreichischen Beitrag zum ESC 2026 in Wien: Tänzer in Tiermasken zu Cosmos TANZSCHEIN… und Gorillas und und und …
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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

05.05.2026, Universität Konstanz
Steigender Verzehr von Wildfleisch in Afrika
In städtischen Regionen Zentralafrikas ernähren sich immer mehr Menschen von Wildfleisch. Eine aktuelle Studie unter Beteiligung der Universität Konstanz zeigt: Das hat vor allem Auswirkungen auf ländliche Regionen, die auf diese Nahrungsquelle angewiesen sind.
Eine aktuelle Studie unter Beteiligung des Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour an der Universität Konstanz, die jüngst in der Fachzeitschrift „Nature“ erschien, hat über einen längeren Zeitraum untersucht, in welchen Regionen Zentralafrikas wie viel Wildfleisch verzehrt wird. Das Ergebnis der Auswertung zeigt einen deutlichen Anstieg der verzehrten Menge in den letzten Jahren, vor allem seitens der städtischen Bevölkerung. Während im Jahr 2000 noch 0,73 Millionen Tonnen Wildfleisch von Menschen gegessen wurden, waren es im Jahr 2022 bereits 1,1 Millionen Tonnen. Dieser Anstieg weckt bei Forschenden die Sorge, dass Wildtierpopulationen in naher Zukunft gefährdet werden könnten – und damit langfristig auch die Ernährungssicherheit der Bewohner ländlicher Regionen.
Wildfleisch ist ein bedeutender Bestandteil der täglichen Ernährung in vielen ländlichen Regionen Zentralafrikas. Rund ein Fünftel der täglichen Proteine werden über Wildfleisch zugeführt. Erschwingliche und sichere Alternativen sind oft nur schwer zugänglich, denn in Zentralafrika gibt es nur wenige Bezugsquellen für Fleisch aus heimischer Produktion. Der begrenzte Zugang zu tierärztlicher Versorgung und Medikamenten kann sich bei der Haltung domestizierter Tiere insbesondere in ländlichen Gebieten auch auf die menschliche Gesundheit auswirken. Und nicht zuletzt ist Wildfleisch – ähnlich wie in Europa – auch ein Art Statussymbol: Es gilt als gesünder als das Fleisch von domestizierten Tieren.
„Der Verzehr von Wildfleisch ist damit ein zentraler Bestandteil des sozio-ökonomischen Gefüges in Zentralafrika“, sagt Mattia Bessone, Ökologe am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie an der Universität Konstanz und Leiter der Studie. „Es sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die nachhaltige Nutzung dieser Nahrungsquelle für die Landbevölkerung zu sichern. Nur dann können die UN-Ziele zur nachhaltigen Entwicklung erreicht werden.“
Eine Empfehlung der Studie lautet daher, die Nutzung von Wildfleisch in städtischen Regionen zu reglementieren und dort vermehrt auf domestizierte Tierarten zu setzen – beispielsweise Geflügel, Rind oder auch Fisch. So könnte ermöglicht werden, dass die wichtige Eiweißquelle für ländliche Regionen verfügbar bleibt. Um eine größere Akzeptanz dieser Fleischarten bei der städtischen Bevölkerung zu schaffen, wären gut abgestimmte Investitionen in nationale Ernährungssysteme nötig. Unter anderem müsste der Ausbau alternativer Proteinsektoren wie Geflügel- oder auch Fischereiwirtschaft gefördert werden. Zeitgleich müssten laut Studie auch alternative Einkommensquellen für diejenigen geschaffen werden, die derzeit vom Handel mit Wildfleisch leben.
Originalpublikation: Bessone, M., Ingram, D.J., Abernethy, K. et al.: Increase in wild animal consumption across Central Africa. Nature (2026).
DOI: 10.1038/s41586-026-10422-w Weiterlesen

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Portrait: Nördliche Riesenborkenratte

Überfamilie: Mäuseartige (Muroidea)
Familie: Langschwanzmäuse (Muridae)
Unterfamilie: Altweltmäuse (Murinae)
Tribus: Phloeomyini
Gattung: Riesenborkenratten (Phloeomys)
Art: Nördliche Riesenborkenratte (Phloeomys pallidus)

Nördliche Riesenborkenratte (Zoo Usti)

Dieser sehr großer Nager wiegt 1,9–2,6 kg und erreicht eine Länge von 75–77 cm. Der Schwanz wird 320–349 mm lang, die Hinterfüße 81–90 mm und die Ohren 30–39 mm. Das Fell ist relativ lang, bedeckt auch den Schwanz und ist farblich sehr variabel, aber meist ist die Farbe fahl Graubraun oder Weiß mit dunkleren braunen oder schwarzen Feldern. Oft weisen die Tiere eine schwarze Maske und ein Band am Hals auf, sie können aber auch komplett weiß sein. Die Nördliche Riesenborkenratte hat einen schlanken Schwanz im Unterschied zur Südlichen Riesenborkenratte, der zweiten Art in der Gattung Phloeomys, welche einen buschigen Schwanz aufweist. Ihr Fell ist dunkelbraun oder rostig-braun. Weiterlesen

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Portrait: Langschwanztriel

Klasse: Vögel (Aves)
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)
Familie: Triele (Burhinidae)
Gattung: Burhinus
Art: Triel  (Burhinus grallarius)

Langschwanztriel (Wilhelma)

Der Langschwanztriel oder Australischer Triel ist 54–59 cm groß, das Männchen wiegt zwischen 580 und 860, das Weibchen zwischen 530 und 710 g. Es gibt graue und rotbraune Morphen. Auffallend sind die langen blass gelblich-grünen Beine und der lange Schwanz, der Körper ist eher schlank und klein, gestreift, mit blassen Augen in einem großen runden Kopf mit zierlichem Schnabel in Schwarz. Die langen Flügel haben breite Spitzen. Im Fluge überragen die Beine den Schwanz deutlich. Weibchen sind etwas kleiner. Jungvögel haben weiße, weniger gelbe Augen und gröbere Zeichnung auf den blassen Flügeldecken. Weiterlesen

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Portrait: Zweifarbiger Blattsteiger

Unterordnung: Neobatrachia
Überfamilie: Dendrobatoidea
Familie: Baumsteigerfrösche (Dendrobatidae)
Unterfamilie: Dendrobatinae
Gattung: Blattsteiger (Phyllobates)
Art: Zweifarbiger Blattsteiger (Phyllobates bicolor)

Zweifarbiger Blattsteiger (Tierpark Chemnitz)

Anders als bei anderen Froscharten sind Männchen und Weibchen des Zweifarbigen Blattsteigers annähernd gleich groß. Männchen erreichen eine Länge von 45–50 mm von der Schnauze bis zur Kloake, während die etwas größeren Weibchen 50–55 mm messen. Dieser Größenunterschied ist ein Beispiel für Geschlechtsdimorphismus und beeinflusst die innergeschlechtliche Selektion der Männchen. Der Zweifarbigen Blattsteiger weist eine Farbpalette von erdfarbenem Orange bis zu reinem Gelb auf, oft mit einem bläulichen oder schwarzen Schimmer an den Beinen, daher der Name. Diese leuchtenden Farben dienen als Warnsignal für potenzielle Fressfeinde und signalisieren die Giftigkeit. Neben der Abschreckung von Fressfeinden könnten die leuchtenden Farben des Zweifarbigen Blattsteigers auch der sexuellen Selektion dienen. Ein leuchtend gefärbtes Männchen lockt, zusätzlich zu seinem Ruf, ein Weibchen besser an als ein unscheinbar gefärbtes Männchen. Mit zunehmender Farbintensität steigt die Fitness des Organismus, wodurch das Individuum besser überleben und sich fortpflanzen kann. Die Färbung des Zweifarbigen Blattsteigers kann diese beiden Zwecke gleichzeitig erfüllen. Der Zweifarbigen Blattsteiger ist kleiner, schlanker und weniger giftig als sein naher Verwandter, der Schreckliche Pfeilgiftfrosch. Der Zweifarbigen Blattsteiger kann zudem juvenilen oder halbwüchsigen P. terribilis-Fröschen ähneln. Häufig werden diese beiden Arten bei Populationserhebungen verwechselt. Der Zweifarbigen Blattsteiger weist auch Ähnlichkeit mit dem Gelbgebänderten Baumsteigers auf, insbesondere mit der netzartigen Farbvariante. Wie andere Amphibien durchläuft auch der Zweifarbigen Blattsteigerontogenetische Veränderungen in seinen Lebensstadien vom Kaulquappenstadium bis zum ausgewachsenen Tier. Nach dem Schlüpfen sind die Jungfrösche braun oder schwarz und werden mit zunehmendem Alter allmählich farbenprächtiger. Weiterlesen

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David Attenborough

David Attenborough wurde am 8. Mai 1926 in London geboren und zählt zu den bekanntesten Naturdokumentarfilmern der Welt. Schon früh entwickelte er ein großes Interesse an Fossilien, Tieren und der Natur. Nach seinem Studium in Cambridge begann er bei der BBC zu arbeiten und revolutionierte dort die Tierdokumentation. Mit Serien wie Life on Earth, The Blue Planet und Planet Earth brachte er Millionen Menschen die Schönheit und Vielfalt der Erde näher. Seine ruhige Stimme und seine eindrucksvollen Erzählungen machten ihn weltweit berühmt. Attenborough setzt sich außerdem intensiv für den Umwelt- und Klimaschutz ein und warnt seit Jahren vor den Folgen des Artensterbens und der globalen Erwärmung. Bis heute gilt er als eine der wichtigsten Stimmen für den Schutz unseres Planeten und inspiriert Menschen aller Generationen. Weiterlesen

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Die Wiederbelebung des Blaubocks

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