Ein paar Bemerkungen

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Zoopresseschau

23.02.2026, Zoo Augsburg
Aus dem Februar-Newsletter
Ein Plumplori wurde geboren.
Bei den Mähnenwölfen gab es ebenfalls den ersten Nachwuchs. Ein kleiner Mähnenwolf wurde geboren, und auch hier sieht es bei der Aufzucht bisher vielversprechend aus. Sehr erfreulich bei einem erstgebärenden Weibchen. Im Gegensatz zum kleinen Plumplori ist er auch schon für die Besucher zu sehen, wenn man Glück hat.
Auch die geschlüpften Rosapelikane sind im letzten Monat ordentlich gewachsen.
Sea Life München durfte die verbliebenen vier Nachzuchttiere von den Grünen Baumeidechsen übernehmen.
Verstorben ist ein Pfeilgiftfrosch, und ein männlicher Stirnlappenbasilisk musste krankheitsbedingt eingeschläfert werden. Im Vogelbestand verstarb eine Eiderente, vermutlich durch Raubzeug.
Auch an der Baustelle ist das Wetter nicht spurlos vorübergegangen – aktuell ist dort absolute Stille. Aber kaum sind mildere Temperaturen vorhergesagt, geht es auch schon weiter. In der nächsten Woche werden die ersten Stahlstützen für die Schneeleopardenanlage angeliefert und aufgebaut. Da sind man dann auch wieder einen Baufortschritt.
Vogelgrippe bedingt gibt es keine Einschränkungen mehr.
Die Frühaufsteherführungen waren auch in diesem Jahr wieder sehr gefragt, und die letzte dieser Saison ist bereits seit einer Woche ausgebucht. Die nächsten gibt es dann wieder ab Ende Oktober 2026 – aber alternativ wären da noch die Abendführungen in den Monaten April bis August. Weiterlesen

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Steckbrief: Tierpark Birkenheide

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

Die Preisträger der European Wildlife Film Awards 2026 (Deutsche Wildtierstiftung)

08.02.2026, Deutsche Wildtier Stiftung
European Wildlife Film Awards 2026: Rekord-Preisgeld für Europas beste Naturfilme
Große Emotionen in der Hamburger HafenCity: In der „Botschaft der Wildtiere“ wurden zum zweiten Mal die European Wildlife Film Awards (EWFA) verliehen. Mit insgesamt 47.500 Euro Preisgeld ist die Auszeichnung der höchstdotierte Naturfilmpreis Europas.
Insgesamt 165 Produktionen aus über 40 Ländern bewarben sich in diesem Jahr um die begehrten Trophäen. Sechs Filme konnten die Jury überzeugen. „Diese Werke zeigen die Magie des Naturfilms auf der großen Leinwand“, sagt Ivo Bozic, Leiter der EWFA für die Deutsche Wildtier Stiftung. „Sie entführen uns in faszinierende, oft unbekannte Welten.“
Die Awards stehen unter der Schirmherrschaft von Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg. „Der Schutz von Biodiversität und Artenvielfalt ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit und untrennbar mit dem Klimaschutz verbunden. Doch wir werden diese Herausforderung nur meistern, wenn wir ein breites gesellschaftliches Bewusstsein dafür schaffen – und das gelingt am besten über Bilder und Geschichten. Genau hier liegt die große Kraft des Naturfilms. Das haben die European Wildlife Film Awards heute Abend eindrucksvoll gezeigt. Die Filmemacherinnen und Filmemacher holen die Natur aus der Abstraktion, schaffen atemberaubende Werke und führen uns die Schönheit vor Augen, die auf dem Spiel steht. Ein unglaublich inspirierender Abend, der Mut macht, beim Artenschutz nicht locker zu lassen.“
Der Hauptpreis in der Kategorie „Tierwelt“ (15.000 Euro) ging an die französischen Filmemacher Romain Guénard und Matthieu Le Mau. Ihr Film „Sepia – die Odyssee eines Tintenfisches“ zeigt das gefährliche Leben eines Tintenfischweibchens in faszinierenden Nahaufnahmen.
Weitere Auszeichnungen gingen an:
Kategorie Biodiversität: Christian Baumeister (Deutschland) für „Faszination Europa – Majestätische Berge“.
Kategorie Story: Zoltán Török (Ungarn) für „Schweden – Ruf der Wildnis“.
Kategorie Naturschutz: Patrick Centurioni (Österreich) für „Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen“.
Kurzfilmpreis: Jonas Steiner (Schweiz) für „Risky Routes“.
NDR-Publikumspreis: Alexander Sommer (Deutschland) für „Wilde Heimkehrer“.
Nach der feierlichen Gala folgt am Sonntag, den 8. Februar (10 bis 19 Uhr), der öffentliche Preisträgersonntag. Besucher können alle Siegerfilme im Kino der Botschaft der Wildtiere sehen und die Filmemacher live auf der Bühne erleben.
Am 25. Februar startet die Abstimmung für die Zukunft: Im Rahmen des „Naturfilm-Mittwochs“ kann das Publikum ein Jahr lang jede Woche jeweils eine der 44 Dokumentationen anschauen, die es in die engere Auswahl geschafft hatten. Dabei können sie über den Publikumspreis 2026 entscheiden, der im Februar 2027 verliehen wird. Weiterlesen

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Portrait: Haussperling

Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Sperlinge (Passeridae)
Gattung: Passer
Art: Haussperling (Passer domesticus)

Haussperling (J. G. Keulemans)

Der Haussperling ist ein kräftiger und etwas gedrungener Singvogel. Er wiegt rund 30 Gramm und erreicht eine Körperlänge von 14 bis 16 Zentimetern – er ist wenig größer als der nah verwandte Feldsperling. Der Haussperling fällt besonders durch seinen großen Kopf und den kräftigen, konischen Schnabel auf. Die Länge der Flügel beträgt 71 bis 82 Millimeter, die Spannweite misst etwa 23 Zentimeter. Männchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich in ihrer Färbung: Die Männchen sind deutlich kontrastreicher gezeichnet als die Weibchen, sie haben eine schwarze oder dunkelgraue Kehle und einen schwarzen Brustlatz, der aber im Herbst nach der Mauser von helleren Federrändern verdeckt sein kann. Der Scheitel ist bleigrau und von einem kastanienbraunen Feld begrenzt, das vom Auge bis in den Nacken reicht. Die Wangen sind hellgrau bis weißlich. Der Rücken ist braun mit schwarzen Längsstreifen. Die Flügel sind ebenso gefärbt; eine weiße Flügelbinde ist deutlich erkennbar, eine zweite nur angedeutet. Brust und Bauch sind aschgrau. In Stadtzentren und Industriegebieten ist das Gefieder infolge von Verschmutzung meist weit weniger kontrastreich. Relativ häufig treten teilalbinotische Individuen auf.
Die Weibchen sind unscheinbarer als die Männchen und matter braun, aber sehr fein gezeichnet. Die Oberseite ist hell graubraun, der Rücken schwarzbraun und gelbbraun gestreift. Der ebenfalls graubraune Kopf hat einen hellen Überaugenstreif, der vor allem hinter dem Auge deutlich ist. Jungvögel sehen wie Weibchen aus, sie sind nur etwas heller und gelblicher gefärbt. Sie bleiben, nachdem sie flügge geworden sind, einige Tage an den gelblichen Schnabelwülsten erkennbar.
Die Jugendmauser ist eine Vollmauser und beginnt im Alter von sechs bis acht Wochen. Damit die Mauser vor Beginn der ungünstigeren Witterungsperiode abgeschlossen ist, kann sie je nach Zeitpunkt des Schlüpfvorgangs von durchschnittlich 82 auf 64 Tage verringert sein. Die Jahresmauser der Altvögel ist ebenfalls eine Vollmauser. Sie findet in Mitteleuropa in den Monaten Juli oder August statt. Bei Gefahr oder Stress neigen Sperlinge auch zur Schockmauser. Das Sperlingsgefieder besteht vor der Mauser aus 3200 Federn, die insgesamt 1,4 Gramm wiegen. Unmittelbar nach der Mauser sind es ungefähr 3600 Federn mit einem Gewicht von 1,9 Gramm. Zur Pflege des Gefieders nehmen die Tiere Staubbäder, um sich vor Federparasiten zu schützen. Weiterlesen

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Portrait: Husumer Protestschwein

Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Familie: Echte Schweine (Suidae)
Gattung: Sus
Art: Wildschwein(Sus scrofa)
Unterart: Hausschwein (Sus scrofa domestica)

Husumer Protestschwein (Wildpark Lüneburger Heide)

Das Rotbunte Schwein oder Dänisches Protestschwein oder Husumer Protestschwein (offiziell: Deutsches Sattelschwein – Abteilung Rotbuntes Husumer Schwein) ist eine seltene, bedrohte Rasse des Hausschweins.
Das rot gefärbte Tier mit seinem breiten weißen Querstreifen und dem Ansatz eines weißen Längsstreifens hat Ähnlichkeit mit den Farben der dänischen Flagge, des Dannebrog. Mit zunehmendem Alter kann sich bei Ebern eine starke Behaarung ausbilden. Das Tier wird etwa 92 cm hoch und wiegt maximal 350 kg. Weiterlesen

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Portrait: Gefleckter Knochenhecht

Teilklasse: Knochenganoiden (Holostei)
Ginglymodi
Ordnung: Lepisosteiformes
Familie: Knochenhechte (Lepisosteidae)
Gattung: Lepisosteus
Art: Gefleckter Knochenhecht (Lepisosteus oculatus)

Gefleckter Knochenhecht (Tierpark Hellabrunn)

Der Gefleckte Knochenhecht ist ein in Nordamerika heimischer Süßwasserfisch mit zahlreichen dunklen Flecken auf Kopf, Flossen und dem pfeilförmigen Körper. Er besitzt ein längliches Maul mit vielen nadelartigen Zähnen, mit denen er andere Fische und Krebstiere fängt. Er ist eine der kleinsten der sieben in Nordamerika vorkommenden Knochenhechtarten und erreicht eine Länge von 61–91 cm und ein Gewicht von 1,8–2,7 kg. Knochenhechte haben rautenförmige, dicke Schuppen aus Zahnschmelz (Ganoid). Der Name Lepisosteus stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Knochenschuppe“.
Knochenhechte werden in den zentralen und nördlichen Vereinigten Staaten so gut wie nie verzehrt. Sie enthalten viel Quecksilber und gelten als krebserregend. Weiterlesen

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Wildpark Tannenbusch

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1. Zooreise 2026 – Tag 4: Trippsdrill, Wilhelma und … noch mehr ESC

Yak und ich (Wildparadies Trippsdrill)

Der letzte Tag unserer Zooreise war angebrochen. Neben einem Besuch im Wildpark Trisdrill war noch ein Besuch in der Wilhelma angedacht. Für mehr hätte ide Zeit nicht gereicht und mehr hätte ich auch nicht machen wollen.
Highlights des morgendlichen Tripsdrill-Besuchs: Die Fütterung der Muntjaks und die Fütterung der Yaks. Die letzten Male war die Fütterung der Muntjaks eine Enttäuschung, aber diesmal überraschten uns die kleinen Tiere, die sich zahlreich auf unser Futter stürzten. Immer wieder lustig wenn man sich vor Augen führt, dass es sich um Hirsche handelt. Die Yakfütterung ist auch wieder witzig gewesen, wobei es anscheinend nur einen Yak gibt, dem man das Essen direkt ins Maul werfen kann und dabei tiefe Einblicke bekommt … darüber nachdenken sollte man aber nicht. Als Enttäuschung entpuppte sich die Fütterung der Mufflons, das war auch schon mal spannender… kein Highlight, hat aber ausgereicht meine Jacke schmutzig zu machen … Das Füttern von Tieren während matschigen Wetters kann zur Verschmutzung der Kleidung führen. Weiterlesen

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TTT: 10 Neuerscheinungen aus dem ersten Halbjahr, die ich gerne lesen willst

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Stepha Quitterer: Freiheit für die Waldwiesel (Rezension)

Piet Wiesel muss unbedingt beim großen Kletterwettbewerb mitmachen – obwohl man munkelt, der Wettkampf sei eine Falle. Noch ehe Piet begreift, was da geschieht, werden alle Waldwiesel gefangen genommen! Er entkommt als einziger und weiß, dass nur er die anderen befreien kann. Aber dazu müsste er in die Große Stadt, wo nicht nur düstere Kanalratten, knallharte Tierfänger und geschäftssüchtige Menschen lauern. Und die Zeit läuft! Ein rattenscharfes Abenteuer um Freundschaft, Mut und den Wert der Freiheit.
Eigentlich klingt die Geschichte spannend und durchaus unterhaltsam, nur … so ganz berührt hat mich die Geschichte nicht. Weiterlesen

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