Ein paar Bemerkungen

Bei Abbildungen, die mit Hilfe von ChatGPT entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Korrektheit. Es handelt sich um Rekonstruktionen, die Fehler enthalten können.

Dieser Blog enthält Werbung. Jeder Link außerhalb dieses Blogs kann Werbung enthalten (das schließt auch Links zum Buchgelaber ein).
Links zu Amazon (das betrifft viele Bücherlinks) sind Affiliate Links. „Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“ (davon profitiert allerdings der Artenschutz)
Mehr zum Thema Werbung findet man auf der Bildschirmseite rechts.

Ich bitte von Kooperationsanfragen abzusehen. Ebenso besteht kein Interesse meinerseits an Gastartikeln (hier oder auf anderen Blogs). Entsprechende Anfragen werden ignoriert, auch nach mehrfacher Nachfrage. Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Tierpark Oberwald

Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Zoovorstellung | Kommentar hinterlassen

9. Zooreise 2026 – Tag 1: Zum Essen nach Heidelberg

Muss man einen Grund haben um mal kurz weg zu fahren? Ich könnte jetzt behaupten, dass ich wegfahre um meinen Blog zu füllen, und auch wenn ersichtlich ist, dass mein Blog durch meine Reisen durchaus an Inhalt gewinnt, ist das nicht der Grund. Man kann auch wegfahren, einfach weil man es kann…. und der Weg das Ziel ist, aber das Ziel selbst auch.
Und manchmal kann das Ziel auch einfach nur ein gutes Essen sein. Und deswegen würde der Abend in Moe’s Roadhouse enden …. in Heidelberg.
Zwischenstopps sollten der Zoo Augsburg und in Karlsruhe der Zoologische Stadtgarten und der Tierpark Oberwald sein.
Und das Wetter war uns gewogen. Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Zoo-Reise | Kommentar hinterlassen

Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

27.10.2026, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Wie tief schlafen Spinnen?
+++FORSCHUNGSTICKER UNI BONN: Biolog*innen untersuchten das Verhalten der australischen Springspinne Portia fimbriata+++
Menschen und Wirbeltiere durchlaufen verschiedene Schlafstadien, darunter den REM-Schlaf (rapid eye movement sleep), der durch schnelle Augenbewegungen und Muskelzuckungen gekennzeichnet ist. Lässt sich ein ähnlicher Schlaf bei Spinnen beobachten? Forschende vom Institut für Organismische Biologie an der Universität Bonn haben dies an der australischen Springspinne Portia fimbriata untersucht.
Um was geht es?
Wir haben untersucht, ob Spinnen tatsächlich schlafen – und ob sie, ähnlich wie Menschen und andere Tiere, verschiedene Schlafstadien durchlaufen. Dafür haben wir das Verhalten der australischen Springspinne Portia fimbriata über mehrere Tage und Nächte hochauflösend aufgezeichnet und experimentell getestet. Was wir über den Schlaf wissen, bezieht sich fast ausschließlich auf Wirbeltiere. Bislang fehlten bei Spinnen experimentelle Belege für das Schlafverhalten.
Was ist Portia fimbriata für eine Spinne?
Arten der Gattung Portia ernähren sich von anderen Spinnen. Ihre vielfältigen Jagdstrategien werden häufig als Ausdruck von Intelligenz gewertet: Sie ahmen zum Beispiel die Vibrationen von zappelnden Insekten nach, die sich im Netz verfangen haben, um Webspinnen anzulocken. Das ausgefeilte Jagdverhalten lässt auf besondere Lernfähigkeiten schließen. Das macht diese Spinne so interessant. Bei überschaubaren Körpermaßen: Die australischen Springspinne Portia fimbriata, die wir untersuchten, ist ausgewachsen in etwa so groß wie eine Ein-Euro-Münze.
Was ist das wichtigste Ergebnis?
Die Spinne zeigt echten, regulierten Schlaf mit zwei klar unterscheidbaren Schlafstadien, darunter ein REM‑ähnlicher Zustand mit Augenbewegungen und Muskelzuckungen. Damit liefern wir die erste umfassende Bestätigung für das Schlafverhalten bei einer Spinne.
Wie sind Sie vorgegangen?
Wir beobachteten Individuen der Spezies Portia fimbriata jeweils in kleinen Plastikschälchen von zwölf Zentimeter Durchmesser bei unterschiedlichen Beleuchtungsverhältnissen über mehrere Tage, um Tag-Nacht-Rhythmen zu erfassen. Für die Nachtaufnahmen nutzten wir Infrarot-Kameras, um Schlafposition, Ruhephasen und REM‑ähnliche Phasen detailliert zu dokumentieren. Ob sich die Tiere tatsächlich in einem Schlafzustand befanden, überprüften wir mit akustischen Reizen und erfassten die Reaktionszeit. Darüber hinaus testeten wir, ob die Spinnen nach Störung des Schlafes einen „Schlaf‑Rebound“, also das Nachholen des fehlenden Schlafes, zeigten.
Was war die größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung war es, für die Aufweck-Experimente einen Stimulus zu finden, auf den die Tiere zuverlässig reagieren. Denn Spinnen nehmen die Welt natürlich ganz anders wahr als wir. Gleichzeitig mussten wir vorsichtig bleiben, um die REM‑ähnlichen Bewegungen nicht überzuinterpretieren, sondern Schritt für Schritt zu testen, ob sie wirklich das bedeuten, was wir vermuteten. Und all das, ohne die Hirnaktivität messen zu können, sondern rein über das Verhalten der Tiere. Dies erforderte eine sehr detaillierte und vor allem lange Videodokumentation, was wiederum zu enormen Datenmengen führte – eine weitere Herausforderung.
Gibt es einen Anwendungsbezug?
Ja, im Grundlagenbereich. Die Ergebnisse helfen zu verstehen, wie Schlaf sich evolutionär entwickelt hat und wie weit verbreitet REM‑ähnliche Zustände im Tierreich sind. Das eröffnet neue Perspektiven für vergleichende Verhaltens-, Neuro- und Chronobiologie sowie die Erforschung einfacherer Nervensysteme.
Was empfehlen Sie basierend auf den Ergebnissen?
Wir empfehlen, Schlaf nicht nur in klassischen Modellorganismen oder Wirbeltieren zu untersuchen, sondern das Feld taxonomisch zu öffnen – insbesondere sollten wir Schlaf in Tieren untersuchen, die stark unterschiedlichen Nervensystemen besitzen oder extreme Anpassungen zeigen. Das kann helfen, universelle Prinzipien und eine potentiell ursprüngliche Funktion des Schlafs zu identifizieren. Denn trotz intensiver Forschung am Thema gibt es noch erstaunlich viele Lücken in unserem Verständnis von Schlaf – selbst bei uns Menschen.
Wie geht es weiter?
Wir untersuchen, wie sich Schlaf, besonders REM-ähnlicher Schlaf, bei der gesamten Vielfalt der Spinnen entwickelt hat. Außerdem vergleichen wir Schlafverhalten von Spinnen in der Natur und im Labor. Weitere Studien sollen klären, wie Schlaf mit kognitiven Fähigkeiten zusammenhängt und was dabei im Gehirn von Spinnentieren und Insekten passiert. Außerdem möchten wir verstehen, wie sich der Klimawandel und andere anthropogene Einflüsse – insbesondere Lichtverschmutzung – auf das Schlafverhalten dieser Tiere auswirken.
Wie lautet die Quelle?
Nadja Geiger, Maxim Q. Capelle, Phillip Rosentreter, Marie E. Herberstein, Armin Bahl, Massimo De Agrò, Barrett A. Klein, Daniela C. Rößler: Behavioral evidence for two-stage sleep in spiders, Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS), https://doi.org/10.1073/pnas.2618030123. Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Wissenschaft/Naturschutz | Kommentar hinterlassen

Halloween in Aschersleben 2025

Mehr Halloween

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Zoo Augsburg

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

9. Zooreise 2026: Heidelberg

Morgen geht es wieder los… wobei es nur eine kleine Reise ist … ein Kurztrip nach Heidelberg… weil … wir einfach mal weg wollten und es schön ist, mal wo anders zu übernachten. Auch wenn wir nicht gerade selten in Heidelberg sind.
Die Planung sieht auch nur Zoobesuche vor (abgesehen von Hotel und Moe’s Roadhouse).

Am Freitag werden die Zoos in Augsburg und Karlsruhe besucht. Tatsächlich wollen wir neben dem Zoologischen Stadtgarten auch den Tierpark Oberwald aufsuchen (zum wiederholten Mal … aber diesmal bin ich guter Dinge, ChatGPT wird mich schon nicht in die Wüste schicken, und wenn, dann ist es auch nicht besser als ich, ich habe ja bisher auch nie hin gefunden… aber wie gesagt … ich gehe davon aus, dass es diesmal klappen wird)

Am Samstag stehen der Zoo in Heidelberg und die Wilhelma auf dem Programm.

Veröffentlicht unter Zoo-Reise | Kommentar hinterlassen

Sarah Yarwood-Lovett: Tod unter dem Herrenhaus (Rezension)

Dr. Nell Ward verbringt ihre Tage damit, seltene Tiere aufzuspüren und verborgene Lebensräume zu erforschen. Als sie auf einem alten Landsitz einen verborgenen Tunnel untersucht, wird sie ungewollt Zeugin eines Verbrechens. Kurz darauf wird eine junge Frau tot aufgefunden, und ausgerechnet Nell gerät ins Visier der Ermittlungen.
Fest entschlossen, ihren Namen reinzuwaschen, beginnt sie mit ihrem Kollegen Adam nach Antworten zu suchen. Mit ihrem geschulten Blick für kleinste Spuren entdeckt Nell Hinweise, die allen anderen entgehen – doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird ihre Suche.

Ein charmanter Cosy Crime mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin … wieder mal. Aber, ohne darauf rumreiten zu wollen, was ist heutzutage eine ungewöhnliche Ermittlerin. Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Jörg Schneider: Wildbienen haben es auch nicht leicht (Rezension)

Wildbienen gelten als Inbegriff von Fleiß und Nützlichkeit. Doch ihr Alltag ist kein friedliches Summen, sondern ein Überlebenskampf voller List, Gefahr und erstaunlicher Strategien. Hornissen überfallen sie beim Sammeln, Spinnen spannen Netze in ihre Flugbahnen, Parasiten plündern ihre Vorräte oder fressen ihren Nachwuchs auf. Und was tun die Wildbienen? Sie kontern mit ausgetüftelten Vermehrungsstrategien, betonharten Nestern und perfekter Tarnung. All dies ist Ausdruck eines fein austarierten biologischen Gleichgewichts; ein hochkomplexes, faszinierendes Netzwerk, das direkt vor unserer Haustür existiert und beobachtet werden kann. Das vorliegende Buch lädt Sie ein, diese spannende und aufregende Welt zu entdecken – bestimmt auch in Ihrem Garten. Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Leigh Ann Henion: Wunder der Nacht (Rezension)

Eines der schönsten Bekenntnisse zur Natur und der Magie der Nacht
Unser Verhältnis zu Dunkelheit ist ein zwiespältiges: Was dunkel ist, ist unberechenbar, manchmal bedrohlich. Doch Tiere, Pflanzen und Menschen brauchen die Dunkelheit zum Überleben. New-York-Times-Bestsellerautorin Leigh Ann Henion lädt uns ein, die unzähligen Wunder der Nacht zu entdecken, zu staunen und unsere Beziehung mit der Natur zu überdenken.
In der Abenddämmerung erwacht um uns eine Welt, die bei Tageslicht nicht sichtbar ist: Pilze erhellen wie kleine Laternen den Waldboden, Glühwürmchen versammeln sich zum synchronen Leuchten. Salamander lugen aus dem feuchten Laub hervor und gehen auf Wanderschaft, während die Mondblumen ihre Blüten öffnen und die Motten von Kelch zu Kelch flattern. Als in der Corona-Pandemie das Leben hinter flimmernden Bildschirmen verschwindet, bemerkt Leigh Ann Henion, dass etwas fehlt. Auf der Suche nach Verbindung streift sie im Dunkeln durch die Wälder der Appalachen und entdeckt die Magie der Nacht. Je tiefer sie eintaucht, desto deutlicher erkennt sie, wie sehr künstliches Licht Tiere, Pflanzen und uns Menschen aus dem Rhythmus bringt. Henion forscht nach und lässt uns sehen, verstehen – und schließlich staunen: über eine Welt, die nur aufblüht, wenn wir das Licht auslassen. Poetisch geschrieben, weckt sie die leise Sehnsucht, der Natur und uns selbst wieder achtsamer zu begegnen.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

TTT: Gruselfilm


Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Top Ten Thursday | 6 Kommentare