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Steckbrief: Tierpark Luckenwalde

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5. Zooreise 2026: Tag 2 – Von Leipzig nach Berlin

Edgar beim Baden (Zoo Leipzig)

Heute waren Besuche im Zoo Leipzig, dem Tierpark Luckenwalde und der Biosphäre Potsdam geplant. Wettertechnisch war es durchaus angenehm, aber hin und wieder kamen wir auch in einen Schauer. Dauerregen verschonte uns jedoch… Die Biosphäre Potsam besuchten wir nicht, aus Zeitgründen.
Aber erst Leipzig …. Highlights des Besuchs waren kleine Radjahenten und Faultiere, die man ja eher selten sieht und wirklich suchen muss… wie so vieles andere eigentlich auch. Wie Taggeckos und Grüne Leguane, die wir auch gesehen haben. Man kann noch mehr suchen, aber finden, das ist die andere Frage. Die Faultiere bewegten sich im Gebälk des Gondwanalandes, eine Mutter mit Kind. Jungtiere gab es auch bei den Edwardsfasanen und Kronenmakis.
Ein weiteres Highlight war die Fütterung des Elefantenbullen Edgars, der für eine Gruppe Kinder mit Äpfeln gefüttert wurde. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

08.06.2026, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Vom Schädling zum nützlichen Werkzeug: Wie Wachsmottenlarven helfen können, Tierversuche in der Forschung zu reduzieren
HIOH-Team validiert alternatives Infektionsmodell für bakterielle Studien
Forschende des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) haben gezeigt, dass sich Larven der Großen Wachsmotte (Galleria mellonella) als alternatives Infektionsmodell eignen, um die Gefährlichkeit von Bakterien im größeren Maßstab zu untersuchen. Dadurch könnten Tierversuche an Säugetieren künftig deutlich reduziert werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in The Lancet Microbe veröffentlicht.
Das Erbgut von Bakterien lässt sich heute sehr schnell analysieren – und damit auch ihr Potenzial, Krankheiten auszulösen. Deutlich aufwendiger ist es jedoch zu überprüfen, wie stark virulent, also krankmachend, diese Erreger im lebenden Organismus tatsächlich sind. Solche Untersuchungen fanden bislang häufig an Mäusen oder anderen Säugetiermodellen statt und sind zeit- und ressourcenintensiv. Aus ethischen Gründen sind diese Untersuchungen zudem nicht für Testreihen im großen Durchsatz geeignet.
Ein interdisziplinäres Team des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) in Greifswald – einer Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) – hat nun gezeigt, dass die Larve der Großen Wachsmotte (Galleria mellonella) ein robustes und ethisch vertretbares Modell ist, um das humanpathogene Bakterium Klebsiella pneumoniae in größerem Umfang zu untersuchen. Klebsiella pneumoniae zählt zu den weltweit gefährlichsten Erregern schwerer Infektionen, insbesondere im klinischen Umfeld. Anhand der Testung von 80 verschiedenen Stämmen dieses Erregers wiesen die Forschenden nach, dass sich unter standardisierten Bedingungen klassische und besonders virulente Varianten in den Wachsmottenlarven klar voneinander unterscheiden lassen.
Zuverlässige Ergebnisse durch standardisierte Bedingungen
In der Vergangenheit wurde die Forschung an Wachsmottenlarven teils kritisch betrachtet, da die Studienergebnisse aufgrund fehlender Standards oft schwer vergleichbar waren. Das Greifswalder Forschungsteam hat das Modell daher systematisch nach den ethischen Leitlinien des 3R-Prinzips (Replacement, Reduction, Refinement – Ersetzen, Reduzieren, Verfeinern von Tierversuchen) geprüft und optimiert.
Prof. Katharina Schaufler, Leiterin der Abteilung „Epidemiologie und Ökologie Antimikrobieller Resistenz“, erklärt: „Als Tierärztin ist mir das Tierwohl ein besonderes Anliegen. Um die Eigenschaften von antibiotikaresistenten Erregern besser zu verstehen, benötigen wir aber verlässliche In-vivo-Modelle. Unsere Arbeit zeigt im Detail, unter welchen Bedingungen das Insektenmodell reproduzierbare Ergebnisse liefert. Dies ermöglicht es uns, das 3R-Prinzip im Laboralltag praktisch umzusetzen und die Infektionsforschung gleichzeitig effizienter zu gestalten.“
Der entscheidende Vorteil des Modells ist seine breite Anwendbarkeit. Bevor Versuche an Säugetieren überhaupt in Betracht gezogen werden, erlaubt das Modell ein breites Screening zahlreicher Bakterienvarianten oder potenzieller neuer Wirkstoffe in einem lebenden Organismus. „Die Wachsmottenlarve bietet uns ein biologisches System, das wir sehr gut im großen Maßstab einsetzen können“, ergänzt Dr. Elias Eger, Letztautor der Studie und Wissenschaftler am HIOH. „Sie ist zwar kein vollständiger Eins-zu-eins-Ersatz für Säugetiermodelle, funktioniert aber hervorragend als Werkzeug für eine fundierte Vorauswahl. So müssen im Nachgang nur noch die wirklich aussagekräftigsten Isolate in komplexeren Säugetiermodellen validiert werden.“
Die Etablierung des Modells unterstützt den ganzheitlichen Forschungsansatz des HIOH. Ziel ist es, die Ausbreitung und Evolution von antibiotikaresistenten Erregern an den Schnittstellen zwischen Umwelt, Tier und Mensch zu entschlüsseln. Um diese Dynamiken im großen Stil analysieren zu können, benötigen Forschende praxistaugliche und skalierbare In-vivo-Modelle, also Untersuchungen im lebenden System. Das standardisierte Galleria-Modell schließt hier eine wichtige Lücke. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Microbe veröffentlicht und ist das Ergebnis einer internationalen, interdisziplinären Zusammenarbeit. Sie unterstreicht, wie methodische Weiterentwicklungen dazu beitragen können, medizinischen Erkenntnisgewinn und Ethik erfolgreich miteinander zu verbinden.
Originalpublikation:
Schaufler K, Schmidt N, Schwabe M, Heiden SE, Fickenscher H, Woh PY, Tien SB, Velavan TP, Song LH, Neumann B, Idelevich EA, Becker K, Krumbholz A, Kocer K, Boutin S, Nurjadi D, Eger E.: Rethinking virulence screening in Klebsiella pneumoniae: a case for a standardised Galleria mellonella infection model. Lancet Microbe. 2026. 101421 [Epub ahead of print]. DOI: 10.1016/j.lanmic.2026.101421 Weiterlesen

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Portrait: Mongolische Rennratte

Familie: Langschwanzmäuse (Muridae)
Unterfamilie: Rennmäuse (Gerbillinae)
Tribus: Gerbillini
Untertribus: Rhombomyina
Gattung: Rennratten (Meriones)
Art: Mongolische Rennratte (Meriones unguiculatus)

Mongolische Rennratte (Zoo Prag)

Die Mongolische Rennratte ist eine zu den Rennratten gehörende Art der Rennmäuse. Sie bewohnt Steppen, Halbwüsten, Wüsten sowie Grasländer in der Mongolei und in angrenzenden Gebieten im Norden Chinas, in der Mandschurei sowie im Süden Sibiriens und ist nicht gefährdet. 1867 von Alphonse Milne-Edwards als Gerbillus unguiculatus beschrieben, bezieht sich ihr wissenschaftlicher Artname auf die auffälligen, vergleichsweise großen, dunkel gefärbten Krallen.
Sie ist tag- und nachtaktiv, hält keinen Winterschlaf und lebt innerhalb von Kolonien in Familienverbänden. Ihr Bau ist gewöhnlich fünf bis sechs Meter lang mit fünf bis zehn Eingängen, einer Nestkammer und ein oder zwei Vorratskammern. Sie ernährt sich bevorzugt von grünen Pflanzenteilen sowie von Pflanzensamen und legt Wintervorräte an. Die Mongolische Rennratte ist die am häufigsten als Versuchs- und Heimtier gehaltene Rennmaus und es existieren verschiedene Farbschläge.
Als deutsche Trivialnamen werden „Mongolische Rennratte“, „Mongolische Rennmaus“, „Mongolische Wüstenmaus“, „Mongolischer Gerbil“ und „Mongolische Wüstenrennmaus“ verwendet. Auch wird die Mongolische Rennratte schlicht als „Wüstenrennmaus“, „Rennmaus“ oder, von der englischen Entsprechung, als „Gerbil“ bezeichnet. Weiterlesen

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Portrait: Kryptischer Goldteju

Überordnung: Schuppenechsen (Lepidosauria)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Familie: Schienenechsen (Teiidae)
Unterfamilie: Tupinambinae
Gattung: Tupinambis
Art: Kryptischer Goldteju (Tupinambis cryptus)

Kryptischer Goldteju (Zoo Köln)

Der Kryptische Goldteju sieht dem Goldteju zum Verwechseln ähnlich. Er kann bis zu 1,4 Meter lang werden und ist von schwarzbrauner, leicht bläulich schimmernder Grundfärbung. Gelbe Flecken auf dem Rücken setzen sich zu mehreren Querbinden zusammen. Am Kopf, am Hals und an den Beinen finden sich weißgelbe Flecken.

Der Kryptische Goldteju kommt in Südamerika auf dem Festland und auf einigen Inseln vor. Man findet ihn in Venezuela (westlich des Bundesstaates Falcón), Französisch-Guayana, Guyana, Suriname, Brasilien (südwärts bis zum Zusammenfluss von Rio Negro und Rio Branco), Kolumbien (in den Anden in der Nähe von Bucaramanga) und Trinidad und Tobago.

Im Kölner Zoo gehaltene Goldtejus entpuppten sich nach einem genetischen Test als Kryptische Goldtejus. Die Art wurde erst 2016 vom Goldteju unterschieden.

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Portrait: Tuberkelhokko

ohne Rang: Galloanserae
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Hokkohühner (Cracidae)
Unterfamilie: Cracinae
Gattung: Crax
Art: Tuberkelhokko (Crax rubra)

Tuberkelhokko, Weibchen (Zoo Decin)

Die Färbung der Geschlechter des Tuberkel- oder Kronenhokkos unterscheidet sich sehr stark voneinander. Das Männchen hat ein fast völlig schwarzes Körpergefieder, nur der Bauch ist weiß. Die wulstigste Wachshaut (Tuberkel) auf dem Schnabel und der Schnabel selbst sind gelb. Die langen Beine und der Schwanz sind ebenfalls schwarz. Das Weibchen ist etwas kleiner als das Männchen. Es ist meist braun, es sind aber auch rote, rosa, schwarze oder zweifarbige Morphen des Federkleides bekannt. Der Hals ist grau weiß gesprenkelt wie der Schopf auf dem schwarzweißen Kopf. Der Schwanz des Weibchens ist weiß, schwarz und braun gesprenkelt. Die hintere Zehe ist bei den Tuberkelhokkos deutlich länger als bei anderen Hühnervögeln und ermöglicht einen besseren Halt im Geäst der Bäume. Weiterlesen

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5. Zooreise 2026: Tag 1 – No animals, but … a lot of other interesting things

Hanau und die Grimmfestspiele liegen noch nicht so weit zurück, aber der Juni steht immer im Zeichen einer großen Reise. Neun Tage und drei Musicals … und viele Zoos…
Geplant für den Weg nach Leipzig waren eine Wanderung durch die Schwarzachklamm und ein Besuch im Tierpark Gera. Nachdem es aber regnete als wir aufstanden und es nicht nach einem Schauer aussah, habe ich die Planung kurzfristig geändert. Bevor wir losfuhren standen nun das Stadtmuseum Bad Staffelstein und das Naturkundemuseum Schleusingen auf dem Plan. Weiterlesen

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Papageien

Graupapagei
Wellensittich
Venezuela-Amazone

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Hauspferde

Hauspferd
Noriker
Exmoor-Pony
Heckpferd

 

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Erlebniszoo Hannover

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