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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

13.07.2026, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Schon wirbellose Tiere können sich auf Krankheitserreger anpassen
Meeresbiologie: Veröffentlichung in Nature Communications
Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und der Universität Kiel untersuchten die Funktion des Immunsystems in einem einfachen Tier, einer Seeanemone. Sie entdeckten, dass das Immunsystem dieser Tiere in der Lage ist, zwischen verschiedenen Mikroorganismen gezielt zu unterscheiden und damit nützliche gegenüber schädlichen Bakterien zu fördern – eine Fähigkeit, die bisher nur Wirbeltieren zugeschrieben wurde. Eine wichtige Rolle dabei spielen die „Nematosomen“, wie die Forschenden nun in der Fachzeitschrift Nature Communications beschreiben. Die Ergebnisse sind im Sonderforschungsbereich SFB 1182 entstanden.
Das sogenannte angeborene Immunsystem gilt als die erste Verteidigungslinie gegen Krankheitserreger. Nach der klassischen Lehrmeinung reagiert es schnell, aber weitgehend unspezifisch auf eindringende Mikroorganismen. Dagegen wird dem „adaptiven Immunsystem“ der Wirbeltiere die Fähigkeit zugeschrieben, zwischen nützlichen und schädlichen Mikroorganismen gezielt zu unterscheiden. Denn erst das adaptive Immunsystem besitzt Antikörper und Gedächtniszellen, die durch den Kontakt mit Krankheitserregern im Laufe des Tierlebens trainiert werden.
In der nun in Nature Communications erschienenen Studie zeigt ein Forschungsteam um Prof. Dr. Sebastian Fraune vom HHU-Institut für Zoologie und Organismische Interaktionen zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, dass diese Sichtweise ergänzt werden muss. Die Forschenden wiesen nach, dass bereits ein evolutionär sehr ursprüngliches Tier, die Seeanemone Nematostella vectensis, Mikroorganismen gezielt unterscheiden kann – obwohl sie ausschließlich über ein angeborenes Immunsystem verfügt.
Im Mittelpunkt der Arbeit standen frei bewegliche Zellverbände im Inneren der Seeanemone, die sogenannten Nematosomen. Die Forschenden zeigten, dass diese Strukturen bevorzugt fremde Bakterien aufnehmen und abbauen, während sie die natürlich zur Seeanemone gehörenden und für sie nützlichen Bakterien, ihr „Mikrobiom“, weitgehend verschonen. Auf diese Weise tragen die Nematosomen dazu bei, eine stabile und gesunde Gemeinschaft im Mikrobiom zu erhalten.
Eine Schlüsselrolle spielt das Gen cJun, das die Funktion der Nematosomen steuert. Mithilfe der Genschere CRISPR/Cas9 schaltete die Forschenden dieses Gen gezielt aus. Die veränderten Tiere bildeten deutlich weniger Nematosomen und verloren die Fähigkeit, fremde und körpereigene Bakterien zuverlässig zu unterscheiden. Dadurch geriet das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht und die Tiere wurden anfälliger für bakterielle Infektionen.
Dr. Nida Kaya ist Erstautorin der Studie, die Forschungen waren Schwerpunkt ihrer Promotion: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die gezielte Erkennung von Mikroorganismen kein Privileg des adaptiven Immunsystems ist. Vielmehr besitzen bereits Wirbellose hochentwickelte Mechanismen, mit denen sie ihre nützlichen Mikroorganismen fördern und potenziell schädliche Bakterien gezielt kontrollieren können.“
Prof. Fraune ergänzt: „Die Fähigkeit, Mikroorganismen selektiv erkennen zu können, ist damit vermutlich deutlich älter als bisher angenommen. Sie entwickelte sich bereits früh in der Evolution der Tiere. Dazu liefert diese Studie wichtige neue Erkenntnisse über die evolutionären Ursprünge des Immunsystems. Sie zeigt, wie Tiere seit Hunderten von Millionen Jahren das Gleichgewicht zwischen nützlichen Mikroorganismen und Krankheitserregern aufrechterhalten.“
Hieraus ergeben sich neue Perspektiven, um das angeborene Immunsystem und dessen evolutionären Entwicklung zu erforschen. Gleichzeitig wirft die Studie Frage auf, wie weit die Leistungsfähigkeit des angeborenen Immunsystems tatsächlich reicht. Die Seeanemone bietet dafür ein gutes Modellsystem, um grundlegende Prinzipien der Immunbiologie zu entschlüsseln, die bis heute in vielen Tiergruppen erhalten geblieben sein können.
Prof. Fraune: „Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang das sogenannte Immungedächtnis bei wirbellosen Tieren. Auch ohne adaptives Immunsystem scheinen sie, nach einer ersten Begegnung mit bestimmten Krankheitserregern, bei einem erneuten Kontakt schneller oder wirksamer reagieren zu können. Dieses Phänomen wird als ‚Immune Priming‘ oder angeborenes Immungedächtnis bezeichnet.“
Die in der Studie beschriebenen Nematosomen bieten ein vielversprechendes Modellsystem, um die zellulären und molekularen Grundlagen solcher Gedächtniseffekte zu untersuchen. Da die Zellen zwischen eng verwandten Bakterienstämmen unterscheiden können und ihre Aktivität durch cJUN gesteuert wird, lassen sich künftig gezielt die Signalwege erforschen, die einer verbesserten Wiedererkennung von Mikroorganismen zugrunde liegen.
Sonderforschungsbereich SFB 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“
Der Sonderforschungsbereich „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ ist ein interdisziplinäres Netzwerk unter Beteiligung von rund 80 Forschenden, das die Interaktionen spezifischer Mikrobengemeinschaften mit vielzelligen Wirtslebewesen untersucht. Es wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt und beschäftigt sich mit der Frage, wie Pflanzen und Tiere einschließlich des Menschen gemeinsam mit hoch spezifischen Gemeinschaften von Mikroben funktionale Einheiten (Metaorganismen) bilden.
Ziel ist es zu verstehen, warum und wie mikrobielle Gemeinschaften diese langfristigen Verbindungen mit ihren Wirtsorganismen eingehen und welche funktionellen Konsequenzen diese Wechselwirkungen haben. Im SFB 1182 sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, dem Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie Plön, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik und der Muthesius Kunsthochschule in Kiel zusammengeschlossen.
Originalpublikation:
N. H. Kaya, M. Abukhalaf, G. Fuentes, J. Taubenheim, U. Hentschel, A. Tholey & S. Fraune; c-JUN controls microbial colonization via selective phagocytosis in the sea anemone Nematostella; Nat Commun 17, 6087 (2026)
DOI: 10.1038/s41467-026-75511-w Weiterlesen

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Portrait: Schwarzsteißaguti

Unterordnung: Stachelschweinverwandte (Hystricomorpha)
Teilordnung: Hystricognathi
ohne Rang: Meerschweinchenverwandte (Caviomorpha)
Familie: Agutis und Acouchis (Dasyproctidae)
Gattung: Agutis (Dasyprocta)
Art: Schwarzsteißaguti (Dasyprocta prymnolopha)

Schwarzsteißaguti (Zoo Berlin)

Das Schwarzsteißaguti erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 45,0 bis 52,5 Zentimetern. Die Schwanzlänge beträgt 18 bis 30 Millimeter, die Ohrlänge 36 bis 43 Millimeter und die Hinterfußlänge 95 bis 115 Millimeter. Die generelle Rückenfärbung ist gelb-orange mit leichter schwarzer Sprenkelung. Der Vorderkörper ist dunkler gefärbt, der Rumpf ist keilförmig mit längeren schwarzen Haaren bedeckt. Der Hinterkopf ist schwärzlich, im Nacken befindet sich ein Kamm aus längeren dunklen Haaren. Im Aussehen entspricht es ansonsten weitgehend dem Goldaguti (D. leporina). Weiterlesen

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Portrait: Amethystglanzstar

Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Stare (Sturnidae)
Unterfamilie: Sturninae
Tribus: Cinnyricinclini
Gattung: Cinnyricinclus
Art: Amethystglanzstar (Cinnyricinclus leucogaster)

Amethystglanzstar (Zoo Augsburg)

Die Körperlänge des Amethystglanzstars beträgt zwischen 16 und 18 Zentimetern.
Der männliche Amethystglanzstar hat ein weißes Bauchgefieder, besonders auffällig ist das metallisch violett glänzende Gefieder am Rücken und am Kopf. Die Jungvögel und das Weibchen sind am Kopf und Rücken bräunlich gefärbt. Der Bauch ist weiß mit braunen Tupfen. Der Schnabel und die Beine der Vögel sind schwarz.

Der Amethystglanzstar kommt im Südwesten der Arabischen Halbinsel sowie in Afrika südlich der Sahara vor. Er bewohnt die Regenwälder und Savannen, kommt aber auch in Parks und Gärten menschlicher Siedlungen vor. Weiterlesen

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Portrait: Arapaima gigas

Klasse: Strahlenflosser (Actinopterygii)
Ordnung: Osteoglossiformes (Knochenzünglerartige)
Familie: Arapaimidae
Gattung: Arapaima
Art: Arapaima gigas

Arapaima gigas (Zoo Schmiding)

Arapaima gigas, auch einfach Arapaima genannt, ist ein sehr groß werdender Süßwasserfisch. Er erreicht gewöhnlich eine Gesamtlänge von 2 Meter. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gibt als erreichbare Länge mehr als 3 m und ein Körpergewicht von mehr als 200 kg an, Bezerra et al. nennen 3 m und 200 kg in natürlicher Umgebung und bezeichnen die Art als größten beschuppten Fisch der Welt. Manchmal wird eine maximale Gesamtlänge von 4,5 m genannt. Die erste Erwähnung dieser Länge geht auf Schomburgk, 1841 zurück (in Gudger, 1943), basierend auf Erzählungen Einheimischer, dass der Fisch eine Länge von 4,5 m und ein Gewicht von etwa 180 kg erreichen kann. Eine solche Länge ist vielleicht nicht übertrieben, das Körpergewicht könnte für ein Individuum dieser Größe aber unterschätzt sein.
Der Arapaima hat einen länglichen, fast zylindrischen Körper. Der flache Kopf ist im Verhältnis zum Körper klein, auf ihm befinden sich 58 Knochenplatten unterschiedlicher Größe, die Oberfläche des Kopfes scheint verziert. Am hinteren Ende der Knochenplatten befinden sich jeweils 6 bis 8 Poren, beim Männchen wird daraus eine schleimige Substanz abgesondert. Der schräg verlaufende obere Teil des Mauls ist groß, der Unterkiefer vorgestreckt, die Zunge knöchern. Der Körper ist mit großen, körnigen Cycloidschuppen bedeckt, die aus dickeren Schichten von Kollagenfasern bestehen. Die Art hat eine grünlich-graue, gold schimmernde Grundfärbung, auf dem Körper befinden sich orange Flecken. Der Bauch ist weiß. Einige Flossen haben manchmal rote Ränder, die Schwanzflosse (Caudale) ist intensiv rot. Die Schuppen sind rot umrandet.
Nach dem Holotypus sind die Rückenflosse (Dorsale) und die Afterflosse (Anale) nur durch den kurzen Schwanzstiel von der Schwanzflosse getrennt. Die Schwanzflosse hat insgesamt 17 Flossenstrahlen. Bei einem in das Brantas Flussgebiet (Indonesien) eingeschleppten bzw. einem erstmals im Paraná Flussgebiet (Brasilien) aufgefundenem Exemplar zählten die Autoren in den relativ kleinen, an den Seiten nahe des Kopfes sitzenden Brustflossen (Pectorale) 1 Stachel- und 11 Weichstrahlen und in der abgerundeten Schwanzflosse 19 bzw. 18 geteilte Flossenstrahlen. Wirbel wurden insgesamt 83 gezählt. Beim Holotypus sitzen auf dem Oberkiefer 26 Zähne, der Unterkiefer ist mit 30 Zähnen in 2 bis 2,5 Reihen bezahnt. Das Tier vom Paraná weicht davon ab, dort sitzen die Zähne im Unterkiefer in einer Reihe. Weiterlesen

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Das Wachsmottenkochbuch

Die Larven von Galleria mellonella, der Großen Wachsmotte, gelten als essbar und werden in einigen Regionen geröstet, frittiert oder pulverisiert verzehrt.
Die Larven haben einen milden, leicht nussig-buttrigen Geschmack und werden in experimenteller Küche teilweise mit gerösteten Nüssen oder Garnelen verglichen.
Sie lassen sich mit geringem Ressourcenaufwand züchten und benötigen keine großen Flächen oder viel Wasser.
In der EU gilt Galleria mellonella (noch) nicht als zugelassene „Novel Food“-Art unter der Verordnung (EU) 2015/2283.
Nur einige andere Insektenarten (z. B. Mehlwurm, Wanderheuschrecke, Hausgrille) sind bisher offiziell zugelassen.
Sie darf also nicht frei als Lebensmittel verkauft werden, sondern nur zu Forschungszwecken oder als Tierfutter. Will ich jetzt nahelegen, dass man sich seinen Snack für Zwischendurch im Zooladen besorgt? Ich weiß es nicht.
In Regionen mit lockerer Regulierung (z. B. Asien, Südamerika) wird sie vereinzelt als Snack oder Delikatesse angeboten.
Der Blog berichtet hier über essbare Insekten. Und eigene Erfahrungen habe ich auch schon gemacht (unter anderem mit Insektenburger), aber Wachsmotten habe ich noch nie gegessen.
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Franziska Höllbacher: Cats Tagebuch – Lass die Ratte aus dem Sack! (Rezension)

Kater Knutberts herrliches Katzenleben wird mächtig gestört, als eines Tages von einem Biest berichtet wird, das die Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzt. Als Knutbert verdächtigt wird, bleibt ihm keine andere Wahl: Er wird die Bestie finden, seinen guten Ruf wiederherstellen und als Superheld zurückkehren!
Was soll man über CATS TAGEBUCH groß sagen. Ein liebevoll geschriebenes, liebenswert illustriertes Buch für Leser ab 9 (oder einfach Katzenbesitzern). Ein Kater erzählt von seinen Abenteuern … und das ist urkomisch. Unterhaltsam und ein bisschen spannend (immerhin geht es um die Jagd auf eine Bestie) und sehr kurzweilig. Knuthberts Ansichten sind einfach herrlich. Da wird in einem Satz davon geredet wie er Jagd auf ein Rotkehlchen macht, aber gleichzeitig erklärt, warum das gerade nicht geht. Und so geht das die meiste Zeit. Das Rotkehlchen hat nicht viel zu fürchten, ebenso wenig die anderen Tiere in Knuthberts Umfeld. Ach ja, Menschen gibt es natürlich auch, manche davon liebenswert, andere nicht. Aber das ist alles aus der Sicht einer Katze ganz anders, als man es von uns erwarten würde. Oder?
Wer Katzen mag (und vielleicht auch ein bisschen lesefaul ist) wird seine Freude an Text und Bild haben (und die Empfehlung ab neun Jahren darf man gerne ignorieren, das Buch sollte keinem Katzenliebhaber vorenthalten werden).

CATS TAGEBUCH bei amazon (AffiliateLink)
(Rezensionsexemplar)

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TTT: Jahreszeiten

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Zoopresseschau

Allwetterzoo Münster 10.07.2026
Neuer Spielplatz im Allwetterzoo Münster feierlich eröffnet
Der Allwetterzoo Münster hat am Freitag seinen umfassend modernisierten Tigerspielplatz neu eröffnet. Eingeweiht wurde der Spielplatz von einer Gruppe der St. Dionysus Kita Nordwalde und weiteren spielfreudigen Kindern. Neue Spielgeräte für mehr Spielspaß Herzstück des neugestalteten Spielplatzes ist ein neuer Kletterturm mit Rutsche. Ergänzt wird dieser durch einen abwechslungsreichen Kletterparcours aus Seilen, Holzstämmen und Ketten, der motorische Fähigkeiten fördert und zum gemeinsamen Spielen einlädt. Ebenfalls neu ist das barrierefrei nutzbare „Vogelnest“, das Kindern mit und ohne Behinderung gleichermaßen vielfältige Spielmöglichkeiten bietet. Ausgestattet ist der Bereich unter anderem mit einem Klangspiel, einem Sand-Seilzug sowie weiteren Elementen, die gemeinsames Spielen ermöglichen. Auch einige beliebte Klassiker, wie das Sitzkarussell, das schon vor der Renovierung auf dem Spielplatz beim Tigergehege stand, wurden aufgehübscht und in die Neugestaltung integriert. Der alte Sand wurde ausgetauscht und konnte z.B. auf der großen Afrika-Anlage und im Warzenschwein-Gehege wiederverwendet werden. Attraktiv für verschiedene Altersgruppen Das neue Konzept soll dabei für verschiedene Altersgruppen funktionieren. Kinder können ihre Kletterfähigkeiten ihrem Alter entsprechend immer wieder neu herausfordern. Somit soll der Spielplatz für verschiedene Altersgruppen und über Jahre für die Kinder attraktiv bleiben. Zoodirektorin Dr. Simone Schehka hat den Spielplatz zusammen mit den Kindern eröffnet und dabei auch selber die neuen Spielgeräte getestet: „Spielplätze sind für viele Familien ein wichtiger Bestandteil eines Zoobesuchs. Mit der Neugestaltung des Tigerspielplatzes haben wir einen modernen, erlebnisreichen Ort geschaffen, an dem Kinder gemeinsam spielen, entdecken und sich bewegen können.“ Möglich gemacht wurde der Umbau des Spielplatzes durch eine Förderung in Höhe von 150.000€ und die gute Zusammenarbeit zwischen dem Team des Allwetterzoos und der Firma Böcker, die für den Aufbau des Spielplatzes verantwortlich waren. Der neue Spielplatz steht ab sofort allen Besucherinnen und Besuchern während der regulären Öffnungszeiten des Zoos zur Verfügung. Weiterlesen

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Chinchillas in Brehms Thierleben

Kurzschwanz-Chinchilla (Brehms Tierleben)

Die Chinchillas (Eriomys), welche die erste Sippe bilden, zeichnen sich durch dicken Kopf, breite, gerundete Ohren, fünfzehige Vorder-, vierzehige Hinterfüße und den langen, außerordentlich weichen und seidenhaarigen Pelz vor ihren Verwandten aus. Die Backenzähne sind aus drei Schmelzblättern gebildet. Man kennt bloß zwei Arten dieser Thiere, die Chinchilla (Eriomys Chinchilla, Lagostomus laniger, Chinchilla brevicaudata) und die Wollmaus (Eriomys lanigera, Mus, Cricetus und Callomys laniger). Erstere wird 30 Centim. lang und trägt einen 13 Centim., mit den Haaren aber 20 Centim. langen Schwanz. Der gleichmäßige, feine, überaus weiche Pelz ist auf dem Rücken und an den Seiten mehr als 2 Centim. lang; die Haare sind an der Wurzel tief-blaugrau, sodann breit weiß geringelt und an der Spitze dunkelgrau. Hierdurch erscheint die allgemeine Färbung silberfarben, dunkel angeflogen. Die Unterseite und die Füße sind reinweiß; der Schwanz hat oben zwei dunkle Binden; die Schnurren sehen an ihrer Wurzel schwarzbraun, an der Spitze graubraun aus. Die großen Augen sind schwarz. Weiterlesen

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Glennkill

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