Ein paar Bemerkungen

Bei Abbildungen, die mit Hilfe von ChatGPT entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Korrektheit. Es handelt sich um Rekonstruktionen, die Fehler enthalten können.

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TTT: 10 Buchtitel, in denen ein Landtier genannt wird

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Doreen Fräßdorf: Artensterben – Ausgestorbene Säugetiere seit 1500 (Rezension)

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Charlie Cochet: Rack and Ruin (Rezension)

In New York tobt ein Bandenkrieg zwischen verfeindeten politischen Gruppen, und die Straßen der Stadt werden zum Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen. Für die THIRDS spitzt sich die Lage zu: Ein Maulwurf in den eigenen Reihen spielt der Ikelos-Koalition geheime Informationen zu.
Das Einsatzteam Destructive Delta steht vor einer schweren Mission. Alte Wunden aus dem verheerenden Anschlag auf das Therianer-Jugendzentrum sind noch längst nicht verheilt, als eine Begegnung mit Mitgliedern der Koalition alles verändert. Agent Dex Daley stößt auf eine Wahrheit, die alles infrage stellt – und die Gewalt in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Während Dex und Sloane um Antworten ringen, geraten nicht nur ihre Beziehung, sondern auch ihr Leben in Gefahr. Wie hält man einen Feind auf, der immer einen Schritt voraus ist?
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Uta Eser: Neue Gentechniken im Naturschutz?: Gene Drives zur Bekämpfung invasiver Arten (Rezension)

Die Bekämpfung invasiver Arten gehört zu den größten Herausforderungen im Artenschutz. Mit der Konstruktion synthetischer Gene Drives verbindet sich die Hoffnung, dieses Problem dauerhaft und human lösen zu können. Doch kann Gentechnik tatsächlich eine nachhaltige Alternative zu bisherigen Maßnahmen sein?
Anhand dieser Frage untersucht Uta Eser die Wirksamkeit, Sicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz eines möglichen Einsatzes von Gene-Drive-Mäusen. Grundlage ist der Vergleich mit einem konventionellen Bekämpfungsprojekt, dem »Lord Howe Island Rodent Eradication Program«. Darüber hinaus diskutiert sie die Relevanz dieser Debatte für den Naturschutz in Deutschland und lotet deren ethische Dimensionen aus.
Die Schrift ist eines von drei Gutachten, die als Informationsbasis für das TAB-Gutachten »Gene Drive: Technologien zur Verbreitung genetischer Veränderungen in Populationen« dienten. Sie setzt nicht bei technischen Verheißungen an, sondern bei den konkreten Bedingungen vor Ort und versteht sich als Beitrag zu einer wissenschaftlich und ethisch fundierten Meinungsbildung.
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Die Entdeckungsgeschichte des Beutelwolfs

Beutelwolf

Gibt es Neues vom Beutelwolf?
Nein. Noch nicht. Auch wenn er in der wissenschaftlichen Forschung noch nicht tot ist (siehe hier) und es Firmen gibt, die ihn wiederbeleben wollen … bisher bleibt er tot oder ungesehen (wer kann das schon sagen).
Aber das Thema Beutelwolf gibt noch mehr her als es bisher im Blog zu lesen war. Und die Entdeckungsgeschichte (durch die Europäer) ist durchaus einen Blick wert. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Zoo Hof 30.01.2026
Zootier des Monats Februar: Das Coburger Fuchsschaf
Mit seinem rotbraunen Kopf und dem goldschimmernden Vlies zählt das Coburger Fuchsschaf zu den ältesten und ursprünglichsten Schafrassen Deutschlands. Seine Wurzeln reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Charakteristisch sind der hornlose, schmale Kopf mit kurzem rotbraunem Haar sowie die schlanken, unbewollten Beine. Diese Färbung brachte der Rasse auch ihren Namen ein – sie erinnert an den Rotfuchs. Im vergangenen Jahrhundert ging der Bestand stark zurück, als Wolle und Schaffleisch wirtschaftlich an Bedeutung verloren. Heute steht das Coburger Fuchsschaf auf der Vorwarnstufe gefährdeter Nutztierrassen. Durch gezielte Zuchtprogramme und das Engagement vieler Halter konnte die Rasse jedoch erhalten werden. Auch der Zoo Hof beteiligt sich aktiv an der Erhaltungszucht und trägt damit zum Erhalt dieser seltenen bayerischen Schafrasse bei. Aufgrund ihrer Robustheit, Genügsamkeit und Trittsicherheit eignen sich die Tiere zudem hervorragend für die Landschaftspflege auf extensiven Flächen und in Naturschutzgebieten. Eine Besonderheit zeigt sich schon bei der Geburt: Die Lämmer tragen zunächst ein kastanien- bis rotbraunes Vlies. Erst im Laufe der ersten Monate hellt es sich auf und entwickelt helle bis goldene Schattierungen – daher stammt die Bezeichnung „Goldenes Vlies“. Die Wolle ist bei Handspinnern, Webern und Filzern sehr geschätzt. Aktuell gibt es im Zoo Hof zudem Jungtiere zu beobachten. Auch im Wesen überzeugen die Tiere: Coburger Fuchsschafe gelten als ruhig, gutmütig und sehr mütterlich. Die Mutterschafe zeigen einen ausgeprägten Schutzinstinkt gegenüber ihren Lämmern. Als mittelgroße, widerstandsfähige Schafe erreichen sie Schulterhöhen von rund 68 bis 80 Zentimetern und Gewichte zwischen 60 und 100 Kilogramm. Sie ernähren sich vor allem von Gras und Heu, die Tragzeit beträgt etwa fünf Monate, die Lebenserwartung rund zehn bis zwölf Jahre. Im Zoo lassen sich die Tiere besonders gut in der Gruppe beobachten – ruhig, aufmerksam und bestens an unsere Witterung angepasst. Ein Besuch bietet die Gelegenheit, eine selten gewordene Nutztierrasse aus nächster Nähe kennenzulernen. Weiterlesen

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Wetlands for Life – Ein Nachtrag

Am Freitag habe ich die EAZA Kampagne WETLANDS FOR LIFE vorgestellt … am selben Tag hat auch der Verband der Zoologischen Gärten eine Stellungnahme abgegeben.
Und weil heute der Welttag der Feuchtgebiete ist, erlaube ich mir diese Stellungname auch außerhalb der Zoopresseschau zu veröffentlichen.

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Neu beschriebene Reptilien 2025

Interessant für diejenigen, die wissen wollen welche Tiere neu beschrieben wurden, sind folgende Webseiten:
Zootaxa
Species New to Science
Und auf dem Blog bisher das Jahr 2025 betreffend:
Neu beschriebene Säugetiere 2025
Neu beschriebene Vögel 2025

Komodowaran, beschrieben 1912 (Zoo Leipzig)

Jedes Jahr werden neue Tiere entdeckt. Bei den Säugetieren und Vögeln mag das noch übersichtlich sein. Dort sind auch die für die Öffentlichkeit interessanteren (weil meist größere) Neuentdeckungen zu finden. Bei Reptilien, Amphibien, Fische und den wirbellosen Tieren sind die Neubeschreibungen zahlreich und auch ein bisschen unübersichtlich. Deswegen ist dies nur eine kleine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die Anzahl der neu beschriebenen Arten ist immens und würde den Rahmen dieses Beitrags bei weitem sprengen. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

26.01.2026, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Sehr gut erhaltene Ameise in Goethes Bernstein
Forschende der Universität Jena untersuchen Sammlung des Dichterfürsten
Auch rund 200 Jahre nach seinem Tod sorgt der Forscherdrang Johann Wolfgang von Goethes für neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Das jedenfalls bewiesen nun Biologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena, während sie die Bernstein-Sammlung des Weimarer Dichterfürsten genauer untersuchten. In einem der Stücke entdeckten sie das rund 40 Millionen Jahre alte Fossil einer Ameise, das dank seines guten Erhaltungszustands sowie umfangreicher Untersuchungen wertvolle Informationen über die Insektenart liefert. Über ihre Forschungsergebnisse berichten die Jenaer Wissenschaftler gemeinsam mit Experten von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Klassik Stiftung Weimar im Fachjournal „Scientific Reports“.
Goethes Bernstein-Sammlung, die die Klassik Stiftung Weimar im Goethe-Nationalmuseum aufbewahrt, umfasst insgesamt 40 Stücke, die aus dem Ostseeraum stammen. In zwei von ihnen entdeckten die Jenaer Wissenschaftler insgesamt drei fossile Einschlüsse von Tieren. Vermutlich wusste der Dichter selbst nichts über den Millionen Jahre alten Inhalt der biologischen Zeitkapseln, denn für das ungeübte Auge sind die Tiere in den ungeschliffenen Steinen kaum zu erkennen. Um sie zweifelsfrei zu identifizieren, griff das Jenaer Team deshalb auf moderne Bildgebungsverfahren zurück. Sie durchleuchteten die vielversprechenden Bernstein-Stücke am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg mittels Synchrotron-Mikro-Computertomographie und erhielten so dreidimensionale Bilder einer Trauermücke, einer Kriebelmücke und einer Ameise.
Blick ins Innere der Ameise
Letztere stieß auf besonders großes Interesse der Jenaer Forscher. „Die Ameise gehört zur ausgestorbenen Art †Ctenobethylus goepperti (Mayr, 1868), die in Bernstein sehr häufig vorkommt“, erklärt Bernhard Bock vom Phyletischen Museum der Universität Jena. „Dank ihres guten Erhaltungszustands und der umfangreichen Untersuchungen konnten wir sie allerdings so detailliert beschreiben wie noch nie zuvor und neue Informationen über die Art und ihre Verwandtschaft gewinnen.“ Neben feinen Härchen am Körper der Arbeiter-Ameise konnten sie sogar erstmals in ihr Inneres blicken und endoskelettale Strukturen im Kopf- und Brustbereich sichtbar machen, die mehr über die Morphologie der Ameise verraten.
„Wir haben das Exemplar komplett aufgearbeitet und dank der neu gewonnenen Informationen eine 3D-Rekonstruktion geschaffen, die online abrufbar ist“, sagt Daniel Tröger von der Universität Jena. „Dieses Modell hilft Kolleginnen und Kollegen weltweit dabei, weitere Fossilien dieser Art zu identifizieren und zu vergleichen.“
Aus der Ähnlichkeit mit der heute etwa in Nordamerika oder in wärmeren Regionen Europas lebenden Ameisengattung Liometopum lassen sich Rückschlüsse auf die Lebensweise der ausgestorbenen Ameisen ziehen. Die Ameise aus Goethes Bernstein baute vermutlich große Nester in Bäumen, was auch erklären würde, warum sie so häufig in Bernstein zu finden sind.
Goethe und Bernstein
Johann Wolfgang von Goethe selbst interessierte sich zeitlebens wenig – und nur aufgrund möglicher optischer Eigenschaften – für Bernstein. So schliff er sich beispielsweise Linsen aus dem versteinerten Baumharz, um für seine Farbenlehre bestimmte Farbspektren beobachten zu können. Die systematische Erforschung des Materials und der damit verbundenen Fossilien begann zwar Mitte des 18. Jahrhunderts und erste Fachpublikationen finden sich auch in seiner Bibliothek, doch die Tragweite für seine Interessengebiete waren noch nicht abzusehen. „Goethe gilt als Begründer der Morphologie und wäre vermutlich begeistert davon gewesen, wie wir mit ganz neuen Methoden wertvolle Erkenntnisse auf diesem Gebiet gewinnen konnten“, sagt Bernhard Bock. „Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse den Wert solch alter Sammlungen. Es ist schon faszinierend, dass ein Stück, das aus seiner Hand und Zeit stammt, in der diese Wissenschaft ihren Anfang nahm, uns heute noch so bereichern kann.“
Originalpublikation:
Boudinot, B.E., Bock, B.L., Tröger, D. et al. Discovery of Goethe’s amber ant: its phylogenetic and evolutionary implications. Sci Rep (2026). https://doi.org/10.1038/s41598-026-36004-4 Weiterlesen

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Portrait: Sakishima-Langschwanzeidechse

Überordnung: Schuppenechsen (Lepidosauria)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Familie: Echte Eidechsen (Lacertidae)
Unterfamilie: Lacertinae
Gattung: Langschwanzeidechsen (Takydromus)
Art: Sakishima Langschwanzeidechse (Takydromus dorsalis)

Sakishima-Langschwanzeidechse (Akva Tera, Plzen)

Mit einer Gesamtlänge von etwa 26–32 cm ist die Sakishima-Langschwanzseidechse die größte in Japan verbreitete Art aus der Familie der Echten Eidechsen (Lacertidae). Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt etwa 7 cm. Die Eidechse hat eine schlanke Figur einschließlich des Kopfes und der Schwanz ist extrem lang und erreicht etwa Dreiviertel der Gesamtlänge der Eidechse. Die Seite bis zur Rückseite des Rumpfes ist gleichmäßig fein mit Schuppen bedeckt. Die Anzahl kleiner perforierter Schuppen am Oberschenkel (Femoralporen) beträgt nach Arnold (1997) 3, nach Zhao (1999) 2 bis 3. Die Körperfarbe ist auf dem Rücken gelblichgrün oder türkis und auf dem Bauch gelblichweiß, weiß oder hellgelbgrün. Am Körper gibt es keine besonderen Merkmale, nur am Kopf sind schwarze Streifen von der Nasenspitze über die Augen. Die Farbe ist unterhalb dieser schwarzen vertikalen Linie hell. Es gibt keinen Unterschied in der Körperfarbe zwischen männlichen und weiblichen Tieren.
Stejneger merkte in seiner Erstbeschreibung an, dass im Gegensatz zu anderen Arten der Gattung Takydromus die dorsalen Schuppen klein und nicht in Längsreihen angeordnet sind. Daneben gibt es keinen abrupten Übergang zu den seitlichen Schuppen.

Das Verbreitungsgebiet der Sakishima-Langschwanzeidechse ist auf die Yaeyama-Inseln im Süden Japans begrenzt. Dort findet man sie auf den vier Inseln Ishigaki-jima, Iriomote-jima, Kohama-jima und Kuroshima. Ein Teil dieses Lebensraums liegt innerhalb des Iriomote-Ishigaki-Nationalparks. Die Eidechse ist tagaktiv und bewohnt subtropische Wiesen und offene Wälder. Jungtiere bevorzugen Grasland und Sträucher, während ausgewachsene Tiere eher auf Blättern und Ästen zu finden sind. Die Weibchen legen im Frühling bis Sommer Gelege von ein bis zwei Eiern

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