Ein paar Bemerkungen

Bei Abbildungen, die mit Hilfe von ChatGPT entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Korrektheit. Es handelt sich um Rekonstruktionen, die Fehler enthalten können.

Dieser Blog enthält Werbung. Jeder Link außerhalb dieses Blogs kann Werbung enthalten (das schließt auch Links zum Buchgelaber ein).
Links zu Amazon (das betrifft viele Bücherlinks) sind Affiliate Links. „Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“ (davon profitiert allerdings der Artenschutz)
Mehr zum Thema Werbung findet man auf der Bildschirmseite rechts.

Ich bitte von Kooperationsanfragen abzusehen. Ebenso besteht kein Interesse meinerseits an Gastartikeln (hier oder auf anderen Blogs). Entsprechende Anfragen werden ignoriert, auch nach mehrfacher Nachfrage. Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Frank Ashwood: Die Welt unter unseren Füßen (Rezension)

Eine faszinierende Expedition in den Untergrund
Der Boden ist die verborgene Lebensader unseres Planeten – und eines seiner letzten großen Rätsel. Der Ökologe Frank Ashwood nimmt uns mit zu außergewöhnlichen Schauplätzen – von den chinesischen Schwarzerdeablagerungen über das grönländische Eisschild bis zu den Urwäldern Neuseelands – und legt dabei eine Bodenschicht nach der anderen frei. Wir erkunden die Wunderkammern der winzigen Erdreichbewohner und erfahren, wie dort Dünger für unser Getreide erzeugt, gewaltige Mengen Kohlenstoff gebunden oder Wasser gespeichert und gefiltert wird. Ashwoods spektakuläre Nahaufnahmen machen die kleinsten Wesen sichtbar. Oft heißt es, um das Staunen über die Welt zu lernen, müssten wir nach oben zu den Sternen blicken. Aber vielleicht sollten wir lieber nach unten schauen?
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Glenn-Peter Saetre: Der Spatz

Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Jasmin Schreiber: Gärtnern für die Artenvielfalt (Rezension)

Für mehr Leben zwischen Beet und Baum: Dieses Buch macht Lust, den eigenen Garten zur lebendigen Oase zu verwandeln. SPIEGEL Bestseller-Autorin Jasmin Schreiber (@insektengarten) zeigt, wie jeder Garten – ob groß oder klein – aktiv zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen kann. Von Gemüse im Waldgarten über heimische Pflanzen, Kompost und insektenfreundliche Stauden verbindet sie fundiertes Wissen mit praxisnahen Ideen. Denn Artenschutz beginnt direkt vor der eigenen Haustür – und macht richtig Freude. Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Esther Gonstalla: Naturtalente

Um uns herum wimmelt es von Arbeiterinnen und Kollegen, von denen wir nichts wissen: Nacktschnecken, die uns bei Operationen helfen. Meerespflanzen, die einen Großteil unseres Sauerstoffs liefern. Oder Eichhörnchen, die aus Versehen Bäume pflanzen.
Naturtalente zeigt 50 Tiere und Pflanzen in ebenso vielen überraschenden Grafiken – und deckt auf, welche Jobs sie heimlich für uns erledigen, während wir schlafen, essen oder uns mal wieder über eine Mücke ärgern.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

TTT: 10 Cover in schwarz/weiß


Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Top Ten Thursday | 6 Kommentare

Zoopresseschau

Zoo Leipzig 02.10.2026
1 Jahr Europäisches Artenschutzprojekt Erfolgreiche Feldhamster-Zuchtsaison 2026
Ein Jahr nach dem Start des EU-Life-Projektes »LIFE4HamsterSaxony« im Oktober 2025 ziehen der Zoo Leipzig, der Landkreis Nordsachsen und das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) eine positive Zwischenbilanz. Messbare Erfolge gibt es sowohl bei der Auswilderung gezüchteter Feldhamster als auch beim Aufbau der Erhaltungszucht. Zudem sind feldhamsterfreundliche Bewirtschaftungsmaßnahmen im Projektgebiet südwestlich von Delitzsch und nördlich des Flughafens Leipzig/Halle erfolgreich angelaufen. Insgesamt 93 Feldhamster wurden im Mai 2026 auf zwei feldhamsterfreundlich bewirtschafteten Feldern in Nordwestsachsen ausgewildert. Die ersten Jungtiere zeigten sich bereits im Juni auf den Flächen und in der zooeigenen Zuchtstation können sich die Projektverantwortlichen über 271 Feldhamsterjungtiere aus 39 Würfen (2025: 196) freuen. „Die Zahlen stimmen uns erneut zuversichtlich, dass wir unserem gemeinsamen Ziel Schritt für Schritt näherkommen. Bis 2031 soll sich in Nordwestsachsen eine selbsttragende Feldhamsterpopulation etablieren. Ein erfolgreiches Zuchtgeschehen schafft dafür die entscheidende Grundlage und trägt dazu bei, den vom Aussterben bedrohten Feldhamster wieder dauerhaft in das bestehende Ökosystem zu integrieren und seine wichtige Rolle als Teil dieses Lebensraums zu sichern. Es deutet alles darauf hin, dass sich das Feldhamsterschutzprojekt zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, was mich darin bestärkt, dass ein gemeinsames Agieren im Sinne des Arten- und Naturschutzgedankens möglich und erfolgreich sein kann“, betont Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Parallel zum Auswilderungs- und Zuchtgeschehen im Rahmen des LIFE4HamsterSaxony- Projektes wurden in weiteren Zoo-Projekten in Sachsen-Anhalt 129 Tiere ausgewildert. Langfristiges Ziel ist es hier, bestehende und neu ausgewilderte Populationen in den kommenden Jahren miteinander zu vernetzen und den genetischen Austausch zu fördern. „Unser großes Anliegen ist es auch, Natur und Landwirtschaft wieder stärker zusammenzubringen. Die Erfolge aus den ersten beiden Pilotjahren 2024 und 2025 sprechen für sich und machen deutlich, welche positiven Auswirkungen diese Symbiose für beide Parteien haben kann. Erste Auswertungen zeigen, dass sich rund um die Auswilderungsflächen die Artenvielfalt erhöht. Neben Feldhase, Dachs und Wachtel konnten auch seltene Vogelarten wie Steinschmätzer oder Blaukehlchen sowie zahlreiche Insektenarten beobachtet werden. Das zeigt, dass gezielter Feldhamsterschutz positive Impulse für die gesamte Artenvielfalt geben kann“, erklärt Thomas Liebenstein, Projektmanager Artenschutz. Projekthintergrund Das EU-LIFE-Projekt »LIFE4HamsterSaxony« startete im Oktober 2025 und ist bis Ende 2031 bewilligt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 12,2 Millionen Euro. Die Europäische Union fördert das Projekt mit 75 Prozent der Gesamtkosten; die verbleibenden 25 Prozent tragen der Freistaat Sachsen, vertreten durch das LfULG, der Zoo Leipzig sowie in einem geringen Maßdas Landratsamt Nordsachsen. Das LfULG ist Leadpartner und damit verantwortlich für die Projektleitung und Projektabwicklung sowie für die Umsetzung der naturschutzfachlichen und landwirtschaftlichen Aufgabenpakete. Der Zoo Leipzig übernimmt die Zucht und Auswilderung von Feldhamstern und das Landratsamt Nordsachsen, als zuständige untere Naturschutzbehörde, die administrativen Aufgaben. Eine entscheidende Grundlage für den erfolgreichen Förderantrag, der im September 2024 bei der EU eingereicht wurde, bildeten die langjährigen Vorarbeiten des im Jahr 2008 gegründeten Arbeitskreises »Kooperativer Feldhamsterschutz«. Die kontinuierliche Zusammenarbeit der Projektpartner und die gemeinsam entwickelte Strategie haben wesentlich dazu beigetragen, die Voraussetzungen für das EU-LIFE-Projekt zu schaffen. Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Zoopresseschau | Kommentar hinterlassen

Zoobesuche im September

Im Rahmen einer längeren Zooreise im September wurden einige Zoos in Österreich und Tschechien besucht.

Streichelzoo (Zoo Salzburg)

Zoo Salzburg
Der letzte Besuch im Zoo Salzburg war während des Nachtzoos 2025. In diesem Jahr haben wir es zum Nachtzoo nicht geschafft, aber so hatten wir das Vergnügen den Zoo bei Tag zu sehen.
Das Südostasienhaus ist fertig. Allerdings nicht (wie ich gehofft habe) betretbar. Auf der großen Anlage leben Pustelschweine, Schopfmakaken und Zwergotter zusammen. Die Vielfraße sind auf die Bärenanlage gezogen, die Korsaks habe ich nicht gesehen. Oder anders gesagt … die Hinweise auf Korsaks fehlten, die Steppenfüchse konnten wir nie auf der Anlage entdecken… jetzt sind sie wohl weg.
Die Anlagen für europäische Reptilien, die meiner Meinung nach bei der Gastronomie entstehen sollten, sind wohl nur gärtnerische Verschönerungen. Hinweise auf einen Tierbesatz gibt es nicht. Die Vogelwiese wird verkleinert, ein Teil wird demnächst Lemuren zur Verfügung stehen. Am Haus wird gebaut. Dann ist es vorbei mit der Freiheit der Kattas, die bisher frei im Zoo herumlaufen durften.
Die Löwenanlage ist größer geworden und neue Löwen gibt es auch. Leider war während meines Besuchs das Löwenhaus geschlossen, weil sich die neuen Bewohner eingewöhnen mussten.
Auch an der Mauer wird gearbeitet, das sind aber nur Renovierungsarbeiten, das Gemäuer hat ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel.
Auch im Streichelzoo gab es kleine Veränderungen.
Es tut sich also einiges im Zoo. Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Zoobesuch - Update | Kommentar hinterlassen

8. Zooreise 2026 – Tag 9: Plzen

Für den letzten Tag unserer Septemberreise war nur ein Besuch im Zoo Plzen vorgesehen. Ich habe zwar auch mit einem Besuch im Tierfreigehege im Bayerischen Wald geliebäugelt, aber dazu ist es dann nicht gekommen, obwohl wir den Dinopark ausgespart hatten, und ich das Gefühl hatte, das unser Besuch kürzer war als gewöhnlich. Ich habe auch den Eindruck, dass sich ein Besuch im Zoo mehrmals im Zoo lohnt, es ändert sich so viel … nicht nur im Tierbestand. Streifentanreks haben wir leider nicht gesehen, vielleicht waren sie in einem Bereich, den wir nicht einsehen konnten (u. a. wurde im Nashornhaus gebaut und das Haus war für Besucher gesperrt, auch wenn wir einen Blick hinein werfen konnten). Was wir aber gesehen haben: Die Herstellung eines Einbaums. Gegenüber der großen Afrikavoliere zeigte Denys Rodriguez, Stammeschef der Ye’Kuana (einem indigenen Stamm aus der Gegend des Rio Caura), wie man auf traditionelle Weise Kanus herstellt. Nicht, dass viele Besucher im Zoo dieses Ereignis gesehen haben … aber es war mal was anderes … und unerwartet. Warum man das unter der Woche machen musste, erschließt sich mir nicht.

Zoo Plzen Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Zoo-Reise | Kommentar hinterlassen

Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Wissenschaft/Naturschutz | Kommentar hinterlassen

Portrait: Aenocyon dirus

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung: Hundeartige (Caniformia)
Familie: Hunde (Canidae)
Tribus: Echte Hunde (Canini)
Gattung: Aenocyon
Art: Aenocyon dirus

Canis dirus (Charles Robert Knight)

Aenocyon dirus (Synonym Canis dirus) (übersetzt „schrecklicher Hund“) ist eine vor etwa 13.000 Jahren ausgestorbene Art in der Familie der Hunde (Canidae). Er lebte im Pleistozän von Nord- und Südamerika. Er war nicht der Vorfahre des heutigen Wolfes (Canis lupus), wie häufig angenommen wird. Traditionell wurde die Art in die Gattung Canis (Wolfs- und Schakalartige) gestellt. Nach neueren Analysen besteht aber nur eine weitläufige Verwandtschaft innerhalb der Tribus der Echten Hunde (Canini), so dass die bereits 1918 vorgeschlagene Gattung Aenocyon erneut eingeführt wurde. Die Bezeichnung Aenocyon, aus dem Griechischen ebenfalls mit „schrecklicher Hund“ (αἰνός ainos für „schrecklich“ oder „fürchterlich“ und κύων kyōn für „Hund“) übersetzbar, hatte John C. Merriam bereits 1918 für Canis dirus als eigenständigen Gattungsnamen verwendet. Sein englischer Trivialname ist dire wolf (englisch dire ‚schrecklich, fürchterlich‘).
Im Deutschen findet sich seit Anfang der 2020er-Jahre „Schattenwolf“ als Trivialname in Analogie zur Bezeichnung ähnlich gestalteter Phantasiewesen im Genre Fantasy und in Computerspielen. Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Tierportrait | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen