Alle Jahre wieder … Ostern

Der Beutelwolf-Blog weist jedes Jahr aufs Neue darauf hin, dass man keine lebenden Tiere verschenken soll (mit Einschränkungen natürlich, denn mit der entsprechenden Vorbereitung stellt das kein Problem dar. Allerdings muss man sich der Verantwortung bewusst sein, und diese erlischt nicht nach den Feiertagen). Kinder haben von Stofftieren oder Süßkram mehr als von einem Haustier, dessen Anschaffung erst gut überlegt werden muss.
Das sollten Eltern eigentlich wissen, aber das dem nicht so ist, zeigen die Kampagnen, die rechtzeitig zu Ostern (bzw. Weihnachten) gestartet werden. Und ungeliebte Haustiere verhungern, werden ausgesetzt oder landen im Tierheim. Obwohl auch das nicht sein müsste, wenn man sich vorher ausreichend informiert hätte.
Im Internetzeitalter ist das auch gar nicht so schwer.

Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere ins Osternest“ entworfen.

Es spricht nichts dagegen, auch dem eigenen (vorhandenen) Tier mal etwas Besonderes zu bieten, auch wenn das nicht an Ostern gebunden ist und tiergerecht sein sollte (also kein Lammbraten…).

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Ein paar Bemerkungen

Bei Abbildungen, die mit Hilfe von ChatGPT entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Korrektheit. Es handelt sich um Rekonstruktionen, die Fehler enthalten können.

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Zoopresseschau

Zoo Dresden 01.03.2026
Orang-Utan-Jungtier Daria wird ein Jahr alt
Am 2. März 2025 brachte Orang-Utan-Weibchen Daisy, ihre Tochter Daria zur Welt. Als erfahrene Mutter zeigte sich Daisy von Beginn an entspannt und fürsorglich im Umgang mit ihrem vierten Nachwuchs. Mit großer Freude blicken wir auf Darias erstes Lebensjahr zurück. Die Kindheit von Orang-Utan-Jungtieren zählt zu den längsten im Tierreich. Sie dauert bis neun Jahre und ist geprägt von einer intensiven Bindung zwischen Mutter und Jungtier. In dieser Zeit lernen die jungen Orang-Utans alles, was sie für ein selbstständiges Leben benötigen. Mit einem Jahr kann Daria bereits kurze Strecken selbstständig klettern und hangeln. Ihre täglichen Aktivitätsphasen werden zunehmend länger, in denen sie ausgiebig das Klettern übt und spielerisch ihre Umgebung entdeckt. Außerdem beobachtet sie aufmerksam, was ihre Mutter tut und frisst. Dabei sammelt sie täglich neue Erfahrungen und probiert inzwischen auch erste feste Nahrung, die Daisy ihr anbietet. Obwohl Daria noch voll gestillt wird und Muttermilch weiterhin ihre Hauptnahrungsquelle ist, ist ihr Milchzahngebiss bereits vollständig entwickelt. Orang-Utan-Jungtiere trinken ergänzend zur festen Nahrung noch bis zu einem Alter von vier bis sechs Jahren Milch. Orang-Utan-Männchen Toni beteiligt sich nicht unmittelbar an der Aufzucht des Nachwuchses. Dennoch konnten wir ihn in der Vergangenheit beim Spielen und Raufen mit seinen inzwischen erwachsenen Jungtieren beobachten. Toni zeigt sich dabei sehr geduldig und liebevoll. Da Orang-Utans grundsätzlich als Einzelgänger leben, ist es zugleich wichtig, dass er jederzeit die Möglichkeit hat, sich zurückziehen. Darias erster Geburtstag bietet uns zudem Anlass, Aufmerksamkeit auf die stark bedrohten Sumatra-Orang- Utans zu lenken, für deren Fortbestand jeder einzelne Aufzuchterfolg im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) von großer Bedeutung ist. Mit dem freiwilligen Artenschutzeuro, den unsere Zoogäste am Einlass spenden, unterstützen wir zudem ein Schutzprojekt im Bukit Tigapuluh Nationalpark. Das Projekt widmet sich dem nachhaltigen Schutz des Lebensraums von Orang-Utans, Tigern und Elefanten auf Sumatra. Der Nationalpark umfasst die größten zusammenhängenden Tieflandregenwälder der Insel und ist eines der letzten verbliebenen Refugien für die auf der Insel vorkommenden Großtiere. Weiterlesen

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Zoobesuche im Februar

Februar ist jetzt nicht unbedingt der Monat, den man mit Zoobesuchen füllen kann, auch wenn es schöne Tage gibt, die man durchaus auch dafür nutzen kann und es auch diverse Indoor-Zoos gibt. Aber ich lasse mich ja selten von den Wintermonaten abhalten, wenn man in einen Zoo gehen kann, dann sollte man das tun.
Und im Rahmen einer Reise im Februar haben wir auch ein paar Zoos besucht. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

23.02.2026, Universität Duisburg-Essen
Parasiten zeigen Umweltbelastung in Meeressäugern
Parasiten haben ein schlechtes Image. Dabei könnten sie helfen, Umweltprobleme sichtbar zu machen. Eine aktuelle Studie von Forschenden der Universität Duisburg-Essen zeigt, dass sie wertvolle Hinweise auf Schadstoffbelastungen in den Meeren liefern können. Untersucht wurde, wie sich Spurenelemente wie Cadmium, Arsen, Blei, Zink und Eisen in Schweinswalen und ihren Parasiten anreichern.
„Im Mittelpunkt unserer Untersuchung standen Schweinswale aus Nord- und Ostsee. Sie sind wichtige Indikatoren für den Zustand mariner Ökosysteme“, so Prof. Dr. Bernd Sures von der Fakultät für Biologie an der Universität Duisburg-Essen (UDE).
Die dabei untersuchten Proben stammen von gestrandeten Schweinswalen, die von Mitarbeitenden des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover im Rahmen des offiziellen Gesundheitsmonitorings geborgen und obduziert wurden. Neben verschiedenen Gewebeproben der Meeressäuger analysierte das Forschungsteam auch parasitische Würmer, sogenannte Helminthen.
Dabei zeigte sich ein bemerkenswertes Muster: Mehrere Spurenelemente wurden in den Parasiten teilweise in deutlich höheren Konzentrationen nachgewiesen als im Gewebe ihrer Wirte.
„Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Parasiten Schadstoffe wie Kobalt, Cadmium und Arsen besonders effektiv anreichern können“, erklärt Michelle Musiol von der UDE. Die Studie ist Teil ihres Promotionsvorhabens. Die Anreicherungsmuster hängen dabei stark von Parasitenart und Region ab. Eine entscheidende Rolle spielen außerdem Ernährungsweise und Lebensraum der Parasiten im Körper ihres Wirts.
Obwohl Parasiten Spurenelemente anreichern können, beeinflussen sie die Gesamtbelastung der Schweinswale jedoch nur gering. Die Säuger verfügen selbst über wirksame Mechanismen, um Schadstoffe zu regulieren und auszuscheiden.
Die Studie erweitert damit etablierte Methoden des Biomonitorings, bei denen Organismen genutzt werden, um Umweltbelastungen messbar zu machen. Während parasitenbasierte Ansätze bislang vor allem bei Fischen untersucht wurden, zeigen die aktuellen Ergebnisse, dass dieses Konzept auch bei marinen Spitzenprädatoren neue Erkenntnisse liefern kann.
Die Forschenden sehen darin einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der komplexen Wechselwirkungen zwischen Umweltverschmutzung, Tiergesundheit und Ökosystemen und betonen das Potenzial von Parasiten als ergänzendes Instrument im Umweltmonitoring.
Originalpublikation:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0269749126000540?via%3Dihub Weiterlesen

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Portrait: Dornschwanz-Stachelskink

Überordnung: Schuppenechsen (Lepidosauria)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
ohne Rang: Skinkartige (Scincoidea)
Familie: Skinke (Scincidae)
Unterfamilie: Egerniinae
Gattung: Egernia
Gattung: Dornschwanz-Stachelskink (Egernia stokesii)

Dornschwanz-Stachelskink (Wilhelma)

Der Dornschwanz-Stachelskink variiert in der Färbung von olivgrün bis rötlichbraun, wobei die Bauchschuppen heller sind und von weiß bis gelb reichen. Die Art weist häufig vereinzelte hellere Rückenschuppen auf. Die Rückenschuppen sind vom Nacken bis zum Schwanz gekielt, und stachelige Schwanzschuppen sind ein charakteristisches Merkmal der Art. Der Schwanz ist abgeflacht und nicht zylindrisch und mit etwa 35 % der Kopf-Rumpf-Länge kürzer als Kopf und Körper. Der Dornschwanz-Stachelskink kann ihren Schwanz nicht abwerfen. Die Kopf-Rumpf-Länge eines ausgewachsenen Tieres liegt zwischen 155 und 190 mm. Die Art erreicht die Geschlechtsreife spät, in der Regel zwischen fünf und sechs Jahren, und hat eine Lebenserwartung von 10 bis 25 Jahren. Weiterlesen

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Portrait: Südlicher Neuguinea-Filander (Rezension)

Überordnung: Australidelphia
Ordnung: Diprotodontia
Familie: Kängurus (Macropodidae)
Unterfamilie: Macropodinae
Gattung: Filander (Thylogale)
Art: Südlicher Neuguinea-Filander (Thylogale brunii)

Neuguineafilander (Zoo Jihlava)

Der Südliche Neuguinea-Filander wurde früher zusammen mit Thylogale browni, Thylogale calabyi und Thylogale lanatus als Neuguinea-Filander zusammengefasst.

Diese Tiere sind relativ kleine Vertreter der Kängurus mit einem stämmigen Körperbau. Wie bei den meisten Kängurus sind die Hinterbeine deutlich länger als die Vorderbeine, der Schwanz ist relativ kurz und spärlich behaart. Das Fell ist in einem dunklen Graubraun gefärbt, die Unterseite ist deutlich heller. Am Gesicht und an den Hüften sind weiße Streifen vorhanden.

Der Südliche Neuguinea-Filander lebt im Süden der Insel Neuguinea sowie auf den vorgelagerten Kai-Inseln und Aru-Inseln, die Bestände auf diesen Inseln sind aber möglicherweise auf menschliche Ansiedlungen zurückzuführen. Früher kam die Art auch im südöstlichen Neuguinea, in der Region um Port Moresby vor, die Bestände dort sind aber erloschen. Lebensraum dieser Tiere sind vorwiegend Regenwälder und Regenwald-Savannen-Mischgebiete.

Über die Lebensweise dieser Tiere ist wenig bekannt. Sie sind nachtaktiv und schlafen tagsüber im dichten Unterholz verborgen. In der Nacht begeben sie sich auf Nahrungssuche, wobei sie sich häufig auf grasbewachsenen Flächen nahe dem Waldrand aufhalten. Sie sind Pflanzenfresser, die Gräser und Blätter zu sich nehmen.

Südlicher Neuguinea-Filander (Zoo Plzen)

Gebietsweise wird der Südliche Neuguinea-Filander stark wegen seines Fleisches mit Hunden gejagt. Diese Bejagung führte zum Verschwinden der Tiere aus dem südöstlichen Neuguinea, auch andernorts gehen die Bestände zurück. Die IUCN schätzt, dass in den nächsten 15 bis 20 Jahren die Gesamtpopulation um 30 % zurückgehen wird und listet die Art als „gefährdet“ (vulnerable).

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Portrait: Grünarassari

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Spechtvögel (Piciformes)
Familie: Tukane (Ramphastidae)
Gattung: Schwarzarassaris (Pteroglossus)
Art: Grünarassari (Pteroglossus viridis)

Grünarassari (Wilhelma)

Der Grünarassari ist die kleinste Art der Schwarzarassaris. Er erreicht eine Körperlänge von etwa 32 bis 34 Zentimeter und ein Gewicht von 120 bis 162 Gramm. Auf den Schwanz entfallen 9,6 bis 12,1 Zentimeter. Die Schnabellänge beträgt beim Männchen zwischen 7,3 und 9,8 Zentimeter. Weibchen haben etwas kleinere Schnäbel, diese messen zwischen 6,6 und 8,1 Zentimeter.
Der Grünarassari ist neben dem Schriftarassari die einzige Art der Gattung, die einen auffälligen Sexualdimorphismus zeigt. Der Schnabel ist gelb, rot und schwarz. Die Körperoberseite ist schwarzgrün, die Unterseite gelb, der Bürzel rot. Männchen haben einen schwarzen Kopf und Hals, bei Weibchen sind diese Partien kastanienbraun. Der Oberschnabel ist am First bis zur Spitze gelb, die Seiten sind rot und vom gelben Firststrich durch einen schmalen schwarzen Streifen getrennt. Der Unterschnabel ist schwarz und weist an der Basis ein kleines orangerotes Dreieck auf.
Jungvögel ähneln den adulten Vögeln, haben aber ein insgesamt matteres Gefieder, das auf der Körperoberseite grünlicher ist. Die gelbe Körperunterseite ist teils zimtfarben überhaucht, der Schnabel ist zunächst vollständig hornfarben; erst bei älteren, mehrjährigen Tieren bildet sich an den oberen Schnabelrändern eine weiß gefärbte Zähnung aus seitlich anliegend wachsenden Hornlamellen aus. Weiterlesen

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Ausgestorbene Kaninchenrassen

Ausgestorbene Kaninchenrassen sind weit weniger gut dokumentiert als ausgestorbene Nutztierrassen wie Schafe oder Rinder. Viele alte Kaninchenrassen verschwanden stillschweigend, weil sie durch leistungsfähigere oder wirtschaftlichere Rassen ersetzt wurden, ohne dass sie systematisch beschrieben oder erhalten wurden. Dennoch gibt es einige historische Hinweise auf ausgestorbene oder verschollene Kaninchenrassen, insbesondere aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert.
Viele heute ausgestorbene Kaninchenrassen trugen zur Entwicklung moderner Rassen bei. Nach dem Zusammenbruch der amerikanischen Pelzindustrie starben viele Kaninchenrassen aus, obwohl einige hauptsächlich zur Pelzgewinnung gezüchtete Rassen erhalten blieben. Über diese fast vergessenen Rassen ist teilweise nur wenig bekannt. Bei manchen existieren lediglich Beschreibungen in alten Zuchtbüchern. Man geht davon aus, dass mMindestens sechzig Kaninchenrassen sind ausgestorben.
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TTT: 10 Reihen, die ich abgebrochen habe

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Elke Schwarzer: Mord im Nacktschneckenmilieu (Rezension)

Verbrechen aller Art üben auf Menschen eine besondere Faszination aus, aber wer würde darauf kommen, dass das Böse gleich hinter dem Gartentor lauert? Wirft man einen Blick in den Mikrokosmos zwischen Beet und Topf, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Denn von Insekten über Pflanzen bis hin zu kleinen Säugetieren – der Garten ist voller Verbrecher! Werde zum Kommissar im eigenen Garten: 20 Fälle vom Vandalismus bis zum heimtückischen Mord sind zu lösen. Wer ist verdächtig? Lässt sich der Täter anhand seiner biologischen Merkmale überführen? Welches Motiv hatte er? Geh‘ auf Spurensuche! Oder schlägst du dich etwa auf die Seite des Bösen, um Blattläuse, Schnecken und Co. loszuwerden? Weiterlesen

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