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Die Museomic befasst sich mit der Untersuchung genomischer Daten, die aus Proben alter DNA (aDNA) und historischer DNA (hDNA) in Museumssammlungen gewonnen werden. Während sich die frühe Forschung auf diesem Gebiet auf kurze DNA-Sequenzen mitochondrialer Gene konzentrierte, ist inzwischen auch die Sequenzierung ganzer Genome möglich. Methoden der Sequenzierung der nächsten Generation (Next-Generation Sequencing, NGS) und der Hochdurchsatzsequenzierung (High-Throughput Sequencing, HTS) lassen sich auf die Analyse genetischer Datensätze anwenden, die aus Sammlungsmaterialien gewonnen wurden. Solche Verfahren wurden als „dritte Revolution in der Sequenzierungstechnologie“ bezeichnet. Ebenso wie die Radiokarbondatierung stellen die Methoden der Museomic eine Technologie mit transformativem Charakter dar. Die Ergebnisse führen zu einer Überarbeitung und bisweilen sogar zur Widerlegung zuvor akzeptierter Theorien zu verschiedensten Themen, etwa zur Domestizierung des Pferdes. Weiterlesen →
In den letzten Jahren hat sich in der Wissenschaft ein besseres Verständnis für das Verhalten vor allem wilder Tiere herausgebildet. Neue Fragestellungen kamen auf: Was treibt Tiere an? Wie lernen sie? Wie treffen sie Entscheidungen? Haben Tiere Erwartungen? Spüren sie Enttäuschung? Empfinden Tiere Empathie? Haben sie Zweifel? Was bedeutet Freiheit für ein Tier? So rückte das einzelne Tier ins Zentrum der evolutionsbiologischen Forschung – ein Individuum mit eigenen Bedürfnissen, Intelligenz, Emotionen und Persönlichkeit.
In einigen Situationen drängt sich die Frage auf, ob zumindest manche Tiere über einen «Sinn für Fairness» verfügen oder ihn entwickeln können. Im klassischen Laborexperiment dazu werden beispielsweise zwei Rhesusaffen oder zwei Papageien in benachbarten Käfigen Futterstücke präsentiert, die sie gegen Jetons eintauschen können. Allerdings sind die angebotenen Bissen sichtlich verschieden, sodass das eine Tier eine weniger begehrte Kost in Aussicht hat als sein Nachbar. Die paarweisen Vergleiche unter sogenannten intelligenten Tierarten – Affen, Papageien und Krähenvertretern – führten zu vollkommen widersprüchlichen Ergebnissen. Das Wiener Forschungsduo Claudia Wascher und Thomas Bugnyar nahm sich Rabenkrähen und Kolkraben vor. Die benachteiligten Individuen tauschten ihr «Wechselgeld» nicht gegen das im Vergleich zu ihren Nachbarn unterwertige Angebot. Auch Kapuziner- und Rhesusaffen schlugen die minderwertigen Belohnungen aus. Genauso lehnten dies Ratten ab. Sie alle legten damit eine Aversion gegen ungleiche Behandlung an den Tag. Demgegenüber ließen etliche andere Arten, wie Nachtaffen und die sonst so gelehrigen Geradschnabelkrähen und Keas, die Ungleichbehandlung anstandslos zu.Weiterlesen →
Franny hat ihr ganzes Leben am Meer verbracht, die wilden Strömungen und gefiederten Gefährten den Menschen vorgezogen. Als die Vögel zu verschwinden beginnen, beschließt die Ornithologin den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. Auf einem der letzten Fischerboote macht sie sich auf den Weg in die Antarktis. Schutzlos ist die junge Frau den Naturgewalten des Atlantiks ausgeliefert, allein die Vögel sind ihr Kompass. Doch wohin die Tiere sie auch führen, ihrer Vergangenheit kann Franny nicht entfliehen. Schon bald wird die Reise zu einem lebensbedrohlichen Abenteuer.
Eine Ode an die bedrohten Geschöpfe dieser Erde. Eine Geschichte über die Wege, die wir gehen für die Menschen, die wir lieben. Und sei es bis zum äußersten Rand der Welt.Weiterlesen →
Der Maikong oder Karasissi, Savannenhund der Ansiedler (Canis cancrivorus, C. brasiliensis, Thous und Lycalopex cancrivorus), ist, nach dem, was ich an einem lebenden Stücke gesehen habe, ein schakalähnlicher, schlank gebauter, hochläufiger Wildhund, mit kurzem, breitem, stumpfschnauzigem Kopfe, mittelgroßen, am Grunde weit von einander abstehenden, oben gerundeten Ohren, schiefgestellten, rothbraunen, eirundsternigen Augen und fast bis zum Boden herabhängendem Schwanze, von ungefähr 90 Centim. Gesammt- oder 65 Centim. Leibes- und 28 Centim. Schwanzlänge und etwa 55 Centim. Schulterhöhe. Der Balg besteht aus mittellangen, rauhen Grannen, welche das spärliche Wollhaar vollständig bedecken. Seine Gesammtfärbung ist ein ziemlich gleichmäßiges Fahlgrau, welches auf dem Rücken, zumal in der Schultergegend, wegen der hier schwarz endenden Haare dunkelt und nach unten durch Fahlgrau in Gelblichweiß und Reinweiß übergeht. Die Augengegend ist lichter, gelblichweiß; die Ohren sind außen am Grunde röthlichfahl, an der Spitze braunschwarz, innen mit gelbweißen Haaren besetzt und licht gerandet. Sehr dunkle Färbung haben auch die Lippen und die Schnauzenspitze, ein Kinnfleck und die Läufe bis zum Hand- oder Fersengelenke herab, licht, d.h. gelblichweiß, sehen außer den schon genannten Theilen ein vollständiges Kreuz in der Schlüsselbeingegend aus, welches von der Kehle an bis zur Oberbrust herabreicht und seitlich in ziemlich breiten Streifen bis gegen die Achseln hin sich fortsetzt. Die einzelnen Haare sind gelblich oder weißlich an der Wurzel, sodann grau und endlich dunkel zugespitzt. Weiterlesen →
Tag 2 und bereits die Heimreise und wieder durch das Erzgebirge und das Vogtland. Geplant waren Besuche im Zoo der Minis in Aue, des Schneckensteins, eines Topasfelsen und den Kuranlagen in Bad Elster.
Das Wetter war uns nicht wirklich hold, in Aue mussten wir im Regen durch den Zoo. Okay es war unsere Entscheidung und so dramatisch war es nicht. Und wären wir nicht gegangen hätten wir die Igeltanreks nicht gesehen, die heute sehr aktiv waren und einen Rüsselspringer, der eine Grille jagte. Etwas halbherzig und erfolglos zwar, aber ein interessantes Schauspiel. Und als wir unseren Zoobesuch beendet hatten, hörte der Regen auf.
Aus dem Bücherhäuschen habe ich auch etwas abstauben können:
Mark T. Sullivan: Toxic
Preston/Child: Formula
Wäre ich Lucinda Riley Fan wäre ich erfolgreicher gewesen, aber da ich noch nie etwas von der Autorin gelesen habe habe ich es auch erst einmal dabei belassen. Weiterlesen →
ZOOM Gelsenkirchen 21.08.2026 Löwenrudel wieder komplett: Kater Max zieht in die ZOOM Erlebniswelt
Die Löwenanlage in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen hat wieder einen männlichen Bewohner: Gestern ist der knapp 12-jährige Löwenkater Max wohlbehalten aus dem niederländischen ZooParc Overloon angekommen. Der Umzug erfolgt auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). In Overloon lebte Max zuletzt in einer reinen Männergruppe zusammen mit seinen drei Brüdern Peter, Sam und Julius. Da der niederländische Zoo künftig eine Zuchtgruppe zur Unterstützung der Reservepopulation aufbauen möchte, wechseln drei der Löwen-Brüder in andere zoologische Institutionen, während ein Kater für die Zucht vor Ort verbleibt. Nachdem Bruder Julius bereits zu Jahresbeginn in den Zoo Neuwied zog, bezieht Max nun sein neues Revier in Gelsenkirchen. Mit der Aufnahme des bereits betagten Katers ermöglicht die ZOOM Erlebniswelt dem ZooParc Overloon die Umstrukturierung für seine Zuchtpläne, während Max im fortgeschrittenen Alter ein passendes, ruhiges Zuhause findet. Zugleich bekommt das Gelsenkirchener Löwenrudel um die beiden Weibchen Lizzy und Fiona damit wieder männliche Verstärkung. Bevor die drei Löwen gemeinsam die Außenanlage erkunden, steht für Max zunächst eine routinemäßige Quarantänephase an. Im Anschluss erfolgt die stufenweise Zusammenführung über ein geschütztes Kontaktgitter, an dem das Tierpflegerteam das Verhalten des Trios zueinander genau beobachten kann. Danach werden die drei zusammen auf der 900qm großen, naturnah gestalteten Löwenanlage in der Erlebniswelt Afrika zu sehen sein. Weiterlesen →
Zwickau …. wer kommt eigentlich auf die Idee in Zwickau zu übernachten, wenn es nicht beruflich ist. Oder anders gesagt: Kann man in Zwickau Urlaub machen?
Keine Ahnung, zumindest kann man übernachten, Hotels sind vorhanden. Und wir waren in Zwickau, wenn auch nur eine Nacht und ohne wirklich viel gesehen zu haben…. aber alles der Reihe nach, denn Freitag morgen waren wir noch in München.
Zwischenziele waren der Vogelpark in Abensberg, Burg Epprechtstein und die Tierparks in Klingenthal und Falkenstein.
Alle drei Ziele waren nicht gut besucht, alleine waren wir aber auch nicht und ab Epprechtsstein hat es hin und wieder geregnet, aber nicht so, dass es gestört hätte oder wir durchnässt geworden wären.
In Abensberg aber waren wir noch trocken. Highlights waren wegelagernde Ziegen, die sich jedoch gut mit sich selbst beschäftigen konnten und sich lieber mit kämpfen befassten als mit den Besuchern. Allerdings musste man darauf achten nicht als Kolateralschaden zu enden. Weiterlesen →
Eigentlich müsste ich jeden Link der zu Amazon verlinkt auch als solchen sichtbar machen... Aber: Dieser Blog enthält viel Werbung. Büchervorstellungen verlinken auf Verlage (und Amazon)
Die Zoopresseschau enthält Werbung und eigentlich ist das ein reiner Werbeblog, jedenfalls könnte man das so sehen, denn jeder Link zu einem Zoo ist eine Art Werbung (ob der Zoo allerdings ein Produkt ist ...).
Links, welche außerhalb meines Blogs führen, könnten Werbung enthalten. Man erkennt das, indem man mit der Maus über den gekennzeichneten Text fährt. Wohin man kommt ist dann ersichtlich. Und Amazonlinks (also Bücher) sind immer Werbung (und Teil eines Partnerprogramms)
Aber: Ich erhalte kein Geld für meinen Blog (und wenn dann dient das dem
Artenschutz. Ja, ich mache Werbung mit diesem Blog, aber wenn ich das nicht täte, wäre dieser Blog nur halb so informativ. Und seien wir mal ehrlich: Ist nicht fast alles, was nicht Nachrichten sind, Werbung?
Interessante Beiträge zum Thema Blogger und Werbung findet man hier .
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