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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

02.11.2026, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
Wie der Mensch das Verhalten von Fischen beeinflusst und warum das für den Artenschutz wichtig ist
Fische sind mehr als nur stille Schwimmer im Wasser. Sie zeigen komplexe Verhaltensweisen und unterscheiden sich in ihrem Verhalten voneinander. Zwei aktuelle Übersichtsartikel in den Fachzeitschriften „Trends in Ecology & Evolution“ und „Fish and Fisheries“, an denen Forscher des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) mitgewirkt haben, untersuchen, wie der Mensch die Vielfalt des Fischverhaltens beeinflusst und wie ein angepasstes Gewässermanagement dazu beitragen kann, diese Vielfalt zu erhalten.
Fische machen etwa die Hälfte aller Wirbeltierarten aus und zeigen eine beeindruckende Vielfalt an Verhaltensweisen innerhalb von Populationen, zwischen Populationen derselben Art sowie zwischen Populationen, die in verschiedenen Ökosystemen leben.
Wer hätte beispielsweise gedacht: Obwohl Amazonenkärpflinge als Klone der Mutter genetisch identisch sind, unterscheiden sich einzelne Fische systematisch in ihrem Verhalten voneinander, selbst wenn sie unter identischen Bedingungen aufgezogen wurden. Das gilt auch schon für Jungfische. Tatsächlich gibt es bei allen bislang untersuchten Fischarten eine hohe innerartliche Verhaltensvielfalt – schüchterne und mutigere, soziale und weniger soziale Tiere. In der Forschung spricht man in diesem Zusammenhang von Verhaltenstypen.
Die Verhaltensvielfalt von Fischen entsteht wie bei anderen Tieren auch durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Dazu gehören der innere Zustand des Tieres – beispielsweise der Ernährungszustand –, seine genetische Ausstattung, seine Fähigkeit, das eigene Verhalten flexibel anzupassen, sowie die äußeren Bedingungen, denen es ausgesetzt ist. Der Mensch kann die Verhaltensvielfalt systematisch verändern.
Der Mensch verändert das Fischverhalten:
Robert Arlinghaus, Professor für Integratives Fischereimanagement am IGB und an der Humboldt-Universität zu Berlin, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Verhalten von Süßwasserfischen. Er war an den beiden Artikeln beteiligt, die einen Überblick darüber geben, wie menschliche Aktivitäten das Verhalten von Fischen beeinflussen und wie der Mensch einen Selektionsdruck ausübt, der sich von natürlichen Faktoren unterscheidet.
Robert Arlinghaus erklärt: „Zu den menschlichen Einflüssen auf das Fischverhalten zählen beispielsweise die Veränderung und Störung von Lebensräumen, Wanderbarrieren, Verschmutzung und Vermüllung, die Ausbreitung invasiver Arten, eine merkmalsselektive Fischerei, aus der Aquakultur entflohene Tiere sowie klimabedingte Verschiebungen ökologischer Prozesse. Diese sogenannten anthropogenen Faktoren können Aktivität und Bewegung, Fortpflanzungsverhalten, Reaktionen auf Raubtiere, Aggression, Sozialverhalten, Kognition und Lernen direkt oder indirekt beeinflussen.“
Die Fischerei selektiert mutige, aggressive und schwimmfreudige Fische aus:
Ein Beispiel hierfür ist die durch die Fischerei verursachte Selektion bestimmter Verhaltensmerkmale. Frühere Untersuchungen des IGB haben gezeigt, dass beim Angeln vor allem die mutigen und schwimmaktiven Karpfen und Hechte aus den Populationen entfernt werden. In stark befischten Gewässern kann Schüchternheit daher ein evolutionärer Vorteil sein und sich über Generationen hinweg etablieren. „Das bedeutet jedoch auch, dass Fische in stark befischten Gebieten nicht mehr so aktiv umherschwimmen. Dies kann die Verteilung der Fische, die Beziehungen zwischen Raub- und Beutetieren sowie die Konkurrenzverhältnisse verändern“, sagt Robert Arlinghaus. Auch Fischaufstiegsanlagen an Wasserkraftwerken können bestimmte Verhaltensweisen selektieren, wie beispielsweise die Fähigkeit zum Sprint, und so zu Verhaltensunterschieden zwischen den Teilpopulationen oberhalb und unterhalb von Wehren führen.
Verschiedene Arten von Umweltverschmutzung verändern das Verhalten systematisch:
Schwedische Forschende haben bei verschiedenen Fischarten nachgewiesen, dass Umweltverschmutzung deren Verhalten unter natürlichen Bedingungen in Flüssen und Seen beeinflusst. So zeigten Guppys, die einer umweltrealistischen Konzentration eines beim Menschen angstlösenden pharmazeutischen Schadstoffs ausgesetzt waren, ein vereinheitlichtes Aktivitätsniveau. Dabei sanken die individuellen Schwankungen der Bewegungsfreude auf weniger als die Hälfte des Wertes, der bei nicht exponierten Fischen beobachtet wurde. Barsche und Lachse, die Arzneimittelrückständen ausgesetzt waren, schwammen aktiver in Seen bzw. in Flüssen umher, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit erhöhte, von einem Raubfisch gefressen zu werden.
Künstliches Licht in der Nacht ist ein Beispiel für eine nicht stoffliche Verschmutzung von Gewässern. Es kann ebenfalls die Wechselbeziehungen zwischen Arten neu ordnen. So sammeln sich beispielsweise kleine wirbellose Tiere in beleuchteten Gewässerbereichen, was wiederum das Fressverhalten und die Lebensraumwahl von Fischen verändert.
Ein anderes Beispiel sind genetische Einflüsse durch entflohene Zuchtlachse aus Netzgehegen in norwegischen Fjorden. Lachse kehren zum Laichen in ihre Geburtsflüsse zurück. Dieses lokal angepasste Verhalten kann durch Kreuzungen mit aus Netzgehegen ausgebrochenen domestizierten Zuchtlachsen verloren gehen.
Rückkopplung des Zustands eines Ökosystems auf die Verhaltensvielfalt:
Ob die Vielfalt von Verhaltensweisen erhalten bleibt, hängt auch vom Zustand des jeweiligen Ökosystems ab. „In abwechslungsreichen und ökologisch anspruchsvollen Lebensräumen ist die Verhaltensvielfalt oft besonders groß, da sich die Individuen auf unterschiedliche Ressourcen oder Strategien spezialisieren“, sagt Robert Arlinghaus. Umgekehrt kann Verhaltensvielfalt zur Stabilität und Resilienz der Artengemeinschaften beitragen, da sie Populationen vor lokalen Störungen schützt – sowohl innerhalb einer Art als auch zwischen verschiedenen Arten.
Auch die Fischerei profitiert von Verhaltensvielfalt:
Insbesondere für die Fischerei ist die Verhaltensvielfalt wichtig. So wurde bei pazifischen Lachsen gezeigt, dass unterschiedliche Teilpopulationen in verschiedenen Flüssen verschiedene Laichzeitpunkte und Wanderdistanzen haben. Fällt die Reproduktion eines Bestands in einem Fluss witterungsbedingt aus, kann dies durch die Reproduktion in einem Nachbarfluss ausgeglichen werden. Die Existenz verschiedener Wanderungsmuster innerhalb des Kollektivs aller Lachsbestände stabilisiert somit die Fischereierträge in einer Region. Ein weiteres Beispiel ist der Kabeljau in Island: In der Vergangenheit stützten die eher standorttreuen Küstenfische und die stärker wandernden Hochseebestände verschiedene Fischereiflotten. Durch die selektive Entnahme der Küstenbestände wurden die entsprechenden Teilpopulationen ausgedünnt, wodurch die Küstenfischerei insgesamt unter Druck geriet.
Berücksichtigung der Verhaltensvielfalt von Fischen im Artenschutz:
Die Forschenden empfehlen, das Verhalten und vor allem die Verhaltensvielfalt im Artenschutz stärker zu berücksichtigen. Sie ist ein Reservoir für Anpassungen an Umweltveränderungen und stärkt somit die Resilienz. Dies betrifft beispielsweise die Muster der Futtersuche, der Habitatwahl und der Fortpflanzung. Robert Arlinghaus betont: „Wir appellieren, die Verhaltensvielfalt als Aspekt der biologischen Vielfalt anzuerkennen und beim Schutz von Arten und Beständen zu berücksichtigen.“
Dies kann durch angepasste Managementmaßnahmen geschehen. Ein Beispiel ist das sogenannte Entnahmefenster für die Fischerei, das nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Fische schont. Diese sind nicht nur besonders wichtig für die Fortpflanzung, sondern zeigen häufig auch ein besonders mutiges Verhalten. Es wäre vorzuziehen, die Fischerei auf größere Gebiete zu verteilen, statt sie auf einzelne Orte zu konzentrieren. Vielfältig gestaltete Lebensräume sorgen zudem für Verhaltensvielfalt. In der Fischzucht ist das Anbieten variabler Aufzuchtbedingungen die Garantie dafür, dass Satzfische, die ausgewildert werden sollen, unterschiedliches Verhalten zeigen.
Wie die Autorinnen und Autoren hervorheben, ist die Beurteilung von Verhaltensvielfalt herausfordernd. Ein Grund dafür ist, dass sich das Verhalten von Fischen dynamisch entwickelt und nicht anhand einer einzelnen Momentaufnahme beurteilt werden kann. Moderne Methoden wie die Biotelemetrie bieten jedoch vielversprechende Ansätze, um Rückschlüsse auf das Verhalten von Fischen in freier Wildbahn zu ziehen und darauf aufbauend kluge Entscheidungen im Fischereimanagement und im Artenschutz zu treffen.
Originalpublikation:
Ivan Jarić et al.: Behavioral diversity knowledge shortfall in biodiversity conservation. Trends in Ecology & Evolution, 2026, ISSN 0169-5347, https://doi.org/10.1016/j.tree.2026.09.002
Marie Prchalová et al.: Behavioural Diversity of Fishes: Concepts, Drivers and Its Role in Conservation and Management. Fish and Fisheries. – 27(2026)6, 1245-1268. https://doi.org/10.1111/faf.70107 Weiterlesen →

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Portrait: Limousin

Ordnung: Unpaarhufer (Perissodactyla)
Familie: Pferde (Equidae)
Gattung: Pferde (Equus)
Art: Wildpferd (Equus ferus)
Unterart: Hauspferd (Equus ferus caballus)

Limousin (1923)

Das Limousin-Pferd (französisch: *cheval limousin*, okzitanisch: *caval lemosin*) ist eine ausgestorbene französische bzw. okzitanische Pferderasse. Sie wurde vom 12. bis zum 20. Jahrhundert in der französischen Region Limousin – die früher Teil von Aquitanien und Okzitanien war – als Reitpferd gezüchtet. Die genetische Grundlage bildeten einheimische französische Stuten, iberische Pferde, englische Vollblüter, Araber sowie Anglo-Araber. Später leistete diese Rasse einen wichtigen Beitrag zur Entstehung des *Selle Français* im Jahr 1958 – einer neuen französischen Pferderasse, in der verschiedene regionale französische Rassen (darunter das Anglo-Normannen-Pferd) zu einem einheitlichen Sportpferdetyp zusammengeführt wurden. Weiterlesen →

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Portrait: Bahama-Felsenleguan

Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Familie: Leguane (Iguanidae)
Gattung: Wirtelschwanzleguane (Cyclura)
Art: Bahama-Felsenleguan (Cyclura cychlura)

Bahama-Felsenleguan (Tiergarten Schönbrunn)

Der Bahama-Felsenleguan Cyclura cychlura ist ein massiger, ausgesprochen kräftiger Leguan mit breitem Kopf, muskulösen Gliedmaßen und langem Schwanz. Große Tiere können etwa 1,2–1,5 Meter erreichen, wobei der Schwanz einen erheblichen Anteil ausmacht.
Der Bahama-Felsenleguan ist je nach Unterart graubraun, olivgrün, bräunlich oder dunkelgrau, gelegentlich mit rötlichen oder orangefarbenen Partien.
Eine Reihe ausgeprägter Stachelschuppen verläuft vom Nacken über den Rücken.
Der Schwanz ist kräftig, mit ringförmig angeordneten Schuppen. Wie andere Arten der Gattung auch weist der Bahama-Felsenleguan einen Geschlechtsdimorphismus auf. Männchen werden gewöhnlich größer und besitzen massigere Köpfe sowie ausgeprägtere Schenkelporen, die zur Abgabe von Pheromonen dienen. Weiterlesen →

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Portrait: Schwarzbrustdrossel

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Drosseln (Turdidae)
Unterfamilie: Turdinae
Gattung: Echte Drosseln (Turdus)
Art: Schwarzbrustdrossel

Schwarzbrustdrossel (Zoo Plzen)

Die Schwarzbrustdrossel erreicht eine Körperlänge von ca. 24 Zentimetern.
Zwischen den Geschlechtern besteht ein starker Sexualdimorphismus. Die Oberseite einschließlich der Flügeldecken und der Schwanzfedern zeigt bei den Männchen eine blaugraue Farbe. Kopf, Hals, Kehle und Brust sind schwarz, die Unterseite orangefarben. Weibchen haben eine graubraune Ober- sowie eine überwiegend orangefarbene Unterseite. Die Brust ist cremefarben und mit vielen kleinen braunen Flecken versehen. Der Schnabel ist bei beiden Geschlechtern gelb, die Iris schwarz und von einem gelben Ring umgeben, Beine und Füße haben eine rötlich graugelbe Farbe. Weiterlesen →

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Neues aus der Wissenschaft – Hauspferde

Selektion am GSDMC-Locus bei Pferden und deren Auswirkungen auf die menschliche Mobilität
„Selection at the GSDMC locus in horses and its implications for human mobility“
Xuexue Liu, Yaozhen Jia, Jianfei Pan, Yanli Zhang, Ying Gong, Xintong Wang, Yuehui Ma, Nadir Alvarez, Lin Jiang und Ludovic Orlando.
Veröffentlicht am 28. August 2025 in Science, Band 389, S. 925–930.
Die Studie zeichnet eine plausible genetische Abfolge der Pferdedomestikation nach: Zunächst wurden offenbar besser beherrschbare Tiere bevorzugt, erst anschließend setzte eine außerordentlich starke Auswahl auf einen für Körperbau und Bewegungsleistung bedeutsamen Genombereich ein.
Am Gen ZFPM1, das bei Mäusen unter anderem das Angstverhalten beeinflusst, wird vor ungefähr 5.000 Jahren positive Selektion erkennbar. Das deutet darauf hin, dass eine geringere Reaktivität beziehungsweise bessere Führbarkeit zu den frühesten Zuchtzielen gehörte.
Etwa 4.750 Jahre vor heute begann dann eine besonders starke Selektion am GSDMC-Locus. Die begünstigten Regulationsvarianten waren ungefähr 4.150 Jahre vor heute bereits sehr häufig – genau in jener Phase, in der sich die Abstammungslinie moderner Hauspferde rasch über Eurasien ausbreitete. PubMed
Die Forscher untersuchten eine zeitlich gestaffelte Serie alter und moderner Pferdegenome. An 266 genetischen Markern, die mit wichtigen Merkmalen in Verbindung stehen, suchten sie nach Veränderungen der Allelhäufigkeit und nach Selektionssignaturen. Für die vertiefte Merkmalszuordnung wurden 71 Pferde unterschiedlicher Zeitstellung und Herkunft ausgewertet; neun Genbereiche zeigten besonders starke Hinweise auf Selektion. sciencenews.org
Die Bedeutung von GSDMC wurde auf mehreren Ebenen geprüft:
Bei Pferden hängen Varianten in dieser Region mit den Körperproportionen zusammen.
Beim Menschen ist der Bereich mit Wirbelsäulen- und Rückenbeschwerden assoziiert.
Mäuse, bei denen das entsprechende Gen experimentell ausgeschaltet wurde, entwickelten geradere Wirbelsäulen, stärkere Vordergliedmaßen und veränderte Bewegungsleistungen.
Träger der begünstigten Pferdevariante hatten rechnerisch ungefähr 20 Prozent mehr Nachkommen – eine außergewöhnlich starke Selektionswirkung. sciencenews.org
Die Ergebnisse sprechen dafür, die Entstehung des Reitpferdes nicht als bloße Folge einer kulturellen Erfindung wie Zaumzeug oder Reittechnik zu betrachten. Frühe Züchter veränderten offenbar auch den Körper des Pferdes: Rückenform, Proportionen, Koordination und Muskelkraft könnten gemeinsam seine Belastbarkeit und schnelle Fortbewegung verbessert haben.
Die Arbeit liefert einen möglichen biologischen Mechanismus für jenen Wandel, der aus gehaltenen Pferden leistungsfähige Transport- und Reittiere machte. Für spätere Rassengeschichte bedeutet dies zugleich: Wesentliche Merkmale des reitfähigen Grundtyps entstanden lange vor den neuzeitlichen Pferderassen und wurden von diesen als gemeinsames genetisches Erbe übernommen. Weiterlesen →

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Peter Wohlleben: Das Seelenleben der Tiere (Rezension)

Eichhörnchen, die sich aufopferungsvoll um ihren Nachwuchs kümmern. Kühe und Wale, die Werkzeuge gezielt einsetzen. Kolkraben, die bindungsstark und treu sind. Ziegen, die Adoptivkinder annehmen. Und Elefanten, die einander beim Namen rufen. Tiere, die ihren Spieltrieb ausleben, einen Gerechtigkeitssinn besitzen, lügen und sich schämen: Lange galten solche Gefühle als dem Menschen vorbehalten.
Bestsellerautor Peter Wohlleben nimmt uns anhand gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse und anrührender Geschichten mit in ein eigenes Universum – die komplexen Verhaltensweisen der Tiere, ihr emotionales und bewusstes Leben. Und er lässt uns unseren Umgang mit ihnen anders wahrnehmen. Der sensationelle Bucherfolg, jetzt mit neuen Beispielen!
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Tina Wälde: Mord im Polarexpress (Rezension)

Manche Zeugen sprechen Norwegisch, andere bellen.
Nach zwanzig Jahren als Kommissarin in Stuttgart tauscht Linda Hellstern den Polizeialltag gegen die verschneite Weite Nordnorwegens. Hier möchte die 45-Jährige die Heimat ihrer Mutter kennenlernen und endlich den Kriminalroman schreiben, von dem sie schon lange träumt.
Dass ihr Golden Retriever Lasse gleich im Polarexpress eine Leiche aufspürt, war allerdings nicht Teil des Plans. Während die Behörden von einem natürlichen Tod ausgehen, lässt Linda der Fall keine Ruhe.
Merkwürdig ist nur, dass Lasse plötzlich ganz eigene Vorstellungen davon hat, wo es weitergeht. Immer wieder zieht er Linda in den verschneiten Wald, scheint Hinweisen zu folgen, die außer ihm niemand wahrnimmt – und zeigt ein auffallendes Interesse an einem ungewöhnlich neugierigen Elch …
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TTT: Buchtitel mit Adelstitel


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Zoobesuche im Oktober

Im Rahmen eines „verlängerten“ Wochenendes nach Heidelberg wurden folgende Zoos besucht:
Zoo Augsburg (der letzte Besuch war im Mai 2026)
Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe (der letzte Besuch war im Mai 2025)
Zoo Heidelberg (der letzte Besuch war im Februar)
Wilhelma (der letzte Besuch war im Februar)
Der Tierpark Oberwald in Karlsruhe wurde zum ersten Mal besucht. Weiterlesen →

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9. Zooreise 2026 – Tag 2: This is Halloween

Der Tag der Rückreise … und kann man wirklich von einer Zooreise sprechen, wenn es nur eine Übernachtung gibt? Andererseits… ist nicht jede Fahrt in einen Zoo eine Reise?
Fragen, die man sich nicht stellen muss. Tatsache ist, dass wir innerhalb dieser zwei Tage fünf Zoos besuchten. Die Zoos in Augsburg und Karlsruhe gestern, Heidelberg und Stuttgart heute.
Und auch heute war uns das Wetter genehm. Es war sogar schon sehr früh sonnig. Und so blieb es den ganzen Tag. Was will man mehr. Weiterlesen →

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