Alle Jahre wieder … Ostern

Der Beutelwolf-Blog weist jedes Jahr aufs Neue darauf hin, dass man keine lebenden Tiere verschenken soll (mit Einschränkungen natürlich, denn mit der entsprechenden Vorbereitung stellt das kein Problem dar. Allerdings muss man sich der Verantwortung bewusst sein, und diese erlischt nicht nach den Feiertagen). Kinder haben von Stofftieren oder Süßkram mehr als von einem Haustier, dessen Anschaffung erst gut überlegt werden muss.
Das sollten Eltern eigentlich wissen, aber das dem nicht so ist, zeigen die Kampagnen, die rechtzeitig zu Ostern (bzw. Weihnachten) gestartet werden. Und ungeliebte Haustiere verhungern, werden ausgesetzt oder landen im Tierheim. Obwohl auch das nicht sein müsste, wenn man sich vorher ausreichend informiert hätte.
Im Internetzeitalter ist das auch gar nicht so schwer.

Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere ins Osternest“ entworfen.

Es spricht nichts dagegen, auch dem eigenen (vorhandenen) Tier mal etwas Besonderes zu bieten, auch wenn das nicht an Ostern gebunden ist und tiergerecht sein sollte (also kein Lammbraten…).

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Ein paar Bemerkungen

Bei Abbildungen, die mit Hilfe von ChatGPT entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Korrektheit. Es handelt sich um Rekonstruktionen, die Fehler enthalten können.

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Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 06.03.2026
Traumberuf Zootierpfleger
Arbeitsalltag zwischen Tigern, Bären und Robben im Zoo Heidelberg Wie sieht der Alltag eines Tierpflegers im Zoo Heidelberg eigentlich wirklich aus? Manuel Stumpf ist stellvertretender Revierleiter im Raubtierrevier und berichtet von seinem Arbeitsalltag zwischen Robbentraining, Raubtierfütterung und Scheibenputzen. Morgens, 7:30 Uhr, Arbeitsbeginn für Manuel Stumpf. Der stellvertretende Revierleiter im Raubtierrevier startet den Tag mit der Tierkontrolle. „Wir schauen uns jedes Tier ganz genau an: Frisst es normal? Bewegt es sich wie gewohnt? Gibt es Verletzungen oder Veränderungen? Anschließend besprechen wir uns mit den Kuratoren.“, erklärt er. An diesem Morgen bleibt es ruhig – keine Auffälligkeiten bei Löwen, Tigern und den anderen Tieren des Reviers. Stumpf ist Tierpfleger aus Leidenschaft. „Schon als Kind wusste ich, dass ich mit Tieren arbeiten möchte – am liebsten draußen!“ 2011 hat Stumpf die Ausbildung zum Tierpfleger in Worms abgeschlossen, seit 2013 arbeitet er im Zoo Heidelberg. Nach der morgendlichen Kontrolle steht die Reinigung der Anlagen und Gehege an – ein wichtiger Bestandteil des Tierpfleger-Alltags. Auch die Scheiben müssen gesäubert werden: „Wir sind das Revier mit den meisten Glasscheiben“, erklärt Stumpf schmunzelnd. Am Nachmittag steht die Fütterung der Löwen an, anschließend kümmern sich die Tierpfleger um die Gestaltung der Gehege. Abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten spielen für das Wohlbefinden der Tiere eine zentrale Rolle. So wird das Futter beispielsweise für viele Tiere in Bällen, Felsspalten und Kisten versteckt. Bodengrund und „Einrichtung“ werden regelmäßig verändert, um neue Reize zu schaffen. Auch die Syrischen Braunbären, die zu Stumpfs Lieblingen im Zoo Heidelberg zählen, profitieren davon. „Sie lieben es, Honig aus den Futtertonnen zu schlecken.“ Neben den Bären gibt es noch eine weitere Tierart, die es Manuel Stumpf in seinem Revier besonders angetan hat: die Mähnenrobben. „Durch das medizinische Training bauen wir eine ganz besondere Verbindung zu den Tieren auf. Wir arbeiten ausschließlich mit positiver Verstärkung und achten darauf, dass die Tiere gerne und mit Freude mitarbeiten. Gerade bei den Robben ist das Training sehr wichtig, so können medizinische Untersuchungen durch unsere Zoo-Tierärztin stressfrei durchgeführt werden.“, erklärt Stumpf. Besucher des Zoo Heidelberg können das kommentierte Training und die damit verbundene Fütterung der Mähnenrobben täglich (außer freitags) um 11 Uhr und um 15:45 Uhr miterleben. Weiterlesen

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Neu beschriebene Dinosaurier 2025

Hier wurden einige neu beschriebene rezente Tierarten vorgestellt:
2025 beschriebene Säugetiere
2025 beschriebene Vögel
2025 beschriebene Reptilien
2025 beschriebene Amphibien
2025 neu beschriebene Fische
2025 neu beschriebene wirbellose Tiere

Tyrannosaurus rex, Erstbeschreibung: 1905 (Gaiazoo Kerkrade)

Vor allem bei den Fischen und der unüberschaubaren Anzahl der wirbellosen Tiere sind es doch einige. Aber auch unter den bereits ausgestorbenen Tieren werden immer wieder neue Arten entdeckt und beschrieben. Und teilweise wird dadurch auch eine neue Sicht der Urzelt vermittelt (wenn man bedenkt wie das allgemeine Bild von Dinosaurieren noch vor ein paar Jahrzehnten war und wie es heute wahrgenommen wird. 2025 wurden ca. 44 neue Arten beschrieben, aber wie es bei Neuentdeckungen und -beschreibungen der Fall ist. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

03.03.2026, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Winzig, blind und ohne Schädeldach: Neue Fischart in Brunnen entdeckt
Judith Jördens Senckenberg Pressestelle
Einem internationalem Team unter Leitung von Senckenberg-Forscher Dr. Ralf Britz gelang in Nordostindien eine außergewöhnliche Entdeckung: In einem Brunnen fanden sie eine nur 20 Millimeter lange, blinde und bislang unbekannte Fischart. Die nun im Fachjournal „Scientific Reports“ als Gitchak nakana beschriebene Schmerle zeichnet sich durch extrem rückgebildete Augen, einen transparenten Körper und ein fehlendes Schädeldach aus. Gitchak nakana ist die erste beschriebene, in Grundwasserleitern lebende Fischart aus Nordostindien und liefert erstmals Hinweise auf eine bislang unbekannte unterirdische Fauna in der Region.
Im Untergrund lebende Tiere üben seit der wissenschaftlichen Beschreibung des Grottenolms (Proteus anguinus) im 18. Jahrhundert eine große Faszination aus. Die meisten dieser Lebewesen kennt man aus Höhlen, doch einige Arten haben sich auch an andere verborgene Lebensräume unter der Erdoberfläche angepasst. Hierzu gehören auch Grundwasserleitern (Aquifere), wasserführende Gesteinsschichten tief im Untergrund. „Von den weltweit über 37.000 bekannten Fischarten haben nur etwa ein Prozent den unterirdischen Lebensraum erobert und sich an ein Leben im Untergrund angepasst. Von diesen wiederum leben weniger als zehn Prozent in Aquiferen. Diese sogenannten ‚phreatobionten‘ Fische werden extrem selten entdeckt – wenn, geschieht dies meist zufällig“, erklärt Dr. Ralf Britz von den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen in Dresden.
Im Gegensatz zu Höhlen und deren leichter zugänglicher Fauna ist die „phreatische Zone“, der unterirdische Grundwasserbereich, schwer zu erreichen. Fische, die dort leben, werden meist per Zufall entdeckt. Zum Beispiel wenn Brunnen – welche die einzige Verbindung zu diesem Lebensraum darstellen – geleert und gereinigt werden und ihre versteckten Bewohner so buchstäblich ans Licht kommen. „Genau so, beim Wasserholen, haben wir auch die neue Fischart entdeckt“, erzählt Britz. „Gefunden wurde die nur 20 Millimeter lange Schmerle von der Biologie-Doktorandin Wimarithy Marak in einem selbst gegrabenen Brunnen in einem kleinen Ort im Bundesstaat Assam, im Nordosten Indiens. Als ich 2024 auf einer Forschungsreise in der Region war, wurde mir der Fisch präsentiert. Ich war mir direkt sicher, dass es sich hier um einen ganz besonderen Fund handelt.“
Gemeinsam mit seiner Dresdner Kollegin Dr. Amanda Pinion und der indischen Doktorandin Velentina Kangjam, die im letzten Jahr im Rahmen einer „Senckenberg Global Fellowship“ in Dresden arbeitete, untersuchte Britz die Neuentdeckung und fertigte verschiedene Micro-CT-Aufnahmen des Skeletts an. So konnte das internationale Forschungsteam den Fisch als Gitchak nakana beschreiben. „Die winzige, blinde Schmerle ist so einzigartig, dass sie nicht nur eine neue Art, sondern sogar eine neue Gattung repräsentiert“, ergänzt Britz.
Der Erstfund sowie weitere Individuen, die 2025 in dem Brunnen entdeckt wurden, zeigen typische Merkmale von unterirdisch lebenden Tieren. Dazu zählen unter anderem stark reduzierte oder vollständig fehlende Augen, eine fehlende Pigmentierung mit einer blassen, transparenten Erscheinung, verstärkte nicht-optische Sinne und verlängerte Körperanhänge. „Besonders spektakulär ist aber ein anatomisches Detail: Die Tiere besitzen kein knöchernes Schädeldach. Das Gehirn wird nach oben lediglich durch Haut geschützt – ein bislang einzigartiges Merkmal unter den bekannten Schmerlen“, fügt der Dresdner Ichthyologe hinzu.
Mit 21 bekannten unterirdischen Fischarten liegt Indien weltweit auf Platz vier in Bezug auf deren Artenvielfalt. Die Hauptzentren dieser Vielfalt sind der Nordosten Indiens – speziell der Bundesstaat Meghalaya mit sechs Arten – sowie der Südwesten im Bundesstaat Kerala mit 13 Arten. Die Beschreibung von Gitchak nakana stellt einen Meilenstein dar: Sie ist die erste phreatobitische Schmerle aus Nordostindien – und gleichzeitig der erste bekannte in Aquiferen lebende Fisch aus dieser Region. „Die Entdeckung von Gitchak nakana liefert den Hinweis, dass auch diese Region über eine hoch spezialisierte unterirdische Fauna in Grundwasserleitern verfügt, die es nun zu erforschen gilt“, gibt Britz einen Ausblick.
Originalpublikation:
Britz, R., Marak, W.K., Velentina, K. et al. A miniature, subterranean, blind cobitid loach, Gitchak nakana, new genus and species, is the first groundwater-dwelling fish from Northeast India. Sci Rep 16, 7746 (2026). https://doi.org/10.1038/s41598-026-40425-6 Weiterlesen

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Portrait: Eisvogel

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Rackenvögel (Coraciiformes)
Familie: Eisvögel (Alcedinidae)
Unterfamilie: Eigentliche Eisvögel (Alcedininae)
Gattung: Alcedo
Art: Eisvogel  (Alcedo atthis)

Eisvogel (Naturkundemuseum Karlsruhe)

Eisvögel haben eine Körperlänge von etwa 16 bis 18 cm und wiegen 35 bis 40 g. Die Flügelspannweite beträgt etwa 25 cm. Er hat wie alle Vertreter der Gattung einen kurzen und gedrungenen Körper mit kurzen Beinen, kurzen Schwanzfedern und breiten Flügeln. Der große Kopf mit dem etwa 4 cm langen, spitzen Schnabel sitzt an einem kurzen Hals. Die Oberseite wirkt je nach Lichteinfall kobaltblau bis türkisfarben; auf dem Rücken befindet sich ein leuchtend blauer Streifen, der besonders beim Abflug auffällt.
Oberkopf, Flügeldecken, Schultern und Schwanzfedern sind dunkelblaugrün bis grünblau gefärbt, wobei sich an den Kopffedern azurblaue Querbänder und an den Flügeldecken azurblaue Spitzen befinden. Bis auf die weiße Kehle ist die Unterseite beim Altvogel rostrot bis kastanienbraun gefärbt. Die Kopfzeichnung ist durch rotbraune Ohrdecken, scharf abgesetzte weiße Halsseitenflecken und einen blaugrünen oder blauen Bartstreif charakterisiert. Auf der Stirn befindet sich vor jedem Auge ein kastanienbrauner Fleck, der von vorn gesehen weiß erscheint. Zur Brutzeit sind die Füße orangerot.
Das Männchen hat einen schwarzen Schnabel, der an der Unterseite leicht aufgehellt sein kann. Das Weibchen zeigt einen orangefarbenen Unterschnabel, dessen Färbung sich mindestens von der Basis bis zum vorderen Drittel erstreckt. Beim Männchen hat das Gefieder der Oberseite meist einen blauen Grundton mit großen und zahlreichen azurblauen Flecken auf dem Oberkopf, das Weibchen ist oberseits eher blaugrün gefärbt.
Die Jungvögel haben oberseits dunkelbraun gefärbte Füße. Das Gefieder ist matter und die Oberseite grünlicher als bei Altvögeln. Die Brustfedern haben fast immer grünliche oder graue Spitzen. Der Schnabel ist ziemlich kurz und schwarz und zeigt einen hellen Fleck an der Spitze. Weiterlesen

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Portrait: Weißkopf-Büschelaffe

Teilordnung: Affen (Anthropoidea)
ohne Rang: Neuweltaffen (Platyrrhini)
Familie: Krallenaffen (Callitrichidae)
Tribus: Marmosetten (Callitrichini)
Gattung: Büschelaffen (Callithrix)
Art: Weißkopf-Büschelaffe (Callithrix geoffroyi)

Weißkopf-Büschelaffe (Tierpark Bad Liebenstein)

Weißkopf-Büschelaffen erreichen eine Kopfrumpflänge von rund 20 Zentimetern, hinzu kommt ein rund 29 Zentimeter langer Schwanz. Das Gewicht variiert zwischen 200 und 350 Gramm. Ihr Fell ist überwiegend dunkelgrau bis schwarz gefärbt, am Rücken ist es mit orange-gelben Haaren gesprenkelt, der Schwanz ist grau-weiß geringelt. Auffällig ist die weiße Färbung des Kopfes und der Kehle, die langen Ohrbüschel sind dunkelgrau bis schwarz. Wie bei allen Krallenaffen befinden sich an den Fingern und Zehen (mit Ausnahme der Großzehe) Krallen statt Nägeln. Weiterlesen

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Portrait: Fransenschildkröte

Ordnung: Schildkröten (Testudines)
Unterordnung: Halswender-Schildkröten (Pleurodira)
Familie: Schlangenhalsschildkröten (Chelidae)
Unterfamilie: Chelinae
Gattung: Fransenschildkröten (Chelus)
Art: Fransenschildkröte (Chelus fimbriata)

Fransenschildkröte (Sea Life Timmendorfer Strand)

Der Rückenpanzer (Carapax) der Fransenschildkröte oder Mata-Mata ist flach und dunkelbraun. Die einzelnen Schilde des Rückenpanzers sind pyramidenförmig aufgewölbt mit einer nach hinten gerichteten Spitze. Alle Rückenpanzerschilde zusammen bilden dadurch drei höckrige Längskiele. Jeder einzelne Schild wird durch strahlenförmige Radiärfurchen gemustert. Die Schilde des vorderen Randes sind leicht nach oben gebogen. Der Brustpanzer (Plastron) ist verhältnismäßig klein, von gelblicher bis bräunlicher Farbe und zeigt eine dunkle Strahlenzeichnung.
Der Kopf der Fransenschildkröte ist bräunlich und auf der Oberseite völlig flach. Von oben gesehen ist der in einem dünnen, schnorchelartigen Rüssel an der Spitze endende Kopf dreieckig, was durch seitlich abstehende fransige Hautlappen noch verstärkt wird. Die Augen sind winzig und sitzen weit vorne am Rand des Kopfes. An der Kopfunterseite sowie der Unterseite des Halses befinden sich fransenartige Hautlappen, die der Schildkröte den deutschen Trivialnamen einbrachten. Zusammen haben Kopf und Hals fast die Länge des Rückenpanzers. Der Schwanz hingegen ist sehr kurz. Die Gliedmaßen sind kurz und plump. Zwischen den Zehen der bräunlich gefärbten Beine befinden sich Schwimmhäute. Die Vorderbeine enden in fünf, die Hinterbeine in vier scharfen Krallen. Jungtiere sind rötlich gefärbt mit dunklen Streifen, ihr Rückenpanzer ist rötlich-hellbraun. Die Fransenschildkröte wird 40 Zentimeter lang. Insgesamt verleihen ihr ihre Proportionen ein ungewöhnliches Äußeres. Durch die Hautlappen verschwimmt sie optisch mit der Umgebung und ist so gut getarnt. Weiterlesen

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Die Aspisviper in Brehms Tierleben

Aspisviper (Brehms Tierleben)

Die Viper (Vipera aspis, Coluber aspis, vipera, Redii und Charasii, Vipera Redii, Mathioli, Huggi, ocellata, atra und communis) erreicht fast genau dieselbe Größe wie die Kreuzotter, ist aber etwas gedrungener gebaut und breitköpfiger als diese. Das sicherste Merkmal zur Unterscheidung beider Arten bilden, nach Strauchs Untersuchungen, die Schuppenreihen, welche den Augapfel von den darunter gelegenen Oberlippenschildern trennen, und deren Anzahl bei der Viper stets zwei beträgt, wogegen die Kreuzotter nur eine derartige Reihe aufweist. Anderweitige Unterscheidungsmerkmale bestehen, außer den bereits angegebenen, darin, daß die Schuppen der Viper nie in mehr als einundzwanzig Längsreihen geordnet sind und der Rücken nicht oder doch viel seltener, als es bei der Kreuzotter der Fall, ein zusammenhängendes Zackenband, sondern nur große, getrennte Flecke zeigt, welche aber ganz in derselben Weise geordnet sind wie die, welche das Rückenband der Otter bilden. Weiterlesen

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TTT: 10 Buchtitel, in denen ein Lufttier genannt wird

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Torsten Schäfer: Die Wildnis in uns (Rezension)

Torsten Schäfer zieht aus in die ungezähmte Wildnis Europas, um seine eigene innere Wildnis wiederzufinden. Vom Auenwald vor der eigenen Haustür über das Mittelmeer bis zum Wasserschlund des Tana-fjords an der nördlichen Spitze Norwegens setzt er sich der Natur aus, beobachtet, taucht ein.
Seine Begegnungen mit Tieren und Landschaften öffnen den Blick auf ein anderes Eingebundensein des Menschen in die Natur – Verbindung statt Trennung, Zusammenleben statt Zerstörung. Dabei zeichnet er ein tiefgründiges Bild davon, was es heißt, heutzutage Mensch zu sein. Und was es in Zukunft heißen könnte.
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C. C. Ravenmiller: Ordo Draconis 3 – Aufruhr (Rezension)

Stell dir vor, du erwachst nach tausendjährigem Schlaf und bist bereit, die Welt zu retten.
Doch keiner kennt dich und du hast keinen Schimmer, wo du bist.
Feuerdrachin Y-Jaen’ffyr ist not amused, als sie feststellen muss, dass ihr Kokon sich in ein Gefängnis verwandelt hat und ihre eingeschworene Dienerschaft es gewagt hat, auszusterben.
Meritan Llewellyn dachte, sie würde nur zu einer Beerdigung nach Wales zurückkehren. Stattdessen erbt sie ein tausendjähriges Geheimnis: Eine im Gestein unter dem Stammsitz ihrer Familie gefangene, übellaunige Drachendame. Zusammen mit ihrer Nichte Eluned beginnt Meritan eine verzweifelte Ausgrabung, die eine beispiellose Verbindung erschafft.
Während Drachin und Menschen einen gemeinsamen Weg zwischen Unwissenheit und Ungeduld zu finden suchen, spinnt ein uraltes Übel weiterhin sein Netz, um die Welt dem Untergang zu weihen. Denn nur wenn alle vier Drachen sich vereinen, können sie es stoppen.
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