Alle Jahre wieder … Ostern

Der Beutelwolf-Blog weist jedes Jahr aufs Neue darauf hin, dass man keine lebenden Tiere verschenken soll (mit Einschränkungen natürlich, denn mit der entsprechenden Vorbereitung stellt das kein Problem dar. Allerdings muss man sich der Verantwortung bewusst sein, und diese erlischt nicht nach den Feiertagen). Kinder haben von Stofftieren oder Süßkram mehr als von einem Haustier, dessen Anschaffung erst gut überlegt werden muss.
Das sollten Eltern eigentlich wissen, aber das dem nicht so ist, zeigen die Kampagnen, die rechtzeitig zu Ostern (bzw. Weihnachten) gestartet werden. Und ungeliebte Haustiere verhungern, werden ausgesetzt oder landen im Tierheim. Obwohl auch das nicht sein müsste, wenn man sich vorher ausreichend informiert hätte.
Im Internetzeitalter ist das auch gar nicht so schwer.

Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere ins Osternest“ entworfen.

Es spricht nichts dagegen, auch dem eigenen (vorhandenen) Tier mal etwas Besonderes zu bieten, auch wenn das nicht an Ostern gebunden ist und tiergerecht sein sollte (also kein Lammbraten…).

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Ein paar Bemerkungen

Bei Abbildungen, die mit Hilfe von ChatGPT entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Korrektheit. Es handelt sich um Rekonstruktionen, die Fehler enthalten können.

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Portrait: Dornschwanz-Stachelskink

Überordnung: Schuppenechsen (Lepidosauria)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
ohne Rang: Skinkartige (Scincoidea)
Familie: Skinke (Scincidae)
Unterfamilie: Egerniinae
Gattung: Egernia
Gattung: Dornschwanz-Stachelskink (Egernia stokesii)

Dornschwanz-Stachelskink (Wilhelma)

Der Dornschwanz-Stachelskink variiert in der Färbung von olivgrün bis rötlichbraun, wobei die Bauchschuppen heller sind und von weiß bis gelb reichen. Die Art weist häufig vereinzelte hellere Rückenschuppen auf. Die Rückenschuppen sind vom Nacken bis zum Schwanz gekielt, und stachelige Schwanzschuppen sind ein charakteristisches Merkmal der Art. Der Schwanz ist abgeflacht und nicht zylindrisch und mit etwa 35 % der Kopf-Rumpf-Länge kürzer als Kopf und Körper. Der Dornschwanz-Stachelskink kann ihren Schwanz nicht abwerfen. Die Kopf-Rumpf-Länge eines ausgewachsenen Tieres liegt zwischen 155 und 190 mm. Die Art erreicht die Geschlechtsreife spät, in der Regel zwischen fünf und sechs Jahren, und hat eine Lebenserwartung von 10 bis 25 Jahren. Weiterlesen

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Portrait: Südlicher Neuguinea-Filander (Rezension)

Überordnung: Australidelphia
Ordnung: Diprotodontia
Familie: Kängurus (Macropodidae)
Unterfamilie: Macropodinae
Gattung: Filander (Thylogale)
Art: Südlicher Neuguinea-Filander (Thylogale brunii)

Neuguineafilander (Zoo Jihlava)

Der Südliche Neuguinea-Filander wurde früher zusammen mit Thylogale browni, Thylogale calabyi und Thylogale lanatus als Neuguinea-Filander zusammengefasst.

Diese Tiere sind relativ kleine Vertreter der Kängurus mit einem stämmigen Körperbau. Wie bei den meisten Kängurus sind die Hinterbeine deutlich länger als die Vorderbeine, der Schwanz ist relativ kurz und spärlich behaart. Das Fell ist in einem dunklen Graubraun gefärbt, die Unterseite ist deutlich heller. Am Gesicht und an den Hüften sind weiße Streifen vorhanden.

Der Südliche Neuguinea-Filander lebt im Süden der Insel Neuguinea sowie auf den vorgelagerten Kai-Inseln und Aru-Inseln, die Bestände auf diesen Inseln sind aber möglicherweise auf menschliche Ansiedlungen zurückzuführen. Früher kam die Art auch im südöstlichen Neuguinea, in der Region um Port Moresby vor, die Bestände dort sind aber erloschen. Lebensraum dieser Tiere sind vorwiegend Regenwälder und Regenwald-Savannen-Mischgebiete.

Über die Lebensweise dieser Tiere ist wenig bekannt. Sie sind nachtaktiv und schlafen tagsüber im dichten Unterholz verborgen. In der Nacht begeben sie sich auf Nahrungssuche, wobei sie sich häufig auf grasbewachsenen Flächen nahe dem Waldrand aufhalten. Sie sind Pflanzenfresser, die Gräser und Blätter zu sich nehmen.

Südlicher Neuguinea-Filander (Zoo Plzen)

Gebietsweise wird der Südliche Neuguinea-Filander stark wegen seines Fleisches mit Hunden gejagt. Diese Bejagung führte zum Verschwinden der Tiere aus dem südöstlichen Neuguinea, auch andernorts gehen die Bestände zurück. Die IUCN schätzt, dass in den nächsten 15 bis 20 Jahren die Gesamtpopulation um 30 % zurückgehen wird und listet die Art als „gefährdet“ (vulnerable).

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Portrait: Grünarassari

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Spechtvögel (Piciformes)
Familie: Tukane (Ramphastidae)
Gattung: Schwarzarassaris (Pteroglossus)
Art: Grünarassari (Pteroglossus viridis)

Grünarassari (Wilhelma)

Der Grünarassari ist die kleinste Art der Schwarzarassaris. Er erreicht eine Körperlänge von etwa 32 bis 34 Zentimeter und ein Gewicht von 120 bis 162 Gramm. Auf den Schwanz entfallen 9,6 bis 12,1 Zentimeter. Die Schnabellänge beträgt beim Männchen zwischen 7,3 und 9,8 Zentimeter. Weibchen haben etwas kleinere Schnäbel, diese messen zwischen 6,6 und 8,1 Zentimeter.
Der Grünarassari ist neben dem Schriftarassari die einzige Art der Gattung, die einen auffälligen Sexualdimorphismus zeigt. Der Schnabel ist gelb, rot und schwarz. Die Körperoberseite ist schwarzgrün, die Unterseite gelb, der Bürzel rot. Männchen haben einen schwarzen Kopf und Hals, bei Weibchen sind diese Partien kastanienbraun. Der Oberschnabel ist am First bis zur Spitze gelb, die Seiten sind rot und vom gelben Firststrich durch einen schmalen schwarzen Streifen getrennt. Der Unterschnabel ist schwarz und weist an der Basis ein kleines orangerotes Dreieck auf.
Jungvögel ähneln den adulten Vögeln, haben aber ein insgesamt matteres Gefieder, das auf der Körperoberseite grünlicher ist. Die gelbe Körperunterseite ist teils zimtfarben überhaucht, der Schnabel ist zunächst vollständig hornfarben; erst bei älteren, mehrjährigen Tieren bildet sich an den oberen Schnabelrändern eine weiß gefärbte Zähnung aus seitlich anliegend wachsenden Hornlamellen aus. Weiterlesen

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Ausgestorbene Kaninchenrassen

Ausgestorbene Kaninchenrassen sind weit weniger gut dokumentiert als ausgestorbene Nutztierrassen wie Schafe oder Rinder. Viele alte Kaninchenrassen verschwanden stillschweigend, weil sie durch leistungsfähigere oder wirtschaftlichere Rassen ersetzt wurden, ohne dass sie systematisch beschrieben oder erhalten wurden. Dennoch gibt es einige historische Hinweise auf ausgestorbene oder verschollene Kaninchenrassen, insbesondere aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert.
Viele heute ausgestorbene Kaninchenrassen trugen zur Entwicklung moderner Rassen bei. Nach dem Zusammenbruch der amerikanischen Pelzindustrie starben viele Kaninchenrassen aus, obwohl einige hauptsächlich zur Pelzgewinnung gezüchtete Rassen erhalten blieben. Über diese fast vergessenen Rassen ist teilweise nur wenig bekannt. Bei manchen existieren lediglich Beschreibungen in alten Zuchtbüchern. Man geht davon aus, dass mMindestens sechzig Kaninchenrassen sind ausgestorben.
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TTT: 10 Reihen, die ich abgebrochen habe

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Elke Schwarzer: Mord im Nacktschneckenmilieu (Rezension)

Verbrechen aller Art üben auf Menschen eine besondere Faszination aus, aber wer würde darauf kommen, dass das Böse gleich hinter dem Gartentor lauert? Wirft man einen Blick in den Mikrokosmos zwischen Beet und Topf, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Denn von Insekten über Pflanzen bis hin zu kleinen Säugetieren – der Garten ist voller Verbrecher! Werde zum Kommissar im eigenen Garten: 20 Fälle vom Vandalismus bis zum heimtückischen Mord sind zu lösen. Wer ist verdächtig? Lässt sich der Täter anhand seiner biologischen Merkmale überführen? Welches Motiv hatte er? Geh‘ auf Spurensuche! Oder schlägst du dich etwa auf die Seite des Bösen, um Blattläuse, Schnecken und Co. loszuwerden? Weiterlesen

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Andreas Langer: Erde 13 – Aufbruch ins Ungewisse (Rezension)

Auf ins Weltall: Mitreißendes Abenteuer auf einem fremden Planeten für Kinder ab 10 Jahren!
Levi und Gwendolin gehören zu den Auserwählten, die mit einer Expedition einen neuen Planeten besiedeln sollen, da die Erde unbewohnbar geworden ist
Doch die Landung geht schief und die beiden Elfjährigen stranden in einer unbekannten Welt – voller Wunder, Rätsel und Gefahren .
Zwischen purpurnen Seen und geheimnisvollen Tierwesen versuchen sie, die anderen Expeditionsmitglieder zu finden.
Doch was sie stattdessen entdecken, verändert alles: In einer verlassenen Raumfähre stoßen sie auf ein unglaubliches Geheimnis…

Das Negative zu Beginn: Erde 13 ist zu kurz. Oder vielleicht auch genau richtig … aber ich hätte gerne noch mehr über den Planeten bzw. den Begegnungen welche die Protagonisten machen. Der Schreibstil ist so flüssig und lebensecht, darin kann man sich auch als Erwachsener verlieren … und dann ist es erst einmal vorbei und man muss auf die Fortsetzung warten. Irgendwie ärgerlich (aber so ist der Lauf der Dinge). Andreas Langer schafft eine faszinierende Welt und glaubhafte Charaktere. Kindgerecht präsentiert er seinen SF-Roman, überfordert nicht mit technischem Blabla und auch die naturwissenschaftliche Seite bleibt zugänglich. Und seine Welt … interessant, ohne aber von den Problemen der Gestrandeten abzulenken. Und der Leser ist immer dabei, egal ob Levi und Gwendolin vor einer schweren Aufgabe stehen, oder es einfach nur um die Frage des Überlebens geht (was beides nicht unbedingt identisch sein muss) oder man einfach die neue Welt genießen kann (was selten der Fall ist).
Eine SpaceOpera für junge Leser und Leserinnen (mit einem empfohlenen Lesealter von 10 Jahren, aber etwas jünger darf man auch sein). Ich hoffe der zweite Teil lässt nicht zu lange auf sich warten.

ERDE 13 bei amazon (AffiliateLink)
(Rezensionsexemplar)

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C. C. Ravenmiller: Ordo Draconis 2 – Prophezeiung (Rezension)

Ein Drachenbaby im Hungerstreik.
Eine Elfe, die Chaos magisch anzieht.
Und eine Familie, die keine Ahnung hat, dass sie zum wichtigsten Bündnis der magischen Welt geworden ist.
Als der kleine Luftdrache Blueberry sich weigert zu fressen, steht nicht nur sein Leben auf dem Spiel – sondern das Gleichgewicht der Magie selbst. Um ihn zu retten, muss Aislinn Silvermist die Menschen finden, auf die er sich geprägt hat. Doch Liam Mackenzie und seine Töchter haben keine Erinnerung an den Drachen … und noch weniger Lust, einer fremden Elfe zu trauen.
Während ein uralter Feind im Schatten seine Netze auswirft und selbst innerhalb des Ordens nicht mehr klar ist, wem man trauen kann, läuft Aislinn die Zeit davon. Denn wenn Blueberry fällt, könnte das magische Gleichgewicht endgültig kippen.
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Andreas Wenger: Vogelspuren – Entdecken und Verstehen (Rezension)

Sich detektivisch auf Vogelspurensuche zu begeben, hat seinen Reiz. Dieses neuartige Buch hilft dabei, Spuren und andere Merkmale im Freiland zu finden und anhand klarer Kriterien den dazugehörigen Vogel zu bestimmen. Andreas Wenger, international geprüfter Spurenleser nach Cybertracker-Standard, gliedert sein Buch in zwei Teile: Der allgemeine Teil beschreibt die anatomischen und funktionellen Grundlagen, die Morphologie der Trittsiegel sowie Zeichen. Ein eigens dafür entwickelter Bestimmungsschlüssel erleichtert das Erkennen der Spuren. Der spezielle Teil stellt anschließend über 30 Vogelfamilien vor, deren Spuren man häufig finden kann. Ein Buch mit hohem Gebrauchswert, das Sie so schnell nicht mehr aus der Hand legen werden. Weiterlesen

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