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TTT: 10 Reihen, die ich abgebrochen habe

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Elke Schwarzer: Mord im Nacktschneckenmilieu (Rezension)

Verbrechen aller Art üben auf Menschen eine besondere Faszination aus, aber wer würde darauf kommen, dass das Böse gleich hinter dem Gartentor lauert? Wirft man einen Blick in den Mikrokosmos zwischen Beet und Topf, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Denn von Insekten über Pflanzen bis hin zu kleinen Säugetieren – der Garten ist voller Verbrecher! Werde zum Kommissar im eigenen Garten: 20 Fälle vom Vandalismus bis zum heimtückischen Mord sind zu lösen. Wer ist verdächtig? Lässt sich der Täter anhand seiner biologischen Merkmale überführen? Welches Motiv hatte er? Geh‘ auf Spurensuche! Oder schlägst du dich etwa auf die Seite des Bösen, um Blattläuse, Schnecken und Co. loszuwerden? Weiterlesen

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Andreas Langer: Erde 13 – Aufbruch ins Ungewisse (Rezension)

Auf ins Weltall: Mitreißendes Abenteuer auf einem fremden Planeten für Kinder ab 10 Jahren!
Levi und Gwendolin gehören zu den Auserwählten, die mit einer Expedition einen neuen Planeten besiedeln sollen, da die Erde unbewohnbar geworden ist
Doch die Landung geht schief und die beiden Elfjährigen stranden in einer unbekannten Welt – voller Wunder, Rätsel und Gefahren .
Zwischen purpurnen Seen und geheimnisvollen Tierwesen versuchen sie, die anderen Expeditionsmitglieder zu finden.
Doch was sie stattdessen entdecken, verändert alles: In einer verlassenen Raumfähre stoßen sie auf ein unglaubliches Geheimnis…

Das Negative zu Beginn: Erde 13 ist zu kurz. Oder vielleicht auch genau richtig … aber ich hätte gerne noch mehr über den Planeten bzw. den Begegnungen welche die Protagonisten machen. Der Schreibstil ist so flüssig und lebensecht, darin kann man sich auch als Erwachsener verlieren … und dann ist es erst einmal vorbei und man muss auf die Fortsetzung warten. Irgendwie ärgerlich (aber so ist der Lauf der Dinge). Andreas Langer schafft eine faszinierende Welt und glaubhafte Charaktere. Kindgerecht präsentiert er seinen SF-Roman, überfordert nicht mit technischem Blabla und auch die naturwissenschaftliche Seite bleibt zugänglich. Und seine Welt … interessant, ohne aber von den Problemen der Gestrandeten abzulenken. Und der Leser ist immer dabei, egal ob Levi und Gwendolin vor einer schweren Aufgabe stehen, oder es einfach nur um die Frage des Überlebens geht (was beides nicht unbedingt identisch sein muss) oder man einfach die neue Welt genießen kann (was selten der Fall ist).
Eine SpaceOpera für junge Leser und Leserinnen (mit einem empfohlenen Lesealter von 10 Jahren, aber etwas jünger darf man auch sein). Ich hoffe der zweite Teil lässt nicht zu lange auf sich warten.

ERDE 13 bei amazon (AffiliateLink)
(Rezensionsexemplar)

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C. C. Ravenmiller: Ordo Draconis 2 – Prophezeiung (Rezension)

Ein Drachenbaby im Hungerstreik.
Eine Elfe, die Chaos magisch anzieht.
Und eine Familie, die keine Ahnung hat, dass sie zum wichtigsten Bündnis der magischen Welt geworden ist.
Als der kleine Luftdrache Blueberry sich weigert zu fressen, steht nicht nur sein Leben auf dem Spiel – sondern das Gleichgewicht der Magie selbst. Um ihn zu retten, muss Aislinn Silvermist die Menschen finden, auf die er sich geprägt hat. Doch Liam Mackenzie und seine Töchter haben keine Erinnerung an den Drachen … und noch weniger Lust, einer fremden Elfe zu trauen.
Während ein uralter Feind im Schatten seine Netze auswirft und selbst innerhalb des Ordens nicht mehr klar ist, wem man trauen kann, läuft Aislinn die Zeit davon. Denn wenn Blueberry fällt, könnte das magische Gleichgewicht endgültig kippen.
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Andreas Wenger: Vogelspuren – Entdecken und Verstehen (Rezension)

Sich detektivisch auf Vogelspurensuche zu begeben, hat seinen Reiz. Dieses neuartige Buch hilft dabei, Spuren und andere Merkmale im Freiland zu finden und anhand klarer Kriterien den dazugehörigen Vogel zu bestimmen. Andreas Wenger, international geprüfter Spurenleser nach Cybertracker-Standard, gliedert sein Buch in zwei Teile: Der allgemeine Teil beschreibt die anatomischen und funktionellen Grundlagen, die Morphologie der Trittsiegel sowie Zeichen. Ein eigens dafür entwickelter Bestimmungsschlüssel erleichtert das Erkennen der Spuren. Der spezielle Teil stellt anschließend über 30 Vogelfamilien vor, deren Spuren man häufig finden kann. Ein Buch mit hohem Gebrauchswert, das Sie so schnell nicht mehr aus der Hand legen werden. Weiterlesen

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Kaspar Panizza: Mallekatz (Rezension)

Sommer, Sonne, Gambas – so hat sich Katze Frau Merkel ihre dreimonatige Mallorca-Auszeit mit Kommissar Steinböck vorgestellt. Doch kaum auf der Insel, entdeckt sie im Nachbar-Bungalow einen Münchner YouTuber mit einer Kugel im Kopf. Comisario Ferrer aus Palma bittet Steinböck um Amtshilfe. Seine Spuren führen ihn vom Villenviertel bis in den Yachthafen von Palma. Als dort eine weitere Leiche aus dem Hafenbecken gefischt wird, ist es mit der Idylle endgültig vorbei – adiós Erholung, denn dieser Urlaub wird mörderisch spannend! Und Frau Merkel? Weiß mal wieder alles besser …
MALLEKATZ ist der 10. Band der unterhaltsamen Katzenkrimis von Kaspar Panizza. Und ich hatte tatsächlich leichte Bedenken das Buch zu lesen, aus Gründen, die sich nicht bestätigten: Ich hatte die Befürchtung, dass ich auf viele liebgewonnene Personen aus den Büchern verzichten müsste (aber es sind weitas weniger als man denkt) und ich dachte, dass sich Frau Merkel und Steinböck nun länger auf Mallorca vergnügen (aber auch das scheint nicht der Fall zu sein, so dass ich mich hoffentlich wieder auf Münchner Flair freuen kann). Weiterlesen

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Neu beschriebene Fische 2025

2025 beschriebene Säugetiere
2025 beschriebene Vögel
2025 beschriebene Reptilien
2025 beschriebene Amphibien

Baryancistrus quilombola, INPA-ICT 61201, holotype, 188.9 mm SL, from rio Trombetas, Cachoeira Vira-Mundo, Oriximiná, Pará, Brazil, neu beschrieben 2025

Laut Eschmeyer’s Catalog of Fishes wurden im Jahr 2025 408 neue Fischarten wissenschaftlich beschrieben.
Der „Catalog of Fishes“ ist eine umfassende Online-Datenbank und ein Nachschlagewerk zu den wissenschaftlichen Namen von Fischarten und -gattungen. Er ist global ausgerichtet und wird von der California Academy of Sciences (CAS) betrieben. Er wurde von William N. Eschmeyer, dem emeritierten Kurator der CAS-Fischsammlung, zusammengestellt und wird von Ronald Fricke und Richard van der Laan kontinuierlich aktualisiert.
Wenn Forscher eine „neue Art“ beschreiben, heißt das dass sie erst jetzt wissenschaftlich identifiziert, abgegrenzt und mit einem offiziellen lateinischen Namen versehen wurde. Die Tiere selbst können schon lange existieren, waren aber zuvor formal unbekannt oder als andere Art eingeordnet. Die Anzahl der neu beschriebenen Fische (Knochenfische, Knorpelfische, Kieferlose) ist relativ hoch, weil sie meist sehr klein sind und an unzugänglichen Orten (Höhlen, Tiefsee) leben und man mehr oder weniger nach ihnen suchen muss. Oft sind Neuentdeckungen eher zufällig. Viele Arten werden im Rahmen größerer taxonomischer Studien und Biodiversitäts-Projekte beschrieben.
Ich werde nicht alle neu beschriebenen Fischarten vorstellen, dafür gibt es andere Quellen (welche mehr als einmal erwähnt wurden …). Vielleicht sollte ich diese kleine „Liste“ um das Journal ZooKeys ergänzen. Auch dort finden sich (Open Access) neu beschriebene Arten. Weiterlesen

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Zoopresseschau

23.02.2026, Zoo Augsburg
Aus dem Februar-Newsletter
Ein Plumplori wurde geboren.
Bei den Mähnenwölfen gab es ebenfalls den ersten Nachwuchs. Ein kleiner Mähnenwolf wurde geboren, und auch hier sieht es bei der Aufzucht bisher vielversprechend aus. Sehr erfreulich bei einem erstgebärenden Weibchen. Im Gegensatz zum kleinen Plumplori ist er auch schon für die Besucher zu sehen, wenn man Glück hat.
Auch die geschlüpften Rosapelikane sind im letzten Monat ordentlich gewachsen.
Sea Life München durfte die verbliebenen vier Nachzuchttiere von den Grünen Baumeidechsen übernehmen.
Verstorben ist ein Pfeilgiftfrosch, und ein männlicher Stirnlappenbasilisk musste krankheitsbedingt eingeschläfert werden. Im Vogelbestand verstarb eine Eiderente, vermutlich durch Raubzeug.
Auch an der Baustelle ist das Wetter nicht spurlos vorübergegangen – aktuell ist dort absolute Stille. Aber kaum sind mildere Temperaturen vorhergesagt, geht es auch schon weiter. In der nächsten Woche werden die ersten Stahlstützen für die Schneeleopardenanlage angeliefert und aufgebaut. Da sind man dann auch wieder einen Baufortschritt.
Vogelgrippe bedingt gibt es keine Einschränkungen mehr.
Die Frühaufsteherführungen waren auch in diesem Jahr wieder sehr gefragt, und die letzte dieser Saison ist bereits seit einer Woche ausgebucht. Die nächsten gibt es dann wieder ab Ende Oktober 2026 – aber alternativ wären da noch die Abendführungen in den Monaten April bis August. Weiterlesen

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Steckbrief: Tierpark Birkenheide

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

Die Preisträger der European Wildlife Film Awards 2026 (Deutsche Wildtierstiftung)

08.02.2026, Deutsche Wildtier Stiftung
European Wildlife Film Awards 2026: Rekord-Preisgeld für Europas beste Naturfilme
Große Emotionen in der Hamburger HafenCity: In der „Botschaft der Wildtiere“ wurden zum zweiten Mal die European Wildlife Film Awards (EWFA) verliehen. Mit insgesamt 47.500 Euro Preisgeld ist die Auszeichnung der höchstdotierte Naturfilmpreis Europas.
Insgesamt 165 Produktionen aus über 40 Ländern bewarben sich in diesem Jahr um die begehrten Trophäen. Sechs Filme konnten die Jury überzeugen. „Diese Werke zeigen die Magie des Naturfilms auf der großen Leinwand“, sagt Ivo Bozic, Leiter der EWFA für die Deutsche Wildtier Stiftung. „Sie entführen uns in faszinierende, oft unbekannte Welten.“
Die Awards stehen unter der Schirmherrschaft von Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg. „Der Schutz von Biodiversität und Artenvielfalt ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit und untrennbar mit dem Klimaschutz verbunden. Doch wir werden diese Herausforderung nur meistern, wenn wir ein breites gesellschaftliches Bewusstsein dafür schaffen – und das gelingt am besten über Bilder und Geschichten. Genau hier liegt die große Kraft des Naturfilms. Das haben die European Wildlife Film Awards heute Abend eindrucksvoll gezeigt. Die Filmemacherinnen und Filmemacher holen die Natur aus der Abstraktion, schaffen atemberaubende Werke und führen uns die Schönheit vor Augen, die auf dem Spiel steht. Ein unglaublich inspirierender Abend, der Mut macht, beim Artenschutz nicht locker zu lassen.“
Der Hauptpreis in der Kategorie „Tierwelt“ (15.000 Euro) ging an die französischen Filmemacher Romain Guénard und Matthieu Le Mau. Ihr Film „Sepia – die Odyssee eines Tintenfisches“ zeigt das gefährliche Leben eines Tintenfischweibchens in faszinierenden Nahaufnahmen.
Weitere Auszeichnungen gingen an:
Kategorie Biodiversität: Christian Baumeister (Deutschland) für „Faszination Europa – Majestätische Berge“.
Kategorie Story: Zoltán Török (Ungarn) für „Schweden – Ruf der Wildnis“.
Kategorie Naturschutz: Patrick Centurioni (Österreich) für „Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen“.
Kurzfilmpreis: Jonas Steiner (Schweiz) für „Risky Routes“.
NDR-Publikumspreis: Alexander Sommer (Deutschland) für „Wilde Heimkehrer“.
Nach der feierlichen Gala folgt am Sonntag, den 8. Februar (10 bis 19 Uhr), der öffentliche Preisträgersonntag. Besucher können alle Siegerfilme im Kino der Botschaft der Wildtiere sehen und die Filmemacher live auf der Bühne erleben.
Am 25. Februar startet die Abstimmung für die Zukunft: Im Rahmen des „Naturfilm-Mittwochs“ kann das Publikum ein Jahr lang jede Woche jeweils eine der 44 Dokumentationen anschauen, die es in die engere Auswahl geschafft hatten. Dabei können sie über den Publikumspreis 2026 entscheiden, der im Februar 2027 verliehen wird. Weiterlesen

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