Alle Jahre wieder … Ostern

Der Beutelwolf-Blog weist jedes Jahr aufs Neue darauf hin, dass man keine lebenden Tiere verschenken soll (mit Einschränkungen natürlich, denn mit der entsprechenden Vorbereitung stellt das kein Problem dar. Allerdings muss man sich der Verantwortung bewusst sein, und diese erlischt nicht nach den Feiertagen). Kinder haben von Stofftieren oder Süßkram mehr als von einem Haustier, dessen Anschaffung erst gut überlegt werden muss.
Das sollten Eltern eigentlich wissen, aber das dem nicht so ist, zeigen die Kampagnen, die rechtzeitig zu Ostern (bzw. Weihnachten) gestartet werden. Und ungeliebte Haustiere verhungern, werden ausgesetzt oder landen im Tierheim. Obwohl auch das nicht sein müsste, wenn man sich vorher ausreichend informiert hätte.
Im Internetzeitalter ist das auch gar nicht so schwer.

Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere ins Osternest“ entworfen.

Es spricht nichts dagegen, auch dem eigenen (vorhandenen) Tier mal etwas Besonderes zu bieten, auch wenn das nicht an Ostern gebunden ist und tiergerecht sein sollte (also kein Lammbraten…).

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Ein paar Bemerkungen

Bei Abbildungen, die mit Hilfe von ChatGPT entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Korrektheit. Es handelt sich um Rekonstruktionen, die Fehler enthalten können.

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Portrait: Alpendohle

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Rabenvögel (Corvidae)
Unterfamilie: Pyrrhocoracinae
Gattung: Bergkrähen (Pyrrhocorax)
Art: Alpendohle (Pyrrhocorax graculus)

Alpendohle (Zoo Plzen)

Die Alpendohle liegt mit 34–38 cm Körperlänge, einer Spannweite von 75–85 cm und einem Gewicht von 160–277 g im Mittelfeld ausgewachsener Rabenvögel. Sie zeichnen sich durch einen gebogenen Schnabel aus, der im Vergleich mit der Alpenkrähe (P. pyrrhocorax) deutlich kürzer und schmäler ausfällt. Seine Basis ist mit einem kurzen, dichten Büschel aus Nasalborsten bedeckt. Die Beine und Zehen der Art sind kräftig und, wie für Bergkrähen typisch, geschient statt getäfelt. Sie sind proportional kürzer als die der Alpenkrähe. Zwischen Männchen und Weibchen besteht ein deutlicher Geschlechtsdimorphismus: Männchen werden im Mittel größer und schwerer als Weibchen, beide Geschlechter überlappen sich aber in ihren Maßen. Adulte Männchen wiegen 188–280 g und erreichen eine Flügellänge von 270–284 mm. Ihr Schwanz misst 161–179 mm, ihr Laufknochen 45–49 mm. Der männliche Schnabel misst von der Spitze bis zum Schädel zwischen 33 und 37 mm. Die Flügellänge ausgewachsener Weibchen liegt demgegenüber lediglich bei 251–267 mm, ihr Gewicht bei 160–265 g. Der Schwanz weiblicher Alpendohlen wird 157–165 mm lang, ihr Schnabel 32–36 mm. Der Lauf weiblicher Tiere misst 43–47 mm. Es wird angenommen, dass die durchschnittliche Größe von Alpendohlen von Westen nach Osten zunimmt. Allerdings zeichnen Messungen hier ein differenziertes Bild. So sind etwa chinesische Alpendohlen zwar im Schnitt größer als europäische, haben aber kürzere Läufe und Schnäbel.
Das Gefieder der Art ist einheitlich schwarz und zeigt anders als das der Alpenkrähe nur einen schwachen Glanz. Er zeigt sich vor allem auf dem Kopf als bläulicher Metallschimmer, den Konturfedern und den kleinen Armdecken. Der Rest des Federkleides ist eher matt schwarz. Je länger die Federn der Sonne ausgesetzt sind, desto blasser werden sie. Gegen Ende der Brutzeit, kurz vor der Mauser, scheinen oft die grauen Federbasen des Mantels an Brust, Bauch und Mantel durch. Die Vögel wirken dann eher dunkel schiefergrau. Die Farbe der Beine bewegt sich zwischen hell- und orangerot, gelegentlich sind sie auch tiefrot oder hellgelb gefärbt. Der Schnabel adulter Individuen ist äußerlich gelb und innen schwarz. Ihre Iris ist dunkelbraun oder dunkel graubraun. Männchen und Weibchen lassen sich in der Farbgebung nicht unterscheiden. Juvenile Alpendohlen zeichnen sich gegenüber Altvögeln vor allem durch ihren rosafarbenen Rachen, ihren eher hornfarbenen Schnabel und anfangs schwärzliche, leicht getäfelte Beine aus. Darüber hinaus ist ihr Gefieder matter, heller und lockerer als das ausgewachsener Individuen und ihre Iris zeigt ein helleres Braun. Weiterlesen

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Portrait: Quittenwaran

ohne Rang: Toxicofera
ohne Rang: Schleichenartige (Anguimorpha)
Familie: Varanidae
Gattung: Warane (Varanus)
Untergattung: Euprepiosaurus
Art: Quittenwaran (Varanus melinus)

Quittenwaran (Naturkundemuseum Erfurt)

Der Quittenwaran ist ein mittelgroßer, schlanker Waran. Paratyp 1, ein Männchen, wird mit einer Gesamtlänge von 115 cm bei einer Kopf-Rumpf-Länge von 42 cm angegeben, zweieinhalb Jahre später erreichte das Tier 120 cm. Für das größte Weibchen wird eine Gesamtlänge von 95 cm genannt. Bayless und Adragna nennen eine maximale Länge von 120 bis 150 cm. Für ein gerade geschlüpftes Jungtier wird eine Gesamtlänge von 21,6 cm und ein Gewicht von 22 g angegeben.
Charakteristisch für den Quittenwaran ist die intensiv gelbe Grundfärbung von Kopf, Hals, Körper, Gliedmaßen und Schwanzbasis. Dorsal ist eine dunkle, netzartige Zeichnung, hauptsächlich am Körper, aber auch am Hals, den Gliedmaßen und an der Schwanzbasis, mehr oder weniger stark vorhanden. Die Zeichnung verblasst mit zunehmendem Alter in die gelbe Färbung. Der Schwanz ist in der Regel quer schwarz gelb gebändert. Die Zunge ist gleichmäßig rosa. Jungtiere weisen eine schwärzliche Färbung mit heller bis gelber Zeichnung auf. Diese Zeichnung wird durch quer verlaufende Reihen von Augenflecken (Ocelli) gebildet. Später, beginnend mit Kopf und Hals, geht die Färbung in das typische Gelb der subadulten und adulten Tiere über.
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Portrait: Japaner

Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Euarchontoglires
Ordnung: Hasenartige (Lagomorpha)
Familie: Hasen (Leporidae)
Gattung: Oryctolagus
Art: Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
Unterart: Hauskaninchen (Oryctolagus cuniculus forma domestica)

Japaner (Tierpark Dessau)

Die Farbe der Japanerkaninchen besteht aus gelben und schwarzen Farbfeldern. Angestrebt wird heute eine Verteilung der Farben in möglichst reine Farbfelder, die nicht mit andersfarbigen Haaren durchsetzt sein sollen. Der ganze Körper soll mit nicht zu großen Farbfeldern bedeckt sein, dabei wird eine auf den beiden Körperhälften jeweils versetzte Streifenzeichnung gewünscht. Für die Kopfzeichnung wird eine Kreuzzeichnung angestrebt, d. h. eine Seite des Kopfes soll schwarz, die andere gelb sein, mit jeweils entgegensetzt gefärbten Ohren. Der Name Japaner scheint ein Phantasieprodukt seiner französischen Züchter zu sein, mit einer Herkunft aus Japan hat er nicht zu tun.
In Großbritannien und in den USA ist der Japaner als Harlequin bekannt, die Rasse wurde, wie Sandford schreibt, während des Zweiten Weltkrieges „in einem Ausbruch patriotischen Gefühls“ umbenannt. In Großbritannien sind neben dem schwarzen-gelben auch ein blau-gelber, braun-gelber und fehfarbig-gelber Farbenschlag anerkannt.
Die Färbung des Japanerkaninchens wird hervorgerufen durch eine Mutation des Gens für die Ausbildung von Schwarz (Gelbserie, Symbol Deutsch B, international E) zu bj bzw. ej. Unklar ist, ob in allen Japanerzuchten, wie dies angestrebt wird, der Wildfarbigkeitsfaktor G/A durch den Faktor für Einfarbigkeit g/a verdrängt wurde. Die Erbformel des Japanerkaninchens lautet demnach: AbjCDG(g) (Deutsche Symbolik) bzw. A(a)BCDej (Englische Symbolik). Weiterlesen

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Die Fransenschildkröte in Brehms Tierleben

Fransenschildkröte (Brehms Tierleben)

Die Matamata (Chelys fimbriata, Testudo fimbriata und Matamata, Chelys Matamata) erreicht eine Gesammtlänge von 1,3, nach Dumeril sogar 2,2 Meter, wovon dann 33 Centimeter auf den Kopf, 72 Centimeter auf den Hals und 11 Centimeter auf den Schwanz zu rechnen sind; die Länge des Panzers beträgt 1,23 Meter. Die Färbung der Oberseite ist ein fast gleichmäßiges Kastanienbraun, die der Unterseite ein schmutziges Grünlichgelb; die Platten zeichnen dunklere Bänder, die Unterseite des Halses sechs schwarze Längsstreifen. Weiterlesen

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Philip Pullmann: Über den Wilden Fluss (Hörbuch)(Rezension)

His Dark Materials ist eine Romanreihe des Autors Philip Pullman, bestehend aus Northern Lights (1995) (deutsch Der Goldene Kompass), The Subtle Knife (1997) (deutsch Das Magische Messer) und The Amber Spyglass (2000) (deutsch Das Bernstein-Teleskop).
Die Romanreihe beschreibt die Abenteuer des Mädchens Lyra, das aus einer Parallelwelt stammt, und des Jungen Will, der in unserer Welt geboren wurde. Pullman vermischt phantastische Realitäten mit der menschlichen Wirklichkeit sowie wissenschaftliche Erkenntnisse mit Religion und Schamanismus. Ausgangspunkt ist eine dem Steampunk ähnelnde viktorianische Kulisse, welche in Lyras eigener, sehr von einer strengen Kirche dominierten Welt den Hintergrund bildet. Thema der Trilogie ist das Erwachsenwerden, Erkenntnis und Verantwortung. Das Werk hat einen religiösen, aber deutlich anti-theistischen Grundton und war vom Autor bewusst als Gegensatz zur Reihe Die Chroniken von Narnia, verfasst von C. S. Lewis, konzipiert. Die Trilogie wurde von bestimmten katholischen Gruppen in den USA scharf kritisiert.
Zum ersten Teil gibt es einen Fernsehfilm, die Serie HIS DARK MATERIALS umfasst die ganze Trilogie. Weiterlesen

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Ernst Paul Dörfler: Das Liebesleben der Vögel (Rezension)

Treue Stadt-Amseln, Meisen mit Vaterkomplex und polygame Wachteln – das Liebesleben der Vögel ist variantenreich und immer wieder überraschend. Der Euronatur-Preisträger und Vogelexperte Ernst Paul Dörfler eröffnet die Beziehungswelt von über fünfzig heimischen Vogelarten und gibt Einblicke, die man sonst nirgends findet. So leben Vögel weit weniger monogam als häufig angenommen, und der Klimawandel verstärkt diese Tendenz sogar noch: Extreme Schlechtwetterlagen beflügeln den Partnerwechsel unter Vögeln. Mit Witz und Leichtigkeit erzählt der Autor von den Bindungsmustern und Fortpflanzungstaktiken unserer gefiederten Nachbarn. Dieses Buch verändert den Blick auf das, was in Garten und Busch passiert. Weiterlesen

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Ignaz Netzer: Wie die Katzen auf den Blues kamen (Rezension)

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Alexander Gruber: Hasenherz (Rezension)

Tiermärchen vieler Völker
In dem Band sind Märchen aus vielen Ländern und Kulturen versammelt: aus Deutschland, der Türkei, aus dem Vorderen Orient, aus Russland, aus China, Vietnam, Japan, Indien und aus Afrika. Neben bekannten Klassikern lassen sich auch weniger bekannte Märchen entdecken, wie die titelgebende Geschichte aus der Türkei. Diese Tiermärchen sind für Kinder ebenso faszinierend wie für Erwachsene! Gesammelt und neu erzählt von Alexander Gruber.

Tiermärchen haben mich schon immer fasziniert, und als Kind habe ich sie gern gelesen … bis ich mich dann eher der Fantasy zugewandt habe mit Drachen, Einhörnern und Co. Dabei haben Märchen (und vor allem Tiermärchen) durchaus fantastische Aspekte. Weiterlesen

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2025 beschriebene „Amphibien“ der Urzeit

2025 beschriebene Dinosaurier
2025 beschriebene Reptilien der Urzeit (keine Saurier)

Platyhystrix rugosus, beschrieben 1910 (© N. Tamura)

Vieles, was man als Amphibien bezeichnet muss nicht zwangsläufig auch mit dem Begriff übereinstimmen, der heute allgemein für Frösche, Kröten, Molche, Salamander und Wühlen gebräuchlich ist. Und so gibt es vor allem in der Urzeit (was ja auch ein eher schwammiger und weit gefasster Begriff ist) zahlreiche Arten, die oberflächlich betrachtet wie Amphibien aussehen, aber nicht unbedingt mit ihnen verwandt sind.
Dazu gehören u. a. die Temnospondyli wie Platyhystix. Weiterlesen

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Seepferdchen im Titicacasee?

Ich bin kein Präastronautiker (wie es z. B. Erich Däniken war), aber ich habe großen Spaß an der Serie ANCIENT ALIENS. Allerdings weiß ich auch, dass diese Serie durchaus mit Vorsicht zu genießen ist und man die dort enthaltenen Fakten mit Vorsicht zu genießen hat. Aber … aus Sicht eines SF/Fantasy-Fans mag das durchaus einen gewissen Unterhaltungswert haben. Und manchmal finde ich sogar Themen, mit denen ich meinen Blog füttern kann. Und nein, ich werde jetzt nicht fantastisch, ich bleibe auf dem Boden der Tatsachen.
Reden wir also über Hippocampus titicacanensis, dem Seepferdchen des Titicacasees. Weiterlesen

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