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Thomas Jeschner: Besuch unter Verwandten (Rezension)

Zoo Halle

Vorläufer des heutigen Zoos in Halle war der in den 1880er Jahren bestehende „Thierpark“ im Süden von Halle um das Areal der ehemaligen Gaststätte „Zum Hofjäger“ an der heutigen Willy-Brandt-Straße.
Der Initiator des Zoos auf dem Reilsberg war der Grundstücksmakler Eduard Keerl (1842–1907), an den eine Gedenktafel am Aussichtsturm erinnert. Keerl bot 1898 dem damaligen Privatdozenten am Zoologischen Institut der Universität, Gustav Brandes, den Reilsberg als Zoogelände an. Obwohl das Projekt zunächst an den Finanzen zu scheitern drohte, kam es am 15. Mai 1900 zur Gründung des Vereins „Thiergarten“, der mit zahlreichen Veranstaltungen für sein Anliegen warb.
Nach der Gründung der Aktien-Gesellschaft Zoologischer Garten Halle a.S. am 24. Februar 1901, die das der Witwe Nagel gehörende Grundstück – den Reilsberg – für 260.000 M sowie ein weiteres Grundstück für 80.000 M kaufte, wurde in großer Eile gebaut, um den durch einen Pachtvertrag gebundenen Eröffnungstermin am 23. Mai 1901 halten zu können.
2022 erschien BESUCH UNTER VERWANDTEN – Streifzüge durch 120 Jahre Bergzoo Halle von Thomas Jeschner. Weiterlesen

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Weltbienentag

13.05.2026, Deutsche Wildtier Stiftung
Am 20. Mai ist Weltbienentag
Wie sieht ein perfektes Wildbienenhotel aus? Vier Tipps vom Wildbienen-Experten
Der Name „Wildbienenhotel“ passt eigentlich nur bedingt: Denn anders als wir Menschen checken die summenden Bestäuber in ihr Hotel nicht ein, um sich wie im Urlaub zu entspannen. Stattdessen wird hier hart gearbeitet: Die Wildbienenweibchen bauen Nestkammern, tragen Blütenpollen und Nektar für ihren Nachwuchs ein, mörteln Wände und manche Arten tapezieren sogar – so etwa Blattschneiderbienen, die ihre Nester mit kreisrunden Blätterteilen auskleiden. Auch wenn manche Wildbienen dann tatsächlich hier übernachten – ein Wildbienenhotel ist vor allem eine künstliche Nisthilfe für oberirdisch nistende Wildbienenarten. Was diese Einrichtung aber mit einem Hotel gemein hat: Stimmen Lage, Ausstattung oder Sauberkeit nicht, wird die Unterkunft leider nicht gebucht. Und auch das Buffet sollte gut bestückt sein – es muss also reichlich Nahrung in der Nähe wachsen.
Ein Wildbienenhotel kommt daher vor allem im Garten, auf Blühwiesen und auf so manchem Balkon gut an. Neben Wildbienen wie der Gehörnten oder Rostroten Mauerbiene profitieren auch einige Kuckucksbienenarten – sie schmuggeln ihre Eier in fremde Wildbienennester ein – und andere Insekten, wie solitär lebende Wespenarten, von einer künstlichen Nisthilfe. Mit den folgenden Tipps gelingt Ihnen die erfolgreiche Hoteleröffnung.
Punkt eins: Die Verarbeitung muss sauber sein. „Egal, ob Sie ein Hotel selbst bauen – beispielsweise aus einem Hartholzklotz und einem Bohrer oder mithilfe einer leeren Konservendose und Bambusröhrchen – oder es im Baumarkt kaufen: Achten Sie beim Material auf eine glatte und saubere Verarbeitung“, sagt Manuel Hensen, Leiter des Wildbienenteams bei der Deutschen Wildtier Stiftung. In der Natur nutzen Wildbienen gerne die alten Bohrlöcher von Holzkäfern oder Holzwespen in abgestorbenen Holzpartien. Diese Käfer bohren sich über Monate, zum Teil Jahre, vom Stamminneren waagerecht nach außen. Dabei hinterlassen sie ein sehr sauberes und nicht ausgefranstes Bohrloch – ideal für die winzigen Wildbienen mit ihren zarten Flügeln, da sie hier kein Verletzungsrisiko eingehen. Darum müssen auch künstlich hergestellte Niströhren innen vollkommen glatt sein. Hier geht es zur Anleitung für ein selbst gefertigtes Wildbienenhotel: https://www.deutschewildtierstiftung.de/aktuelles/artikel/wildbienen-hotel-selber-bauen.
Punkt zwei: Der Standort ist entscheidend. Das Hotel muss geschützt stehen. Wichtig sind eine gute Befestigung oder Verankerung im Boden oder an Wänden sowie ein Dach, das Regen abweist. Zum Schutz vor Vögeln, die die Löcher auf der Suche nach Insektennahrung aufpicken, sollte außen um die Nisthilfe ein Drahtgitter mit rund zehn Zentimetern Abstand zu den Niströhren angebracht sein. Durch das Gitter können die Wildbienen ein- und ausfliegen. Die Nisthilfe braucht zudem einen sonnigen, trockenen, windgeschützten und warmen Platz, am besten in südlicher Ausrichtung. „In Bäumen hängende, beschattete oder frei schwingende Nistelemente nehmen Wildbienen nicht an“, sagt Hensen. Verzichten Sie auch auf Füllmaterialien wie Kiefernzapfen, Stroh oder Holzwolle. Diese werden von Wildbienen nicht als Nistplatz genutzt.
Punkt drei: Bienen brauchen Verpflegung. Das Nektar- und Pollenbuffet sollte schnell erreichbar sein. „In unmittelbarer Nähe der Nisthilfe sollten reichlich heimische Blühpflanzen als Nahrungsquelle wachsen, die vom zeitigen Frühjahr bis in den Oktober hinein blühen“, so Hensen. Gut eignen sich beispielsweise Wilde Möhre, Natternkopf und Schafgarbe sowie reichlich blühende Kräuter.
Punkt vier: Wartung muss sein. Haben Niströhren viele zerbrochene oder nicht vollständig verschlossene Nestabschlüsse, sollten Sie diese entweder ersetzen oder mit einem spitzen Gegenstand, wie einem Schraubenzieher oder einem Pfeifenreiniger, reinigen. Ist die überwiegende Anzahl der Nestverschlüsse intakt, brauchen Sie nichts zu unternehmen. Stängel aus weichen Materialien sollten immer dann ersetzt werden, wenn sie beginnen zu zerfasern – das ist bei gekauften Nisthilfen oft schon nach einem Jahr der Fall. Weiterlesen

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2025 wieder entdeckte Tierarten

Quastenflosser (Postojna)

Manche Tiere gelten als ausgestorben, weil man sie seit mehreren Jahren (oder Jahrzehnten) nicht mehr gesehen hat. Beispiele für 2025 als ausgestorben geltende Tiere findet man hier. Dort sieht man, dass diese Tiere vermutlich schon viel früher ausgestorben sind, man sich aber lange mit der Entscheidung herumschlägt, wann man ein Tier als ausgestorben gilt und wann nicht. Der Beutelwolf ist dann wieder ein Beispiel für ein Tier, das man als ausgestorben erklärt hat, von dem es aber immer wieder (angebliche) Sichtungen gibt (siehe hier). Trotzdem sind Tierarten, die als ausgestorben galten und später wiederentdeckt wurden, keine Seltenheit. Als bekanntestes Beispiel könnte man die Quastenflosser betrachten. Vor der Entdeckung des rezenten Quastenflossers, des Komoren-Quastenflossers (Latimeria chalumnae) 1938 ging man davon aus, dass die Quastenflosser das Massenaussterben am Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren (Kreide-Paläogen-Grenze) nicht überstanden hatten. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Tierpark + Fossilum Bochum 15.05.2026
Wetterkapriolen verantwortlich für Verlust des Weißstorchnachwuchses im Storcherlebnispark Wattenscheid
Anhaltende Regenfälle und niedrige Temperaturen haben zum Verlust der am 1. Maiwochenende geschlüpften Storchenküken geführt: Die vier Küken sind auf den Bildern der Überwachungskamera nicht mehr zu sehen, sodass Biologen und Zootierpfleger des Bochumer Tierparks davon ausgehen müssen, dass die Nachzuchten verstorben sind. Auch im natürlichen Lebensraum sind die Jungtiere in den ersten Lebenswochen bei extremen Wetterbedingungen bedroht, da ihr Gefieder noch nicht vollständig ausgebildet ist und sie ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt regulieren können. Unterkühlungen führen dann häufig zum Tod der Jungvögel. Die erfolglose Brut erklärt, dass die Elterntiere wieder die gesamten Strukturen der Voliere nutzen, zur Futtersuche sowohl im Teich als auch auf der Wiese unterwegs und mitunter auch auf dem zweiten Horst zu beobachten sind. Ob damit die Brutsaison tatsächlich beendet ist, wird die Natur – bessere Wetterbedingungen vorausgesetzt – noch zeigen. „Nachdem das Wattenscheider Storchenpaar im letzten Jahr zwei Küken erfolgreich aufgezogen hat, die in Kooperation mit der Wildvogelstation Paasmühle in Hattingen ausgewildert wurden, haben wir die Hoffnung auf Weißstorchnachwuchs in diesem Jahr nicht aufgegeben“, erläutert Zoodirektor Ralf Slabik, „möglicherweise kommt es noch zu einem Nachgelege.“ Weiterlesen

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Verwandte des Beutelwolfs

Beutelwölfe (ChatGPT)

Der Beutelwolf war der letzte Vertreter der Gattung Thylacinus, der bis ins 20. Jahrhundert überlebt hat. Thylacinus war damit aber auch die letzte Gattung der nie sehr artenreichen Familie der Beutelwölfe (Thylacinidae).
Der früheste bekannte Vertreter der Gattung, Thylacinus macknessi, der inzwischen der Gattung Wabulacinus zugezählzt wird, erschien im frühen Miozän vor etwa 16 Millionen Jahren und war mit einer Körpermasse von etwa 6,7–9,0 Kilogramm kleiner als der heutige Beutelwolf. Thylacinus war nach Beginn des Pliozäns vor etwa 5 Millionen Jahren die einzige noch existierende Gattung der Familie. Im Laufe der Zeit nahmen die Vertreter der Gattung an Körpermasse zu und passten ihre Zahnstruktur stärker an die Hypercarnivorie an. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

11.05.2026, Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie
Verändertes Verhalten konservierter Zellen formt das Gesicht des Hais
Forscher haben herausgefunden, dass die Zellen, aus denen das Gesicht entsteht, aus einem Programm hervorgehen, das bei allen Kieferwirbeltieren hochgradig konserviert ist; unterschiedliche Gesichtsarchitekturen entstehen jedoch durch das unterschiedliche Verhalten der Zellnachkommen.
Auf den Punkt gebracht:
Uralter Bauplan: Die Zellen, aus denen das Gesicht entsteht, gehen aus einem bei allen Kieferwirbeltieren tief konservierten Programm hervor
Entscheidender Unterschied: Die Unterschiede in der Gesichtsentwicklung haben ihren Ursprung im veränderten Verhalten der Zellnachkommen
Neues Modellsystem: Der Kleingefleckte Katzenhai ermöglicht die Identifizierung konservierter und divergierender Komponenten uralter Entwicklungsprogramme
Informationsreiche Quelle: Die Studie liefert einen hochauflösenden molekularen und dreidimensionalen Atlas der Gesichtsentwicklung bei einem repräsentativen Knorpelfisch, dem Kleingefleckten Katzenhai
Das meiste, was Wissenschaftler über die Gesichtsentwicklung wissen, stammt aus Studien an Knochenwirbeltieren wie Mäusen, Hühnern und Zebrafischen. Ihre evolutionären Gegenstücke, die Knorpelfische, sind jedoch bislang weitgehend unerforscht geblieben. Diese Wissenslücke hat unser Verständnis davon eingeschränkt, wie sich die Gesichtsstrukturen am Ursprung der Kieferwirbeltiere entwickelt haben.
Um dieser Frage nachzugehen, untersuchte das Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Markéta Kaucká am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie den Kleingefleckten Katzenhai (Scyliorhinus canicula). Durch die Kombination von Einzelzell-Transkriptomik mit hochauflösender molekularer Bildgebung und Synchrotronstrahlungs-Mikro-Computertomographie (SR- µCT) verfolgten die Forscher die Entwicklung der kranialen Neuralleistenzellen – jener Zellpopulation, die für den Aufbau des Gesichts verantwortlich ist.
Die Architekten des Wirbeltiergesichts
Kraniale Neuralleistenzellen sind eine transiente Population multipotenter Zellen, die nur in Embryonen von Kieferwirbeltieren vorkommt und eine zentrale Rolle beim Aufbau von Kopf und Gesicht spielt. Sie entstehen während der frühen Entwicklung an der Grenze der Neuralplatte (dem zukünftigen Gehirn), lösen sich von dort ab und wandern in bestimmte Regionen des Embryos. Dort differenzieren sie sich zu einer Vielzahl von Geweben, darunter ein Großteil des kraniofazialen Skeletts, Knorpel, Bindegewebe und Teile des peripheren Nervensystems. Aufgrund ihres breiten Entwicklungspotenzials und ihrer Schlüsselrolle bei der Formung der Gesichtsstrukturen gelten kraniale Neuralleistenzellen als wichtiger Motor der Evolution des Wirbeltierkopfes.
Ein gemeinsamer Bauplan über 400 Millionen Jahre hinweg
Die Forscher fanden heraus, dass kraniale Neuralleistenzellen bei Haien, die sich vor mehr als 400 Millionen Jahren von den Knochenwirbeltieren abgespalten haben, einem Entwicklungsprogramm folgen, das dem der Knochenwirbeltiere sehr ähnlich ist. Diese Zellen entstehen und wandern auf eine hochkonservierte Weise. Dies deutet darauf hin, dass der grundlegende „Bauplan“ für die Gesichtsbildung bereits früh in der Evolution der Kieferwirbeltiere festgelegt wurde und über verschiedene Abstammungslinien hinweg beibehalten wurde.
Wo Unterschiede entstehen: Veränderungen im Zellverhalten
Trotz dieser gemeinsamen Grundlage deckt die Studie eine entscheidende Quelle für Variationen auf: das Verhalten der Neuralleistenzellnachkommen (Tochterzellen). Beim Katzenhai sammeln sich die Nachkommen der Neuralleistenzellen zunächst hinter dem Auge und warten dort, anstatt sich wie bei der Maus oder dem Huhn zur Vorderseite des sich entwickelnden Gesichts zu bewegen. Entscheidend ist, dass aus diesen Zellen später dennoch die entsprechenden anatomischen Regionen entstehen, was darauf hindeutet, dass ähnliche Ergebnisse über unterschiedliche Entwicklungswege erreicht werden können.
„Wir hatten erwartet, dass die einzigartige Gesichtsform des Hais auf unterschiedliche Eigenschaften der kranialen Neuralleistenzellen zurückzuführen ist; das ist jedoch nicht der Fall“, sagt Dr. Elio Escamilla-Vega, Erstautor der Studie. „Das zentrale genetische Programm der kranialen Neuralleistenzellen ist bemerkenswert konserviert, und stattdessen sind die Dynamik und das Verhalten der Nachkommen der Hauptunterschied.“
Warum blieb dies bisher verborgen?
„Hai-Embryonen entwickeln sich mehrere Monate lang in einer festen Eihülle, wo sie gut vor der Umgebung geschützt sind. Dies erschwert die Anwendung von Methoden, die Forscher bei anderen Modellorganismen routinemäßig einsetzen, wie beispielsweise die Zelllinienverfolgung bei Mäusen und Zebrafischen oder die Farbstoffverfolgung bei Hühnern. Dies ist eine der größten Herausforderungen bei der Arbeit mit einem solch einzigartigen Nicht-Modellorganismus“, sagt Dr. Kaucká.
Die Forscher arbeiteten mit dem Forschungszentrum DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) und Dr. Jörg Hammel zusammen und nutzten die Synchrotronstrahlungs-Mikro-Computertomographie, um die frühe Entwicklung des Katzenhais zu verstehen. „Durch Gewebekontrastierung in Kombination mit attenuationsbasierten Röntgenstrahlen können wir Bilder von sich entwickelnden Haien in 3D mit zellulärer Auflösung erzielen“, sagt Dr. Jörg Hammel von DESY. In Kombination mit der Färbung verschiedener Gene konnten die Forscher Zellen, Gewebe und Organe in sich entwickelnden Katzenhai-Embryonen zuverlässig segmentieren und die zelluläre Dynamik während der gesamten Entwicklung verstehen.
Die Forscher haben alle Daten hinterlegt, um sie der Forschungsgemeinschaft zugänglich zu machen. „Der Katzenhai wird in der Forschung immer häufiger eingesetzt“, sagt Dr. Escamilla-Vega, „aber im Vergleich zu traditionellen Forschungsorganismen ist seine Entwicklung noch weitgehend unerforscht. Wir wollten den Wissenschaftlern diese Ressourcen zur Verfügung stellen, da noch so viele interessante Informationen darin zu erschließen sind.“
Diese Forschung wurde von der Max-Planck-Gesellschaft und dem Forschungszentrum DESY (Hamburg, Deutschland), einem Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft HGF (Antrag I-20230087), finanziert.
Originalpublikation:
Elio Escamilla-Vega, Andrea P. Murillo-Rincón, Louk W. G. Seton, Ann-Katrin Koch, Stella Kyomen, Carsten Fortmann-Grote, Jörg U. Hammel, Timo Moritz, Markéta Kaucká; Developmental dynamics of catshark cranial neural crest cells provide insights into gnathostome facial evolution. Development 1 May 2026; 153 (9): dev205258. doi: https://doi.org/10.1242/dev.205258 Weiterlesen

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Portrait: Östlicher Segelflossen-Doktorfisch

Barschverwandte (Percomorphaceae)
Ordnung: Doktorfischartige (Acanthuriformes)
Familie: Doktorfische (Acanthuridae)
Unterfamilie: Skalpelldoktorfische (Acanthurinae)
Gattung: Segelflossendoktorfische (Zebrasoma)
Art: Östlicher Segelflossen-Doktorfisch  (Zebrasoma velifer)

Östlicher Segelflossen-Doktorfisch (Akva Tera)

Wie alle Vertreter der Doktorfische hat auch der Östliche Segelflossen-Doktorfisch einen seitlich abgeflachten Körper, der eine Länge von bis zu 40 Zentimeter erreichen kann. Auf den dunkelgraubraun gefärbten Flanken verlaufen vertikale, weiße Streifen. Die dunklen Zonen zwischen den weißen Querbändern sind mit feinen senkrechten, gelblichen Bändern versehen. Der Kopf kann gepunktet sein. Seine große, segelförmige Rückenflosse wird von vier bis fünf Hartstrahlen und 29 bis 33 Weichstrahlen gestützt, die Afterflosse von drei Hartstrahlen und 23 bis 26 Weichstrahlen. Beide Flossen werden während des Imponiergehabes aufgestellt. Bei den einzelgängerischen und territorialen Jungfischen sind beide Flossen besonders hoch und werden später reduziert. Weiterlesen

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Portrait: Königspinguin

Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Pinguine (Sphenisciformes)
Familie: Pinguine (Spheniscidae)
Gattung: Großpinguine (Aptenodytes)
Art: Königspinguin (Aptenodytes patagonicus)

Königspinguin (Schloss Rosenstein)

Ein ausgewachsener Königspinguin erreicht eine Körperlänge zwischen 85 und 95 Zentimeter und wiegt zwischen 10 und 16 Kilogramm. Ein auffälliger Sexualdimorphismus besteht nicht, Weibchen sind aber tendenziell etwas kleiner und leichter. Auf Grund der Körpergröße besteht eine Verwechslungsmöglichkeit nur mit dem Kaiserpinguin. Bei dieser Art sind die gelborangen Gefiederpartien jedoch weniger leuchtend und nicht so deutlich klar eingegrenzt wie beim Königspinguin. Der Unterschnabel ist beim Kaiserpinguin außerdem rötlicher.
Adulte Königspinguine haben einen schwarzen Kopf, eine schwarze Kehle und Kinn. Frisch gemausertes Gefieder glänzt grünlich. Auffallend sind bei Adulten die leuchtend gelborangen Flecken an den hinteren Kopfseiten. Sie setzen sich als dünne Linie um den Hals bis zur Vorderbrust fort. Die Körperoberseite ist vom Nacken bis zum Schwanz silbrig graublau. Abgenutztes Gefieder kurz vor der Mauser wird matter und bräunlicher. Ein schwarzer, maximal ein Zentimeter breiter Streifen verläuft von der Kehle bis in Höhe der Flossen. Die Vorderbrust ist gelborange und hellt in Richtung der weißen Unterbrust auf. Die übrige Körperunterseite ist weiß. Die Flossen sind auf der Unterseite weiß mit einer schwarzen Spitze.
Der Schnabel ist zwischen 11,4 und 13,7 Zentimeter lang und sehr schmal. Der Oberschnabel ist schwärzlich, der Unterschnabel ist bei den meisten Individuen auf zwei Drittel der Länge auffällig orange. Die Füße und Beine sind dunkel schwarzgrau. Die Iris ist braun.
Noch nicht geschlechtsreife Königspinguine ähneln den adulten, bei ihnen sind die gelborangen Federpartien jedoch weniger leuchtend, die Kehle ist noch grauweiß und die Federn auf dem Oberkopf haben graue Enden. Sie mausern in das Federkleid der adulten Vögel am Beginn ihres dritten Lebensjahres. Küken sind anfangs mit graubraunen Dunen befiedert. Sie mausern dann in ein dichtes, braunes Federkleid, das sie bis zu ihrem zehnten bis zwölften Lebensmonat tragen. Ihr Schnabel ist schwarz. Weiterlesen

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Portrait: Barockesel

Ordnung: Unpaarhufer (Perissodactyla)
Familie: Pferde (Equidae)
Gattung: Pferde (Equus)
Art: Afrikanischer Wildesel (Equus asinus)
Art: Hausesel (Equus asinus asinus)

Barockesel (Tierpark Röhrensee)

Der Österreichisch-Ungarische Weiße Barockesel oder kurz Barockesel ist eine Rasse, deren Ursprung mindestens bis in die Barockzeit zurückreicht und die im Rokoko in Ostösterreich und Ungarn gezüchtet wurde. Zu dieser Zeit waren in der adeligen Gesellschaft helle Tiere sehr beliebt, da sie als Lichtbringer galten, während dunkle Tiere eher Tod bedeuteten. So wurden bei Begräbnissen beispielsweise Rappen eingesetzt, während als Zugpferde für Herrscherkutschen viel eher Schimmel verwendet wurden. So wurden auch weiße Esel gezüchtet.
Diese mittelgroße Eselrasse hat ein weißgelbes Fell, die Farbe wird als „cremello“ bezeichnet, und hellblaue Augen. Haut und Hufe sind wenig pigmentiert. Die Fohlen weisen oft eine intensivere gelbe Farbe auf. Welches Gen für die Farbaufhellung verantwortlich ist, wird gerade wissenschaftlich untersucht. Die Mähnen sind meist Stehmähnen, Hängemähnen sind seltener, so wie das ganze Fell eine eher kürzere Haarlänge aufweist, auch hier sind Tiere mit langen Haaren seltener. Weiterlesen

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Leonie Swann: Garou (Rezension)

Die Schafe von Glennkill stürzen sich in das nächste wollsträubende Abenteuer!
Mit ihrer neuen Schäferin Rebecca gehen sie auf Europareise und beziehen bald ihr Winterquartier im Schatten eines abgelegenen, französischen Schlosses. Eigentlich könnten die Schafe es sich hier so richtig gemütlich machen, doch spätestens, als ein Toter unter der alten Eiche liegt, ist klar, dass an Winterruhe nicht zu denken ist. Ein Werwolf, ein Loup Garou, ist dafür verantwortlich, sagen die Ziegen der Nachbarweide. Für Miss Maple und Co. heißt das: Sie müssen schnell Licht ins Dunkel bringen, um nicht nur ihr eigenes Fell, sondern auch ihre Schäferin zu schützen. Und so folgen sie schon bald – mit ihren unbeirrbaren Schafsnasen – einer ersten Spur. Diese führt sie mitten in ein Gewirr aus eiskalten Schlossfluren, verschneiten Wäldern und unbequemen Fragen. Die Zeit läuft ihnen davon, und der wahre Schrecken lauert näher, als ihnen lieb ist …
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